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GIGABYTE
Deskside AI Supercomputer · GB300

NVIDIA DGX Station GB300 kaufen: GIGABYTE W775-V10-L01

Das Rechenzentrum unter dem Schreibtisch: 748 GB kohärenter Speicher, ein GB300 Grace Blackwell Ultra Superchip mit bis zu 20 PFLOPS FP4 (sparse) - und das Ganze steht neben dem Schreibtisch statt im Rack. NVIDIA baut die DGX Station nicht selbst; wir liefern die GIGABYTE-Ausführung als offizieller GIGABYTE-Partner.

IT-Systemhaus für HPC- und AI-Infrastruktur · Lieferung EU-weit · Konfiguration, Angebot und Lieferung aus einer Hand

Offizieller GIGABYTE-Partner Bestellbar - Termin im Angebot Preis auf Anfrage
GIGABYTE W775-V10-L01: Tower-Gehäuse der NVIDIA DGX Station GB300 mit goldener Lamellenfront und seitlichem Lüftungsgitter
Tower-Format 24,5 x 50 x 53,1 cm, 29,2 kg - Flüssigkühlung für den Superchip plus drei 120-mm-Lüfter. Produktbild: GIGABYTE.
748GBkohärenter Speicher (252 GB HBM3E + 496 GB LPDDR5X)
20PFLOPSFP4-Leistung mit Sparsity (NVIDIA-Angabe; dense 15)
7,1TB/sHBM3E-Bandbreite der Blackwell-Ultra-GPU
1600WSystemleistung - kein Rack, kein Drehstrom nötig

Die NVIDIA DGX Station (GB300) ist ein Deskside-AI-Supercomputer nach NVIDIA-Referenzdesign: ein GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip mit 72-Kern-Grace-CPU und Blackwell-Ultra-GPU, 748 GB kohärentem Speicher und bis zu 20 PFLOPS FP4-Leistung (sparse) - im Tower-Gehäuse neben dem Schreibtisch statt im Server-Rack. NVIDIA verkauft die DGX Station nicht selbst; gefertigt und vertrieben wird sie von Partnern. Nelpx liefert die GIGABYTE-Ausführung W775-V10-L01, der Preis wird tagesaktuell im Angebot genannt.

748 GB kohärent
252 GB HBM3E an der GPU (7,1 TB/s) plus 496 GB LPDDR5X an der CPU (396 GB/s), verbunden über NVLink-C2C mit 900 GB/s.
OEM-Prinzip
Die DGX Station GB300 existiert nur als Partner-Produkt (u. a. GIGABYTE, ASUS, Dell, HP, MSI) - alle nutzen dieselbe NVIDIA-Referenzplattform.
Deskside statt Rack
1.600 W Systemleistung über ein ATX-Netzteil (80 PLUS Platinum) - kein Serverraum, kein Drehstrom; die Details zum Stromanschluss stehen im Betriebs-Abschnitt.

Stand: 31.08.2026 · Quellen: GIGABYTE-Produktseite W775-V10-L01 und NVIDIA-DGX-Station-Datenblatt (August 2026); Leistungswerte sind Herstellerangaben.

Die Architektur

Ein Superchip, zwei Speicherstufen -
und ehrlich erklärt, was das bedeutet

Herzstück ist der GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip: CPU und GPU auf einem Modul, verbunden über NVLink-C2C. Die 748 GB Speicher sind kohärent adressierbar - aber nicht gleich schnell. Wer das vor dem Kauf versteht, wählt das richtige System.

Rechenwerk GB300 Grace Blackwell Ultra Superchip

Eine Blackwell-Ultra-GPU (bis 20 PFLOPS FP4 sparse, 15 dense; FP8 10 PFLOPS) plus eine Grace-CPU mit 72 Arm-Neoverse-V2-Kernen - per NVLink-C2C mit 900 GB/s gekoppelt. Die GPU lässt sich per MIG in bis zu 7 isolierte Instanzen teilen.

Speicher 748 GB kohärent - in zwei Stufen

252 GB HBM3E direkt an der GPU mit 7,1 TB/s - hier läuft die Inferenz mit voller Geschwindigkeit. Dazu 496 GB LPDDR5X mit ECC an der CPU mit 396 GB/s. Modelle, die über die HBM-Stufe hinauswachsen, laufen weiter - aber langsamer. Beides ist fest verlötet, nicht nachrüstbar.

Netzwerk ConnectX-8 SuperNIC ab Werk

2x 400 Gb/s QSFP112 (zusammen bis 800 Gb/s) - damit lassen sich zwei Stationen direkt zu einem Verbund mit über 1,4 TB kohärentem Speicher koppeln. Dazu 1x 10-GbE-LAN (Marvell AQC113) für das Büronetz und ein Management-LAN mit BMC.

Erweiterung Storage und Zusatz-GPU möglich

4x M.2 2280: zwei Slots mit PCIe Gen5 x4 am Grace (Software-RAID 1), zwei mit PCIe Gen6 x4 an der ConnectX-8. Drei PCIe-Slots (1x Gen5 x16, 2x Gen5 x8) - laut NVIDIA optional mit einer zusätzlichen RTX-PRO-Blackwell-Karte bestückbar.

BasisNVIDIA DGX Station Referenzdesign (GB300) · GIGABYTE-Teilenummer 6NW775V10MR000L01
Software ab WerkUbuntu 24.04 LTS (zertifiziert) mit NVIDIA AI Developer Tools: CUDA, Container Toolkit, DCGM, DOCA
Gleicher Stack wie im Rechenzentrumentwickeln auf der Station, deployen auf DGX-/HGX-Systemen - ohne Code-Änderung
KühlungClosed-Loop-Flüssigkühlung für den Superchip + 3x 120-mm-Lüfter · 8-Punkt-Leckage-Erkennung (Teardown-Befund)
SicherheitTPM 2.0 + EROT (Teardown-Befund) · BMC-Fernwartung mit eigenem Management-LAN
Strom1x 1600-W-ATX-Netzteil (80 PLUS Platinum), 100-240 V · C19-Kaltgerätekabel (nicht im Lieferumfang - klären wir im Angebot)

Quellen: GIGABYTE-Spezifikation W775-V10-L01 und NVIDIA-DGX-Station-Datenblatt, abgerufen am 31.08.2026; 8-Punkt-Leckage-Erkennung sowie TPM 2.0 und EROT sind Befunde des unabhängigen Teardowns beim Distributor pi3g - sie stehen nicht in der offiziellen GIGABYTE-Spezifikation. NVIDIA fasst die vier M.2-Slots als „Gen 5" zusammen - die GIGABYTE-Spezifikation weist zwei davon als Gen6 x4 aus.

Angebot anfragen

Ihre DGX Station.
In zwei Minuten angefragt.

Die Station ist ein Komplettsystem mit fester Konfiguration - deshalb gibt es hier keinen Schein-Konfigurator. Stückzahl wählen, Kontaktdaten eintragen, fertig. Wir prüfen die Allokation und senden das Angebot mit Preis und verbindlichem Liefertermin.

01 · System fest - Komplettsystem nach NVIDIA-Referenzdesign
GIGABYTE W775-V10-L01 · NVIDIA GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip · 748 GB kohärenter Speicher (252 GB HBM3E + 496 GB LPDDR5X ECC) · ConnectX-8 SuperNIC 2x 400 Gb/s · 10-GbE-LAN · Flüssigkühlung · Tower, 1.600 W
02 · Anzahl Stationen

= 748 GB kohärenter Speicher

03 · Optional dazu Mehrfachauswahl, standardmässig nichts gewählt
Storage-Ausbaubis 4x M.2 NVMe (2x Gen5, 2x Gen6) - Wunschkapazität in die Anmerkungen
NVIDIA AI Enterpriseoptionale Lizenz für NIM, NeMo und Enterprise-Support - nicht im Lieferumfang
Zweier-Verbundzwei Stationen koppeln: über 1,4 TB kohärenter Speicher
04 · Ihre Daten für PDF & Angebot

Datenschutz: Auswahl und Kontaktdaten bleiben beim Ausfüllen vollständig in Ihrem Browser - Daten werden erst beim aktiven Absenden der E-Mail übertragen.

Praxis-Check

Was passt in 748 GB - und was läuft davon schnell?

Der ehrliche Blick vor dem Kauf: Speicherbedarf grosser Open-Weight-Modelle als Richtwert (Gewichte in der jeweils angegebenen Präzision plus Reserve für KV-Cache). Die orangefarbene Marke zeigt die 252-GB-HBM3E-Grenze - was darüber liegt, nutzt zusätzlich den langsameren LPDDR5X-Bereich.

gpt-oss-120bMoE, nativ MXFP4 · rund 68 GB
läuft komplett im HBM3E ✓
Qwen2.5 235B4-Bit-Quantisierung · rund 120 GB
läuft komplett im HBM3E ✓
DeepSeek R1 671BFP4/NVFP4 · rund 340 GB
passt ✓ · beide Speicherstufen
Llama 3.1 405BFP8 · rund 410 GB
passt ✓ · beide Speicherstufen
1-Billionen-Klassenur 4-Bit-quantisiert · 500 GB und mehr
passt knapp - nur quantisiert
Llama 3.1 405B in BF16volle Präzision · rund 810 GB
passt nicht - HGX-Server

Rechenweg: Gewichte = Parameter x Byte je Parameter (4-Bit 0,5 · FP8 1 · BF16 2), gerundet, plus Reserve - ein Richtwert, keine Garantie. NVIDIA nennt für die DGX Station offiziell Inferenz bis zur 1-Billionen-Parameter-Klasse (quantisiert) und lokales Fine-Tuning; Beispiel-Modelle im NVIDIA-Entwicklerhandbuch sind DeepSeek-R1, GPT-OSS-120B und Qwen2.5-235B. Balken relativ zu 748 GB; Marke = 252 GB HBM3E. Bewusst keine Token-pro-Sekunde-Zusagen - der Durchsatz hängt an Modell, Quantisierung und Inferenz-Server. Für Modelle jenseits der Station: HGX B300 oder die Übersicht LLM-Server kaufen.

Technische Daten

Deskside-Klasse: wo die Station steht

Die Vergleichswerte stammen von unseren eigenen, geprüften Produktseiten und den Herstellerdatenblättern - keine Schätzungen.

Kohärenter Speicher am Arbeitsplatz

Der Speicher entscheidet, welches Modell überhaupt lokal läuft.

DGX Station GB300 (W775)748 GB
DGX Spark und GB10-Minis128 GB
RTX PRO 6000 (Workstation-Karte)96 GB

Bandbreite der Speicherstufen

Ehrlich getrennt: Die 748 GB sind nicht gleich schnell.

HBM3E-Stufe (252 GB)7.100 GB/s
LPDDR5X-Stufe (496 GB)396 GB/s
DGX Spark (zum Vergleich)273 GB/s

Modelle bis 252 GB laufen mit der 26-fachen Bandbreite eines DGX Spark. Grössere Modelle bleiben lauffähig, verlieren aber Durchsatz - genau das rechnen wir vor dem Kauf mit Ihnen durch.

Vollständige technische Daten
MerkmalGIGABYTE W775-V10-L01
SuperchipNVIDIA GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip
CPU1x NVIDIA Grace, 72 Kerne (Arm Neoverse V2)
GPU1x NVIDIA Blackwell Ultra · MIG mit bis zu 7 Instanzen
AI-LeistungFP4 Tensor: 20 PFLOPS mit Sparsity / 15 PFLOPS dense · FP8/FP6: 10 PFLOPS · FP16/BF16: 5 PFLOPS · FP32: 80 TFLOPS (NVIDIA-Angaben, Peak bei Boost)
GPU-Speicher252 GB HBM3E, 7,1 TB/s
CPU-Speicher496 GB LPDDR5X mit ECC, bis 396 GB/s
Kohärenter Speicherbis 748 GB · CPU und GPU über NVLink-C2C (900 GB/s) verbunden · fest verlötet
Netzwerk1x NVIDIA ConnectX-8 SuperNIC: 2x 400 Gb/s QSFP112 (bis 800 Gb/s aggregiert) · 1x 10 GbE (Marvell AQC113) · 1x Management-LAN (BMC)
Storage4x M.2 2280: 2x PCIe Gen5 x4 am Grace (Software-RAID 1) + 2x PCIe Gen6 x4 an der ConnectX-8 · 1x M.2 2230 E-Key (optional, für Wi-Fi-Modul)
PCIe-Slots1x PCIe Gen5 x16 · 2x PCIe Gen5 x8 (x16 mechanisch) · optional zusätzliche NVIDIA-RTX-PRO-Blackwell-GPU (laut NVIDIA, Freigabe je System prüfen)
ManagementBMC mit Mini-DisplayPort (1920x1080@60 Hz, nur Verwaltung) · TPM 2.0 + EROT (laut pi3g-Teardown, nicht in der offiziellen Spezifikation gelistet)
AudioRealtek ALC4080 · 2x Klinke Front, 3x Klinke Rückseite
Netzteil1x 1600 W ATX, 80 PLUS Platinum · Eingang 100-240 V, 47-63 Hz · C19-Kabel erforderlich (nicht im Lieferumfang) · GIGABYTE schreibt einen 20-A-Stromkreis vor
KühlungClosed-Loop-Flüssigkühlung für den Superchip (Kit im Lieferumfang) + 3x 120-mm-Lüfter · 8-Punkt-Leckage-Erkennung (laut pi3g-Teardown)
AbmessungenTower, 245 x 500,4 x 531 mm (B x H x T) · 29,2 kg netto / 34,4 kg mit Verpackung
UmgebungBetrieb 10-35 °C · Luftfeuchte 8-80 % nicht kondensierend (bei über 50 % relativer Feuchte gelten laut GIGABYTE zusätzliche Auflagen an die Kühlmittel-Eintrittstemperatur)
BetriebssystemUbuntu 24.04 LTS (zertifiziert) mit NVIDIA AI Developer Tools: CUDA Toolkit, Container Toolkit, DCGM, DOCA, Treiber · CUDA-X, NIM und NeMo nachladbar
Skalierung2 Stationen via ConnectX-8 koppelbar: über 1,4 TB kohärenter Speicher, bis 40 PFLOPS FP4 (NVIDIA-Angabe)
Teilenummer6NW775V10MR000L01

Quellen: GIGABYTE-Spezifikation W775-V10-L01 und NVIDIA-DGX-Station-Datenblatt (Stand August 2026), abgerufen am 31.08.2026. Alle Leistungswerte sind Herstellerangaben. Hinweis zur Einordnung älterer Berichte: Zur Ankündigung 2025 nannte NVIDIA noch 288 GB HBM3E und 784 GB Gesamtspeicher - die Serienspezifikation beider Hersteller lautet 252 GB HBM3E und 748 GB.

Betrieb im Büro

Kein Rack. Kein Serverraum.
Eine Steckdose.

Das eigentliche Argument der DGX Station ist nicht die reine Rechenleistung - es ist, wo sie läuft: neben dem Schreibtisch, im Institut, im Labor. Ohne Rechenzentrums-Infrastruktur, ohne Cloud, mit allen Daten im Haus.

01Bürostrom statt Drehstrom

1.600 W Systemleistung bedeuten bei 230 V maximal rund 8 A (Eingangsangabe des Netzteils). GIGABYTE schreibt formal einen 20-A-Stromkreis vor - eine Vorgabe, die vor allem auf 115-V-Netze zielt; ob Ihre Gebäudeelektrik passt, klären wir im Angebot zusammen mit dem C19-Kaltgerätekabel.

02Flüssig gekühlt, fürs Büro gebaut

Der Superchip wird über eine geschlossene Flüssigkeitskühlung gekühlt, drei 120-mm-Lüfter übernehmen den Rest - überwacht von einer 8-Punkt-Leckage-Erkennung. Eine offizielle Lautstärke-Angabe gibt es nicht; wir versprechen deshalb keine Dezibel-Werte.

03Ein Team, eine Station

Per MIG teilt sich die GPU in bis zu 7 isolierte Instanzen mit eigenem Speicher - mehrere Entwickler oder Workloads arbeiten parallel, ohne sich zu stören. Der Software-Stack ist derselbe wie auf DGX- und HGX-Servern: lokal entwickeln, im Rechenzentrum deployen.

04Wächst auf das Doppelte

Über die eingebaute ConnectX-8 lassen sich zwei Stationen direkt koppeln: über 1,4 TB kohärenter Speicher und bis 40 PFLOPS FP4 im Verbund (NVIDIA-Angabe) - ein Wachstumspfad ohne neuen Formfaktor.

DSGVO-Winkel: Alle Modelle, Daten und Prompts bleiben auf eigener Hardware im eigenen Gebäude - für Forschung, Medizin und öffentliche Auftraggeber oft der entscheidende Punkt gegenüber der Cloud.

Einordnung

Darunter, darüber - und die anderen DGX Stations

Die Station füllt die Lücke zwischen den kompakten GB10-Minis und dem HGX-Server im Rack. Alle drei Klassen liefern wir - und beraten ehrlich, welche Sie brauchen.

DGX Spark und GB10-Minis DGX Spark · MSI EdgeXpert · HP ZGX Nano · ASUS Ascent GX10
  • 128 GB unified Memory · 273 GB/s · bis 1 PFLOP FP4
  • Handflächen-Format, ab ca. 240 W
  • der Einstieg: Prototyping und Modelle bis zur 120B-Klasse (quantisiert)
Diese Seite DGX Station GB300 als GIGABYTE W775-V10-L01
  • 748 GB kohärent · 7,1 TB/s HBM3E · bis 20 PFLOPS FP4 (sparse)
  • MIG für Teams · 2er-Verbund via ConnectX-8
  • Fine-Tuning und Inferenz grosser Modelle - an der Steckdose
HGX-Server im Rack HGX B300 · HGX B200 · HGX H200
  • 8 GPUs mit NVLink untereinander · bis 2,1 TB HBM3E (B300)
  • Training, Multi-User-Produktion, 24/7-Serving
  • braucht Rack, Strom- und Kühlkonzept - wir konfigurieren mit

Zur DGX Station GB300 gibt es baugleiche Ausführungen weiterer NVIDIA-Partner (u. a. ASUS, Dell, HP, MSI, Supermicro) - alle auf derselben Referenzplattform. Die GIGABYTE-Ausführung liefern wir als offizieller GIGABYTE-Partner über den direkten Herstellerkanal; sie bindet zwei der vier M.2-Slots bereits mit PCIe Gen6 an. Für Karten- statt Systemfragen: GPU-Kompatibilitäts-Finder · Übersicht KI-Server kaufen.

Ehrliche Einordnung

Wann die DGX Station die richtige Wahl ist

Dafür ist sie gebaut

  • Grosse Modelle ohne Rechenzentrum: 671B-Inferenz in FP4, Llama 405B in FP8, Fine-Tuning grosser Modelle - lokal, mit allen Daten im Haus.
  • Entwicklung mit Rechenzentrums-Stack: derselbe NVIDIA-Software-Stack wie auf DGX-/HGX-Servern - was auf der Station läuft, läuft auch im Cluster.
  • Teams statt Einzelplatz: MIG teilt die GPU in bis zu 7 Instanzen - eine Station versorgt eine ganze Arbeitsgruppe.
  • Standorte ohne Serverraum: Institut, Kanzlei, Praxis, Redaktion - überall dort, wo es kein Rack gibt und keins geben wird.
  • DSGVO-kritische Workloads: on-premises statt Cloud, ohne Kompromiss bei der Modellgrösse.

Dann lieber ein anderes System

  • Budget und Modelle bis ~120B: Ein DGX Spark (ab 5.180 € netto bei uns) oder ein GB10-Mini wie der MSI EdgeXpert deckt Prototyping und mittlere Modelle für einen Bruchteil des Budgets ab.
  • Training grosser Modelle und Produktion: Für Multi-GPU-Training und 24/7-Serving vieler Nutzer führt der Weg zum HGX B300 oder HGX B200 - 8 GPUs mit NVLink untereinander.
  • Höchste Dauerlast im Rack: Wer bereits ein Rechenzentrum hat, bekommt je Euro mehr Durchsatz im dedizierten LLM-Server.
  • Klassische Workstation-Arbeit: Für CAD, Rendering und gemischte Workloads ist eine KI-Workstation mit RTX-PRO-Karten flexibler und günstiger.

Wir verkaufen alle genannten Systemklassen und haben deshalb kein Interesse daran, Ihnen die falsche zu empfehlen. Schildern Sie uns Modelle und Nutzerzahl - wir rechnen den Speicherbedarf durch.

Häufige Fragen

NVIDIA DGX Station GB300: die wichtigsten Fragen

Was kostet die NVIDIA DGX Station GB300?

Den Preis der GIGABYTE W775-V10-L01 nennt Nelpx tagesaktuell im Angebot - die Konditionen im Beschaffungskanal ändern sich derzeit laufend, unter anderem wegen der angespannten Lage am Speichermarkt, deshalb steht bewusst kein Preis auf dieser Seite. Die Anfrage über die Angebotsanfrage ist unverbindlich: Stückzahl wählen, absenden - Preis und verbindlicher Liefertermin stehen im Angebot. Geliefert wird EU-weit an Unternehmen, Hochschulen und öffentliche Auftraggeber.

Ist die DGX Station GB300 lieferbar?

Die GIGABYTE W775-V10-L01 ist bestellbar und wird seit Sommer 2026 ausgeliefert; die Stückzahlen laufen wie bei allen GB300-Systemen über Allokation. Den verbindlichen Liefertermin bestätigt Nelpx im Angebot, sobald die Allokationsprüfung beim Hersteller abgeschlossen ist - unverbindliche Wochenangaben spart sich Nelpx bewusst. Geliefert wird ausschliesslich Neuware aus dem autorisierten GIGABYTE-Kanal, EU-weit.

Was ist der Unterschied zwischen der NVIDIA DGX Station und der GIGABYTE W775-V10-L01?

Die DGX Station (GB300) ist ein Referenzdesign von NVIDIA - NVIDIA fertigt und verkauft sie nicht selbst, sondern verweist auf Partner. Die GIGABYTE W775-V10-L01 ist die GIGABYTE-Ausführung dieses Referenzdesigns: identischer GB300-Superchip, identische 748 GB Speicher, identischer Software-Stack. GIGABYTE-spezifisch sind Details wie die Anbindung von zwei der vier M.2-Slots mit PCIe Gen6 und die 8-Punkt-Leckage-Erkennung der Flüssigkühlung. Baugleiche Ausführungen gibt es unter anderem von ASUS, Dell, HP, MSI und Supermicro - Nelpx liefert als offizieller GIGABYTE-Partner die GIGABYTE-Version.

DGX Station oder DGX Spark - was brauche ich?

Der DGX Spark (128 GB unified Memory, 273 GB/s, bis 1 PFLOP FP4) ist der kompakte Einstieg für Prototyping und Modelle bis etwa zur 120-Milliarden-Klasse in Quantisierung - bei Nelpx ab 5.180 Euro netto. Die DGX Station GB300 spielt eine Klasse darüber: rund 5,8-mal so viel Speicher (748 GB), die 26-fache GPU-Bandbreite (7,1 TB/s HBM3E) und etwa die 20-fache FP4-Leistung. Kurz: Wer 70B-Modelle voll fine-tunen, 671B-Modelle lokal ausführen oder ein Team auf einer Maschine arbeiten lassen will, braucht die Station - für erste Schritte und mittlere Modelle reicht der Spark.

Kann die DGX Station DeepSeek R1 mit 671 Milliarden Parametern ausführen?

Ja - in FP4-/NVFP4-Quantisierung belegt DeepSeek R1 671B rund 340 GB und passt damit komfortabel in die 748 GB der Station. NVIDIA nennt im offiziellen Entwicklerhandbuch DeepSeek-R1, GPT-OSS-120B und Qwen2.5-235B als Beispiel-Modelle und gibt als Obergrenze die 1-Billionen-Parameter-Klasse in Quantisierung an. Ehrlicher Hinweis: Modelle oberhalb von 252 GB nutzen neben dem schnellen HBM3E auch den langsameren LPDDR5X-Bereich - sie laufen, aber mit geringerem Durchsatz. Der Praxis-Check auf dieser Seite zeigt die Einordnung.

Welche Modelle kann ich auf der DGX Station fine-tunen?

NVIDIA positioniert die DGX Station ausdrücklich für lokales Fine-Tuning - der Software-Stack (CUDA, NeMo, PyTorch) ist derselbe wie auf den DGX-Servern im Rechenzentrum. Als Richtwert aus der Praxis: Modelle bis etwa zur 70-Milliarden-Klasse lassen sich voll fine-tunen, deutlich grössere Modelle über parameter-effiziente Verfahren wie LoRA und QLoRA. Für Multi-GPU-Training grosser Modelle from scratch bleibt der HGX-Server das richtige Werkzeug - Nelpx rechnet den konkreten Bedarf vor der Bestellung durch.

Braucht die DGX Station ein Rack oder einen Serverraum?

Nein - das ist ihr Kernargument: kein Rack, kein Serverraum, kein Drehstrom. Die Station ist ein Tower (24,5 x 50 x 53,1 cm, 29,2 kg) mit einem 1600-W-ATX-Netzteil (80 PLUS Platinum); bei 230 V zieht sie maximal rund 8 Ampere. Zwei Dinge gehören zur ehrlichen Planung: GIGABYTE schreibt formal einen 20-A-Stromkreis vor (eine Vorgabe, die vor allem auf 115-V-Netze zielt), und benötigt wird ein C19-Kaltgerätekabel, das nicht im Lieferumfang liegt - beides klärt Nelpx im Angebot mit. Zulässige Umgebungstemperatur: 10 bis 35 Grad.

Wie laut ist die DGX Station GB300 - ist sie bürotauglich?

Eine offizielle Dezibel-Angabe publizieren weder GIGABYTE noch NVIDIA - deshalb verspricht Nelpx hier bewusst keine Zahl. Die Konstruktion ist aber klar auf Deskside-Betrieb ausgelegt: Der Superchip wird über eine geschlossene Flüssigkeitskühlung gekühlt (mit 8-Punkt-Leckage-Erkennung), den Rest übernehmen drei grosse 120-mm-Lüfter - im Gegensatz zu den Hochdrehzahl-Lüftern eines Rack-Servers, der für den Betrieb neben Menschen nicht gedacht ist.

Ist NVIDIA AI Enterprise bei der DGX Station dabei?

Vorinstalliert sind Ubuntu 24.04 LTS und die NVIDIA AI Developer Tools - CUDA Toolkit, Container Toolkit, DCGM, DOCA und Treiber; CUDA-X-Bibliotheken, NIM-Microservices und NeMo lassen sich direkt nachladen. Eine NVIDIA-AI-Enterprise-Lizenz (mit Enterprise-Support und produktionsreifen NIM-/NeMo-Services) ist dagegen ein optionales, kostenpflichtiges Abo - sie lässt sich in der Angebotsanfrage direkt mit anfragen.

Können mehrere Personen gleichzeitig auf der DGX Station arbeiten?

Ja - die Blackwell-Ultra-GPU unterstützt Multi-Instance GPU (MIG) mit bis zu 7 Instanzen: jede Instanz bekommt eigenen Speicher und eigene Rechenwerke, hardwareseitig isoliert. So teilt sich eine Arbeitsgruppe eine Station, ohne dass sich Jobs gegenseitig beeinflussen - etwa parallele Experimente mehrerer Entwickler oder ein Inferenz-Dienst neben einem Fine-Tuning-Lauf. Nelpx berät auf Wunsch zur sinnvollen Aufteilung.

Kann man zwei DGX Stations zu einem Verbund koppeln?

Ja - über die eingebaute ConnectX-8 SuperNIC (2x 400 Gb/s) lassen sich laut NVIDIA zwei Stationen direkt zu einem Multi-Node-Verbund verbinden: zusammen über 1,4 TB kohärenter Speicher und bis zu 40 PFLOPS FP4-Leistung. Das ist der natürliche Wachstumspfad, bevor der Sprung ins Rack ansteht. Wichtig zu wissen: Der Arbeitsspeicher einer einzelnen Station ist fest verlötet und nicht erweiterbar - erweiterbar sind nur die vier M.2-Storage-Slots und die PCIe-Slots.

Wo kann man die NVIDIA DGX Station GB300 kaufen?

NVIDIA verkauft die DGX Station nicht direkt - der Weg führt immer über einen Partner. Nelpx liefert die GIGABYTE-Ausführung W775-V10-L01 als offizieller GIGABYTE-Partner über den direkten Herstellerkanal: EU-weit, an Unternehmen, Hochschulen und öffentliche Auftraggeber, mit den für Vergabeverfahren nötigen Unterlagen. Die Anfrage läuft über die Angebotsanfrage auf dieser Seite oder direkt an sales@nelpx.de.

Angebot

DGX Station GB300 beschaffen

Stückzahl wählen, Anfrage senden - wir prüfen die Allokation und bestätigen Preis, Verfügbarkeit und Liefertermin im Angebot. Lieferung EU-weit.

GIGABYTE W775-V10-L01 · Preis auf Anfrage · Stand 31.08.2026