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GIGABYTE
GPU-Server-Kompatibilität · Karte × Barebone

Welche GPU passt in welches Barebone? Der Kompatibilitäts-Check für GPU-Server

Nicht jede Beschleunigerkarte läuft in jedem Servergehäuse. Entscheidend sind Slotbreite, Netzteilstufe, Kühlkonzept und die Freigabeliste des Herstellers. Wir haben die Freigaben von 132 GIGABYTE-Barebones für 39 GPU-Typen aufbereitet - wählen Sie Ihre Karte oder Ihr Gehäuse und sehen Sie sofort, was zusammenpasst.

IT-Systemhaus für HPC & AI-Infrastruktur · offizieller GIGABYTE-Partner · Lieferung EU-weit
132 Barebones · 39 GPU-Typen Datenstand 25.08.2026 Prüfung kostenlos
GIGABYTE G494-ZB4-AAP2: 4-HE-GPU-Barebone mit geöffnetem Gehäusedeckel, Blick auf die acht GPU-Steckplätze und die Lüfterreihe
4 HEBauform 8 × dual-slotGPU-Steckplätze 4 × 3.000 WNetzteile LuftKühlung
Ein Barebone als Beispiel: GIGABYTE G494-ZB4-AAP2 - Gehäuse, Board, Netzteile und Kühlung sind gesetzt, CPUs, Speicher und GPUs werden bestückt. Eines von 132 Modellen im Finder.
132Barebones mit dokumentierter GPU-Freigabe
39freigegebene GPU- und Beschleuniger-Typen
16×höchste Kartenzahl pro System (2 HE, Single-Slot-Karten)
0 €Kompatibilitätsprüfung, unverbindlich
Kurz beantwortet

Welche GPU passt in welchen Server?

Ob eine GPU in ein Server-Barebone passt, entscheiden vier Dinge: die Slotbreite der Karte (die meisten Server-GPUs sind dual-slot), die Leistungsaufnahme im Verhältnis zur Netzteilstufe, das Kühlkonzept (Rack-Server brauchen passiv gekühlte Karten ohne eigene Lüfter) und die Freigabeliste des Serverherstellers. GIGABYTE weist für 132 GPU-Server-Barebones aus, welche der 39 Beschleuniger-Typen darin qualifiziert sind - etwa NVIDIA H200 NVL in 17, RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition in 16 und L40S in 42 Modellen. Nelpx prüft Ihre Wunschkombination kostenlos und nennt die passenden Plattformen samt Netzteil- und Kühlvariante.

PCIe-Karte oder Baseboard?
Nur PCIe-Karten stecken in Slots. HGX-Systeme (B200, B300, H200 SXM) sitzen auf einem fest verlöteten Baseboard und sind weder nachrüstbar noch tauschbar.
Wie viele passen hinein?
Mit dual-slot-Karten: 2 HE meist 2 bis 4, GPU-dichte 2-HE-Plattformen bis 8, 4 HE 8 bis 10. Mit Single-Slot-Karten sind in 2 HE bis zu 16 möglich.
Wer gibt das frei?
Verbindlich ist immer die Qualifizierungsliste des Serverherstellers zur konkreten SKU - nicht das Datenblatt der Karte.

Datenbasis: GIGABYTE-Produktkatalog, Kategorie GPU-Server, Stand 25.08.2026 · 170 Modelle, davon 132 mit ausgewiesener GPU-Freigabeliste.

Wie viele Karten hineinpassen, entscheidet die Slotbreite - nicht die Zahl der Steckplätze.
Dual-Slot-Kartez. B. H200 NVL, L40S, RTX PRO 6000 SE
8im 4-HE-Gehäuse
Single-Slot-Kartez. B. RTX PRO 4500 SE, L4
16im 2-HE-Gehäuse
Beispiele aus dem Katalog: G494-ZB4-AAP2 (4 HE, 8 × dual-slot) und G294-S43-AAP2 (2 HE, 16 × single-slot)
Beide Angaben stehen so bei GIGABYTE - je nach Karte nennt der Hersteller zusätzlich eine eigene Höchstzahl. Der Finder zeigt sie pro Modell.
Kompatibilitäts-Finder

GPU und Barebone gegeneinander prüfen

Zwei Wege zum Ergebnis: Sie wissen, welche Karte Sie einsetzen wollen - dann zeigen wir die freigegebenen Plattformen. Oder Sie haben ein Gehäuse bzw. eine Modellnummer - dann zeigen wir, welche Beschleuniger GIGABYTE dafür qualifiziert hat.

Ihre Auswahl (0 Plattformen) Wir prüfen die Kombination und nennen Ihnen Netzteil-, Kühl- und Bestückungsvariante.

Noch nichts gemerkt - klicken Sie in den Ergebnissen auf „Merken“, um eine Plattform in die Anfrage zu übernehmen.

Ihre Eingaben bleiben beim Ausfüllen vollständig in Ihrem Browser. Übertragen werden sie erst, wenn Sie die E-Mail aktiv absenden. Es werden keine Daten im Hintergrund an uns gesendet.

Die Prüfung ist kostenlos und unverbindlich.

Datenbasis: Freigabelisten aus dem GIGABYTE-Produktkatalog, Kategorie GPU-Server (Stand 25.08.2026). Die Liste nennt qualifizierte GPU-Typen je Plattform - die maximale Bestückung hängt von der konkreten SKU, der Netzteilvariante und der Kühlung ab. Einzelne Modelle geben Karten nur bedingt frei (Beispiel: acht H200 NVL im G494-ZB4-AAP2 nur mit 4-Wege-NVLink-Brücken). Wir bestätigen die Kombination vor der Bestellung.

Worauf es ankommt

Acht Regeln, an denen Kompatibilität scheitert

Die häufigsten Fehlkäufe entstehen nicht an der Rechenleistung, sondern an Mechanik, Strom und Luft. Diese acht Punkte klären wir in jeder Beratung zuerst.

01

Baseboard ist kein Steckplatz

NVIDIA HGX B200, HGX B300 und HGX H200 sowie die Grace-Superchips sitzen auf einem fest bestückten Baseboard, nicht in PCIe-Slots. Sie lassen sich weder nachrüsten noch zwischen Gehäusen tauschen - die GPU-Bestückung ist Teil des Systemkaufs. Wer „GPUs einbauen" plant, meint PCIe-Karten.

02

Slotbreite bestimmt die Stückzahl

Fast alle Rechenzentrums-GPUs sind dual-slot und in voller Bauhöhe. Wichtig beim Lesen von Datenblättern: Die genannte Höchstzahl gilt immer für eine bestimmte Slotbreite. Eine 2-HE-Plattform mit „bis 16 GPUs“ meint Single-Slot-Karten wie L4 oder RTX PRO 4500 Server Edition - mit dual-slot-Karten sinkt die Zahl entsprechend. Deshalb nennen wir in jeder Ergebniskarte die Slotbreite mit.

03

Passiv im Rack, aktiv im Tower

Rack-Barebones kühlen die Karten mit den Gehäuselüftern; der Regelfall im Rack ist deshalb die passive Karte. Es gibt aber Ausnahmen, und die stehen in der Freigabeliste: GIGABYTE qualifiziert die aktiv gekühlte RTX 6000 Ada für zwölf Rack-Modelle und die RTX A6000 für drei. Umgekehrt sind RTX PRO 6000 Workstation Edition, Max-Q, Radeon PRO W7900 und Radeon AI PRO R9700 ausschließlich für Workstation-Plattformen freigegeben. Verlassen Sie sich deshalb auf die Freigabeliste des konkreten Modells, nicht auf die Faustregel.

04

Netzteil und Stecker

Acht Karten zu je 600 W ergeben allein 4,8 kW GPU-Last - dazu kommen CPUs, Speicher und Lüfter. Solche Systeme fahren mit vier Netzteilen der 3.000-W-Klasse und benötigen entsprechende Zuleitungen im Rack. Mehrere 4-HE-Plattformen tragen die volle Bestückung mit 600-W-Karten außerdem nur mit einem optionalen Lüfter-Kit. Blackwell-Karten werden über 12V-2x6 versorgt; die Kabelsätze gehören zur Plattform, nicht zur Karte.

05

PCIe-Topologie und Lanes

Plattformen mit PCIe-Switches bringen zehn dual-slot-Karten in vier Höheneinheiten unter und begünstigen GPUDirect-Verkehr. Ohne Switches hängen die Slots direkt an den CPU-Root-Ports - das ist verlustärmer, begrenzt aber Anzahl und Anordnung. Beides beeinflusst, wo Netzwerkkarten und NVLink-Brücken sinnvoll sitzen.

06

NVLink nur, wo dokumentiert

Die H200 NVL koppelt über Brücken 2 oder 4 Karten; bei acht Karten entstehen zwei getrennte Domänen, kein durchgehender Speicherpool. Wie die Karten gruppiert sind, legt die Plattform fest - GIGABYTE nennt das je Modell ausdrücklich, und es gibt Plattformen, die H200 NVL ganz ohne Brücken-Unterstützung führen. H100 NVL und A100 PCIe koppeln paarweise. RTX PRO 6000 Server Edition, RTX PRO 4500 Server Edition, L40S und L4 haben kein NVLink - Multi-GPU läuft dort über PCIe.

07

Die volle Kartenzahl gilt oft nur bis 25 °C

GIGABYTE nennt die Höchstbestückung für viele Modelle ausdrücklich bei 25 °C Umgebungstemperatur - bei manchen Karten sind es 30 °C. Wer im Serverraum wärmer fährt, muss mit weniger Karten planen oder für mehr Kühlung sorgen. Bei flüssiggekühlten Systemen sinkt die zulässige Temperatur zusätzlich, sobald BlueField-3-DPUs oder SuperNICs mitlaufen. Wir weisen diese Grenze je Plattform im Finder aus.

08

Keine Mischbestückung

Die meisten GPU-Plattformen sind nur mit einem einheitlichen GPU-Modell validiert. Vier L40S und vier H200 NVL im selben Gehäuse sind also keine freigegebene Konfiguration, auch wenn beide Karten einzeln in der Liste stehen. Ebenso gilt: Die Video-Ausgänge der Karten sind in vielen Servern mechanisch nicht erreichbar - für Grafikanwendungen mit Bildausgabe ist das entscheidend.

Angaben zu Slotbreite, Leistungsaufnahme und Verbund stammen aus den Datenblättern der GPU-Hersteller; die Zuordnung Karte zu Plattform aus dem GIGABYTE-Produktkatalog. Bei bedingt freigegebenen Kombinationen nennt GIGABYTE die Voraussetzung ausdrücklich - wir haben diese Hinweise für alle 132 Plattformen ausgewertet und zeigen sie im Finder direkt an der jeweiligen Karte.

Steckbriefe

Die gefragtesten Server-GPUs und was sie brauchen

Kernwerte, die über die Passung entscheiden - Bauform, Leistungsaufnahme, Kühlung und Verbundfähigkeit. Die Zahl in Klammern nennt, in wie vielen der 132 ausgewerteten Barebones die Karte freigegeben ist.

NVIDIA H200 NVL 141 GB HBM3e · 17 Plattformen
Bauform
Dual-Slot, passiv
Leistung
bis 600 W konfigurierbar
Verbund
NVLink-Brücke, 2 oder 4 Karten
Anschluss
PCIe Gen5 x16

Passt in: 2-HE-Plattformen mit 4 Karten und 4-HE-Systeme mit 8 Karten - auch dort, wo die Plattform selbst zehn Steckplätze hat, nennt GIGABYTE für die H200 NVL acht. Details zur Karte auf unserer H200-NVL-Seite.

NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition 96 GB GDDR7 · 16 Plattformen
Bauform
Dual-Slot, passiv (Flüssig-Variante Single-Slot)
Leistung
bis 600 W, auf 450 W kappbar
Verbund
kein NVLink, nur PCIe
Anschluss
PCIe Gen5 x16, 12V-2x6

Passt in: die MGX-Plattformen XL43/XL44 und G494-Modelle mit 8 Karten, flüssiggekühlt auch das 6-HE-System XLS4; in 2-HE-Plattformen sind es 4 Karten. Zur Server-Edition und zum Plattform-Konfigurator.

NVIDIA L40S 48 GB GDDR6 · 42 Plattformen
Bauform
Dual-Slot, passiv
Leistung
350 W
Verbund
kein NVLink
Anschluss
PCIe Gen4 x16

Passt in: die breiteste Auswahl überhaupt - von 1-HE-Systemen mit einer Karte bis zu 4-HE-Systemen mit acht. Zur L40S-Seite.

NVIDIA H100 NVL 94 GB HBM3 · 35 Plattformen
Bauform
Dual-Slot, passiv
Leistung
350 bis 400 W konfigurierbar
Verbund
NVLink-Brücke, paarweise
Anschluss
PCIe Gen5 x16

Passt in: viele Bestandsplattformen der G293- und G493-Reihe. Nachfolger für Neuprojekte ist die H200 NVL.

NVIDIA RTX PRO 4500 Blackwell Server Edition 32 GB GDDR7 · 6 Plattformen
Bauform
Single-Slot, passiv
Leistung
165 W
Verbund
kein NVLink
Anschluss
PCIe Gen5 x16

Passt in: dichte Inferenz-Systeme - in den 2-HE-Modellen G294-S43/Z43 nennt GIGABYTE 16 Karten bei 25 °C, weil zwei Single-Slot-Karten den Platz einer dual-slot-GPU belegen. Zur RTX-PRO-4500-Seite.

NVIDIA L4 24 GB GDDR6 · 15 Plattformen
Bauform
Single-Slot, halbe Bauhöhe, passiv
Leistung
72 W, ohne Zusatzstecker
Verbund
kein NVLink
Anschluss
PCIe Gen4 x16

Passt in: 1-HE-Server und Edge-Systeme, in denen keine 300-W-Karte gekühlt werden kann.

NVIDIA A100 80 GB PCIe 80 GB HBM2e · 22 Plattformen
Bauform
Dual-Slot, passiv
Leistung
300 W
Verbund
NVLink-Brücke, paarweise
Anschluss
PCIe Gen4 x16

Relevant für: Erweiterungen bestehender Cluster. Für Neubeschaffungen sind H200 NVL oder RTX PRO 6000 SE die aktuelleren Optionen.

AMD Instinct MI210 64 GB HBM2e · 15 Plattformen
Bauform
Dual-Slot, passiv
Leistung
300 W, 1 × 8-Pin
Verbund
Infinity Fabric, 2er- oder 4er-Gruppe
Anschluss
PCIe Gen4 x16

Passt in: AMD-basierte G293- und G493-Plattformen. Die größeren MI300X/MI355X sind OAM-Module auf Baseboard, keine Steckkarten.

AMD Radeon AI PRO R9700S 32 GB GDDR6 · 5 Plattformen
Bauform
Dual-Slot, passiv („S")
Leistung
300 W, 1 × 12V-2x6
Verbund
kein NVLink (PCIe 5.0)
Anschluss
PCIe Gen5 x16

Wichtig: Nur die S-Variante ist passiv und damit rackfähig. Die reguläre R9700 hat eigene Lüfter und gehört in Workstations.

Quellen: NVIDIA- und AMD-Produktdatenblätter sowie Herstellerangaben der Kartenlieferanten; Plattformzahlen aus der GIGABYTE-Freigabeliste (Stand 25.08.2026). Für Beschleuniger ohne eigenen Steckbrief - etwa Intel Gaudi 3, NVIDIA L20, A2, A40 oder Rebellions ATOM - nennen wir die Werte auf Anfrage; sie erscheinen im Finder und in der Freigabetabelle.

Freigabetabelle

Alle Freigaben im Überblick

Vollständige Zuordnung: welcher Beschleuniger in welchen GIGABYTE-Barebones qualifiziert ist. Die Modellnamen sind mit der jeweiligen Herstellerseite verknüpft.

Freigaben nach GPU-Typ - 39 Beschleuniger, 132 Barebones
NVIDIA A100 22 Plattformen · Bauformen: 1 HE, 2 HE, 2 HE 2-Node, 4 HE · dichteste Bestückung: 10 dual-slot-Karten
NVIDIA H200 NVL 17 Plattformen · Bauformen: 2 HE, 4 HE · dichteste Bestückung: 8 dual-slot-Karten (Herstellerangabe zur Karte)
NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition 16 Plattformen · Bauformen: 2 HE, 4 HE, 6 HE · dichteste Bestückung: 8 dual-slot-Karten (Herstellerangabe zur Karte)
AMD Instinct MI210 15 Plattformen · Bauformen: 1 HE, 2 HE, 2 HE 2-Node, 4 HE · dichteste Bestückung: 10 dual-slot-Karten
NVIDIA L4 15 Plattformen · Bauformen: 1 HE, 2 HE, 4 HE · dichteste Bestückung: 16 Single-Slot-Karten
NVIDIA RTX 6000 Ada Generation 14 Plattformen · Bauformen: Workstation, 1 HE, 2 HE, 4 HE · dichteste Bestückung: 8 dual-slot-Karten (Herstellerangabe zur Karte)
NVIDIA L40 10 Plattformen · Bauformen: 2 HE, 4 HE · dichteste Bestückung: 10 dual-slot-Karten
NVIDIA HGX B200 8 Plattformen · Bauformen: 4 HE, 8 HE · dichteste Bestückung: 8 Karten
NVIDIA RTX A6000 7 Plattformen · Bauformen: Workstation, 2 HE · dichteste Bestückung: 4 dual-slot-Karten
NVIDIA HGX B300 6 Plattformen · Bauformen: 4 HE, 8 HE · dichteste Bestückung: 8 Karten
NVIDIA RTX PRO 4500 Blackwell Server Edition 6 Plattformen · Bauformen: 2 HE, 4 HE · dichteste Bestückung: 16 Single-Slot-Karten (Herstellerangabe zur Karte)
AMD Radeon AI PRO R9700S 5 Plattformen · Bauformen: Workstation, 2 HE, 4 HE · dichteste Bestückung: 8 dual-slot-Karten
Intel Gaudi 3 PCIe 4 Plattformen · Bauformen: 2 HE, 4 HE · dichteste Bestückung: 10 dual-slot-Karten
NVIDIA A2 4 Plattformen · Bauformen: 2 HE · dichteste Bestückung: 16 Single-Slot-Karten
NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Max-Q Workstation Edition 4 Plattformen · Bauformen: Workstation · dichteste Bestückung: 4 dual-slot-Karten (Herstellerangabe zur Karte)
AMD Radeon AI PRO R9700 3 Plattformen · Bauformen: Workstation · dichteste Bestückung: 4 dual-slot-Karten (Herstellerangabe zur Karte)
AMD Radeon PRO W7900 3 Plattformen · Bauformen: Workstation · dichteste Bestückung: 4 dual-slot-Karten
NVIDIA GH200 Grace Hopper Superchip 3 Plattformen · Bauformen: 2 HE, 2 HE 2-Node, 2 HE 4-Node · dichteste Bestückung: 2 Karten
NVIDIA HGX Rubin NVL8 3 Plattformen · Bauformen: 2 HE · dichteste Bestückung: 8 Karten
NVIDIA L20 3 Plattformen · Bauformen: 4 HE · dichteste Bestückung: 8 dual-slot-Karten
NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Workstation Edition 3 Plattformen · Bauformen: Workstation · dichteste Bestückung: eine dual-slot-Karte (Herstellerangabe zur Karte)
Rebellions ATOM 3 Plattformen · Bauformen: 2 HE · dichteste Bestückung: 16 Single-Slot-Karten
AMD Instinct MI300X 2 Plattformen · Bauformen: 5 HE · dichteste Bestückung: 8 Karten
AMD Instinct MI355X 2 Plattformen · Bauformen: 4 HE, 8 HE · dichteste Bestückung: 8 Karten
Intel Gaudi 3 OAM 2 Plattformen · Bauformen: 8 HE · dichteste Bestückung: 8 Karten
NVIDIA GeForce RTX 4090 2 Plattformen · Bauformen: Workstation · dichteste Bestückung: 4 dual-slot-Karten
NVIDIA HGX H200 2 Plattformen · Bauformen: 5 HE · dichteste Bestückung: 8 Karten
NVIDIA RTX 6000 2 Plattformen · Bauformen: 1 HE · dichteste Bestückung: eine dual-slot-Karte
AMD Alveo V70 1 Plattform · Bauformen: 2 HE · dichteste Bestückung: 16 Single-Slot-Karten
AMD Instinct MI300A 1 Plattform · Bauformen: 3 HE · dichteste Bestückung: 4 Karten
NVIDIA GB200 Grace Blackwell Superchip 1 Plattform · Bauformen: 2 HE · dichteste Bestückung: 4 Karten
NVIDIA GB300 Grace Blackwell Ultra Superchip 1 Plattform · Bauformen: Workstation · dichteste Bestückung: eine Karte
NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell 1 Plattform · Bauformen: Workstation · dichteste Bestückung: eine Karte
NVIDIA RTX PRO 4000 Blackwell 1 Plattform · Bauformen: Workstation · dichteste Bestückung: eine Karte
Qualcomm Cloud AI 80 Ultra 1 Plattform · Bauformen: 2 HE · dichteste Bestückung: 16 Single-Slot-Karten
Ohne veröffentlichte GPU-Freigabeliste - 38 weitere Modelle
Wir fragen diese Plattformen im Herstellerkanal ab Neu angekündigte und auslaufende Modelle, fuer die GIGABYTE derzeit keine GPU-Typen ausweist

Ausgewertet wurden 170 Modelle der GIGABYTE-Kategorie GPU-Server; 132 davon führen eine GPU-Freigabeliste. Die übrigen 38 Modelle - überwiegend neu angekündigte Plattformen - nennt der Hersteller derzeit ohne GPU-Typen; für sie machen wir keine Aussage, sondern fragen im Herstellerkanal nach.

Ehrlich verglichen

PCIe-Karten oder HGX-Baseboard?

Die wichtigste Weichenstellung vor jeder Kompatibilitätsfrage: Steckkarten bleiben flexibel, HGX-Systeme liefern den gekoppelten Speicherpool. Beides schließt sich innerhalb eines Systems aus.

PCIe-GPU-Server

Steckkarten in einem Barebone, z. B. 8 × RTX PRO 6000 SE oder 4 × H200 NVL

  • Karten sind einzeln beschaffbar, tauschbar und später erweiterbar
  • Große Auswahl an Bauformen von 1 HE bis 4 HE, Luft oder Flüssigkeit
  • Deutlich niedrigerer Einstieg als ein Baseboard-System
  • Mischbetrieb möglich: Inferenz-Karten und Grafikkarten im selben Rack
  • Kein durchgehender Speicherpool - NVLink nur paarweise oder in 4er-Domänen, bei vielen Karten gar nicht
  • Bandbreite zwischen den Karten ist durch PCIe begrenzt
  • Jede Kombination muss gegen die Freigabeliste geprüft werden

HGX-Baseboard-Systeme

8 GPUs fest auf einem Board, gekoppelt über NVLink-Switch - B200, B300, H200 SXM

  • Alle acht GPUs bilden einen gemeinsamen Speicherpool über NVLink
  • Höchste Trainings- und Inferenzleistung pro Rackplatz
  • Als Gesamtsystem qualifiziert - keine Einzelfreigaben nötig
  • GPU-Bestückung ist beim Kauf festgelegt, kein Nachrüsten, kein Tausch
  • Hohe Anschlussleistung, oft 8 HE Bauhöhe oder Flüssigkühlung
  • Deutlich höherer Einstiegspreis, Lieferzeit nach Allokation
Häufige Fragen

GPU-Kompatibilität: die Fragen aus der Praxis

Welche GPU passt in welchen Server?

Entscheidend sind vier Dinge: die Slotbreite der Karte, ihre Leistungsaufnahme im Verhältnis zur Netzteilstufe des Gehäuses, das Kühlkonzept und die Freigabeliste des Serverherstellers. Die meisten Rechenzentrums-GPUs sind dual-slot und passiv gekühlt, brauchen also den Luftstrom der Gehäuselüfter. GIGABYTE weist für 132 Barebones der Kategorie GPU-Server aus, welche der 39 Beschleuniger-Typen darin qualifiziert sind - zum Beispiel die NVIDIA L40S in 42 Modellen, die H200 NVL in 17 und die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition in 16. Im Kompatibilitäts-Finder auf dieser Seite lässt sich beides gegeneinander prüfen: Karte auswählen und passende Plattformen sehen - oder Modellnummer eingeben und die freigegebenen Karten sehen. Wichtig dabei: Freigegeben heißt nicht automatisch in voller Stückzahl. Wo GIGABYTE für eine bestimmte Karte eine eigene Höchstzahl, eine Temperaturgrenze oder eine NVLink-Anordnung nennt, steht diese Angabe direkt an der jeweiligen Plattform. Nelpx prüft die Kombination kostenlos und bestätigt sie verbindlich im Angebot.

Wie viele GPUs passen in einen 2-HE- oder 4-HE-Server?

Das hängt an der Slotbreite der Karte. Mit dual-slot-Karten nehmen 2-HE-Plattformen üblicherweise zwei bis vier Karten auf - GPU-dichte 2-HE-Modelle wie die G293- und G294-Reihe schaffen acht. In 4 Höheneinheiten sind acht dual-slot-Karten üblich, mit zusätzlichen PCIe-Switches zehn. Mit Single-Slot-Karten wie NVIDIA L4 oder RTX PRO 4500 Blackwell Server Edition steigt die Dichte auf bis zu 16 Karten in 2 HE. Achtung beim Lesen von Datenblättern: Eine Angabe wie „bis 16 GPUs“ bezieht sich immer auf eine bestimmte Slotbreite - mit breiteren Karten sinkt die Zahl entsprechend. Die Obergrenze setzen ohnehin nicht nur die Steckplätze, sondern auch Netzteilstufe und Abwärme.

Kann ich eine Gaming-Grafikkarte wie die RTX 4090 in einen Rack-Server einbauen?

In einen 19-Zoll-Rack-Server in der Regel nicht. Consumer-Karten haben eigene Axiallüfter und sind auf offene Gehäuse mit niedrigem Gegendruck ausgelegt, während Rack-Barebones den Luftstrom mit hohem Druck von vorn nach hinten durch passive Kühlkörper drücken. Dazu kommen Baulänge, Stromanschlüsse und fehlende Freigaben. GIGABYTE führt die GeForce RTX 4090 ausschließlich für Tower- und Workstation-Plattformen der W-Serie. Wer Consumer-Hardware im Rack betreiben will, sollte stattdessen zu einer passiv gekühlten Server-Edition greifen - wir nennen im Beratungsgespräch die jeweils nächstgelegene Alternative.

Was ist der Unterschied zwischen HGX und PCIe-GPUs?

PCIe-GPUs sind Steckkarten: einzeln beschaffbar, tauschbar, später erweiterbar, gekoppelt über PCIe und - je nach Modell - über NVLink-Brücken in Zweier- oder Vierergruppen. HGX-Systeme wie HGX B200, HGX B300 oder HGX H200 sind dagegen Baseboards mit acht fest montierten SXM-Modulen, die über NVLink-Switches zu einem gemeinsamen Speicherpool verbunden sind. Das bringt die höchste Trainings- und Inferenzleistung pro Rackplatz, legt die Bestückung aber beim Kauf fest: Nachrüsten oder Tauschen einzelner GPUs ist nicht vorgesehen. Wer flexibel bleiben oder mit weniger Karten starten will, fährt mit PCIe besser. Details und Systeme: HGX B200, HGX B300 und HGX H200.

Hat die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition NVLink?

Nein. Die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition hat keinen NVLink-Anschluss; mehrere Karten kommunizieren ausschließlich über PCIe Gen5. Für Inferenz und für Modelle, die in die 96 GB GDDR7 einer einzelnen Karte passen, ist das unkritisch. Wer dagegen ein großes Modell über mehrere Karten verteilen und dabei hohe Bandbreite zwischen den GPUs braucht, sollte NVLink-fähige Karten wie die H200 NVL oder gleich ein HGX-System prüfen. Zur Karte: RTX PRO 6000 Server Edition.

H200 NVL oder RTX PRO 6000 Server Edition - welche Karte passt besser?

Die H200 NVL bietet 141 GB HBM3e mit deutlich höherer Speicherbandbreite und lässt sich über NVLink-Brücken zu Zweier- oder Vierergruppen koppeln - die richtige Wahl für Training und für große Modelle, die über mehrere GPUs verteilt werden. Die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition hat 96 GB GDDR7, kein NVLink, dafür starke Leistung bei Inferenz, Rendering und Visual Computing sowie einen niedrigeren Einstiegspreis. Beide sind dual-slot und passiv gekühlt und laufen in vergleichbaren Plattformen. Faustregel: Trainingslast und Modellparallelität sprechen für die H200 NVL, Inferenz- und Grafiklast für die RTX PRO 6000 SE. Seiten dazu: H200 NVL und RTX PRO 6000 SE.

Was ist ein Barebone-Server?

Ein Barebone ist ein Servergrundsystem: Gehäuse, Mainboard, Netzteile, Lüfter und Backplane sind bereits aufeinander abgestimmt, während Prozessoren, Speicher, Datenträger und GPUs frei bestückt werden. Bei GPU-Servern ist genau das der Punkt, an dem Kompatibilität entschieden wird: Das Barebone gibt vor, wie viele Karten welcher Bauform hineinpassen, wie viel Leistung die Netzteile liefern und ob luft- oder flüssiggekühlt wird. Deshalb prüft man die Wunsch-GPU immer gegen die Freigabeliste des konkreten Barebone-Modells, nicht gegen die Serie.

Kann ich vorhandene GPUs in ein neues Barebone übernehmen?

Oft ja - vorausgesetzt, die Karte steht in der Freigabeliste des neuen Barebones, ist passiv gekühlt und die Netzteilstufe trägt die Summe aus GPU-, CPU- und Lüfterlast. Häufige Stolpersteine sind ältere Karten mit 8-Pin-Stromanschluss in Plattformen, die auf 12V-2x6 ausgelegt sind, sowie GPUs, die im neuen Gehäuse zwar mechanisch passen, aber thermisch nicht mehr vorgesehen sind. Schicken Sie uns Modellbezeichnung und Stückzahl Ihrer vorhandenen Karten - wir gleichen sie gegen die Freigaben ab und sagen Ihnen, welche Plattform sie aufnimmt. Die Prüfung ist kostenlos.

Woran erkenne ich, ob eine GPU für Rack-Server geeignet ist?

Am Kühlkörper ohne eigenen Lüfter. Server-Ausführungen tragen meist einen geschlossenen Passivkühler und im Namen einen Zusatz wie Server Edition oder - bei AMD - ein angehängtes S (Radeon AI PRO R9700S). Aktiv gekühlte Karten mit sichtbaren Lüftern oder Blower-Rad gehören in Tower- und Workstation-Gehäuse. Vorsicht bei Vergleichsportalen: Dort werden Server- und Workstation-Ausführungen derselben Baureihe regelmäßig vermischt, samt falscher Angaben zu Lüftern, Displayausgängen und Leistungsaufnahme. Maßgeblich ist das Datenblatt zur konkreten Teilenummer.

Wie viel Strom braucht ein GPU-Server mit acht Karten?

Rechnen Sie zuerst die GPU-Last: acht Karten zu je 600 W ergeben 4,8 kW, acht L40S mit 350 W immerhin 2,8 kW. Dazu kommen zwei Prozessoren, Arbeitsspeicher, Datenträger und Lüfter. Systeme dieser Klasse arbeiten deshalb mit vier Netzteilen der 3.000-W-Klasse in Redundanz und brauchen entsprechend ausgelegte Zuleitungen und Kühlung im Rack. Für die Planung im Rechenzentrum rechnen wir Anschlussleistung und Abwärme pro Rack mit durch - das gehört zur Kompatibilitätsprüfung dazu.

Passen wirklich so viele GPUs hinein, wie im Datenblatt steht?

Nicht in jedem Fall - und das ist der häufigste Irrtum. Die Zahl im Datenblatt gilt für eine bestimmte Slotbreite und oft nur bei 25 °C Umgebungstemperatur. Für einzelne Karten nennt GIGABYTE zusätzlich eigene Höchstzahlen, die unter dem Plattform-Maximum liegen. Ein Beispiel: Das 2-HE-Modell G294-A22-AAP2 wird mit bis zu 8 GPUs geführt, für die NVIDIA H200 NVL nennt der Hersteller aber 4 Karten bei 25 °C, angeordnet als zwei Zweiergruppen mit je einer 2-Wege-NVLink-Brücke. Bei den 4-HE-Modellen der G494-Reihe gilt die volle Bestückung mit 600-W-Karten nur mit optionalem Lüfter-Kit. Wir haben diese Herstellerangaben für alle 132 Plattformen ausgewertet und zeigen sie im Finder an der jeweiligen Karte an - damit die Zahl im Angebot der Zahl entspricht, die das System wirklich trägt.

Kann ich verschiedene GPU-Modelle im selben Server mischen?

In aller Regel nein. GIGABYTE validiert die meisten GPU-Plattformen ausdrücklich nur mit einem einheitlichen GPU-Modell. Vier L40S und vier H200 NVL im selben Gehäuse sind deshalb keine freigegebene Konfiguration, auch wenn beide Karten einzeln in der Freigabeliste stehen. Der Grund liegt in Kühlung, Stromverteilung und PCIe-Topologie, die auf ein Lastprofil ausgelegt sind. Wer unterschiedliche Kartentypen braucht, verteilt sie auf mehrere Systeme - wir planen das mit.

Wo kaufe ich einen passenden GPU-Server?

Bei Nelpx. Wir sind offizieller GIGABYTE-Partner und liefern GPU-Server, Barebones und Beschleunigerkarten EU-weit aus dem autorisierten Kanal - vom einzelnen 2-HE-System bis zur Rack-Integration. Sagen Sie uns Karte, Stückzahl und Einsatzumgebung; wir prüfen die Kombination gegen die Herstellerfreigaben, schlagen die passende Plattform samt Netzteil- und Kühlvariante vor und legen ein Angebot bei. Fertig konfigurierbare Systeme finden Sie außerdem im GPU-Server-Konfigurator und im RTX-PRO-6000-Server-Konfigurator.

Prüft Nelpx auch Plattformen anderer Hersteller?

Ja. Die Tabelle auf dieser Seite basiert auf den Freigaben von GIGABYTE, weil wir dort im direkten Herstellerkanal arbeiten und die Datenlage vollständig ist. Die Prüfung selbst ist herstellerunabhängig: Nennen Sie uns Ihr vorhandenes System - etwa von Supermicro, ASUS, Dell oder HPE - samt gewünschter Karte, und wir sagen Ihnen, ob die Kombination trägt und welche Voraussetzungen dafür gelten. Für die Beschaffung schlagen wir dann die Plattform vor, die wir belastbar liefern können.

Kostenlose Prüfung

Sagen Sie uns, was zusammenkommen soll

Karte, Stückzahl, Einsatzort - wir prüfen die Kombination gegen die Freigaben des Herstellers, nennen die passende Plattform samt Netzteil- und Kühlvariante und rechnen die Anschlussleistung aus. Auch für Plattformen anderer Hersteller und für vorhandene Karten aus dem Bestand.

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