NVIDIA RTX Spark: der Arm-Superchip für lokale KI unter Windows
RTX Spark bringt das Konzept des DGX Spark in Windows-Notebooks und Mini-PCs: eine Blackwell-RTX-GPU mit bis zu 6.144 Kernen und eine Grace-CPU mit bis zu 20 Arm-Kernen teilen sich bis zu 128 GB Unified Memory - genug, um Sprachmodelle der 70B-Klasse und große Mixture-of-Experts-Modelle lokal auszuführen. Diese Seite erklärt die Plattform, die beiden N1X-Ausbaustufen und alle angekündigten Geräte - und nennt die Grenzen. Wir liefern die Geräte EU-weit und merken sie vor dem Marktstart unverbindlich vor.
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Was ist NVIDIA RTX Spark?
NVIDIA RTX Spark ist eine Plattform für Windows-11-Notebooks und kompakte Desktops auf Basis des Arm-Superchips N1X, den NVIDIA am 31. Mai 2026 zur Computex angekündigt hat. Der Chip verbindet eine Blackwell-RTX-GPU mit bis zu 6.144 CUDA-Kernen und Tensor-Cores der fünften Generation über NVLink-C2C mit einer NVIDIA Grace CPU mit bis zu 20 Arm-Kernen; beide nutzen bis zu 128 GB LPDDR5X als gemeinsamen Speicher, was Sprachmodellen weit mehr Platz gibt als jede Notebook-Grafikkarte mit 8 bis 24 GB. NVIDIA nennt bis zu 1 Petaflop FP4-Rechenleistung und lokale Modelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern; CUDA läuft nativ unter Windows on Arm. Es gibt zwei Ausbaustufen unter demselben Namen: 20 Kerne mit 6.144 GPU-Kernen und 24 bis 128 GB für Notebooks und Mini-PCs, sowie 18 Kerne mit 5.120 GPU-Kernen nur für Notebooks - laut NVIDIA-Produktseite mit bis zu 64 GB, laut NVIDIA-Briefing zur IFA mit 24 oder 32 GB. Die ersten Geräte von ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI kommen laut NVIDIA im Oktober 2026 (HP nennt für den OmniDesk 2027), Acer und GIGABYTE folgen; Preise haben weder NVIDIA noch die Hersteller genannt. Technisch ist RTX Spark der Windows-Ableger des DGX Spark mit dem GB10-Chip, der unter Linux läuft und bereits lieferbar ist. Nelpx liefert die RTX-Spark-Geräte EU-weit und merkt sie vor dem Marktstart unverbindlich vor.
- Varianten
- Zwei Ausbaustufen, beide heißen RTX Spark N1X: 20 CPU-Kerne + 6.144 GPU-Kerne mit 24 bis 128 GB (Notebooks und Mini-PCs) sowie 18 CPU-Kerne + 5.120 GPU-Kerne (nur Notebooks) - NVIDIA-Produktseite: bis zu 64 GB, NVIDIA-Briefing zur IFA: 24 oder 32 GB. Windows zeigt beide als „RTX Spark CPU“ und „NVIDIA RTX Spark N1X“ an (ComputerBase, 3. September 2026).
- Geräte und Termin
- Angekündigt sind 13 Geräte von Acer, ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI - sieben Notebooks, zwei 2-in-1-Convertibles und vier Desktops/Mini-PCs (davon der HP OmniDesk laut HP erst 2027). Erste Geräte laut NVIDIA im Oktober 2026, weitere 2027; Acer und GIGABYTE folgen nach der ersten Welle. Preise sind nicht veröffentlicht.
- Abgrenzung
- RTX Spark (N1X) = Windows 11 on Arm, Notebooks und Mini-PCs, ab Oktober 2026. DGX Spark (GB10) = DGX OS auf Linux-Basis, Mini-PCs mit 128 GB, 273 GB/s und ConnectX-7 zum Koppeln, heute lieferbar. Gleiche Chip-Architektur, verschiedene Zielgruppen.
Stand: 25. September 2026 · Quellen: NVIDIA-Produktseite RTX Spark (Spezifikationsblock), NVIDIA-Computex-Ankündigung vom 31. Mai 2026, NVIDIA-Blog zur IFA vom 3. September 2026, ComputerBase vom 3. September 2026 und heise vom 3. Juni und 3. September 2026 (Varianten nach NVIDIA-Briefing), Produktseiten und Pressemitteilungen der Gerätehersteller - Herstellerangaben sind gekennzeichnet.
Was NVIDIA zum RTX Spark Superchip veröffentlicht hat
Alle Werte stammen von NVIDIAs Produktseite und den NVIDIA-Ankündigungen zur Computex und IFA 2026. Was NVIDIA nicht veröffentlicht hat - Taktraten, feste TDP-Werte, Speicherbandbreite, Preise - steht hier ausdrücklich als offen.
Quelle: NVIDIA-Produktseite RTX Spark (Spezifikationsblock Laptops/Desktops), NVIDIA-Computex-Ankündigung 2026, NVIDIA-Blog vom 3. September 2026; Angaben zu den beiden Ausbaustufen laut ComputerBase und Tom's Hardware vom 3. September 2026 nach NVIDIA-Briefing. Stand 25. September 2026.
Welches RTX-Spark-Gerät passt?
Unverbindlich anfragen.
Formfaktor, Stückzahl und Einsatz angeben - wir sagen Ihnen, welches der angekündigten Geräte zu Ihren Modellen und Ihrem Arbeitsplatz passt, merken es vor und melden uns mit Preis und Liefertermin, sobald der Hersteller die Konfigurationen freigibt. Keine Anzahlung, kein Kaufvertrag.
1 Gerät - Einzelplatz für lokale KI
Datenschutz: Angaben und Kontaktdaten bleiben beim Ausfüllen vollständig in Ihrem Browser - Daten werden erst beim aktiven Absenden der E-Mail übertragen.
Sie senden Formfaktor, Stückzahl, Einsatz und Kontaktdaten - unverbindlich und ohne Anzahlung.
Wir nennen das passende Gerät und merken es vor; sobald der Hersteller Konfigurationen und Preise veröffentlicht, erhalten Sie unser Angebot mit verbindlichem Liefertermin.
Erst mit Ihrer Annahme des Angebots entsteht eine Bestellung. Vorgemerkte Geräte bedienen wir nach Möglichkeit in der Reihenfolge der Anfrage.
Welche Sprachmodelle passen in 128 GB Unified Memory?
Der gemeinsame Speicher ist der eigentliche Vorteil der Plattform - das Tempo begrenzt die Speicherbandbreite. Mixture-of-Experts-Modelle liegen RTX Spark deutlich besser als dichte Modelle. Mit 64 GB endet die Liste bei der 30B-Klasse, mit 24 oder 32 GB (kleine N1X-Stufe laut NVIDIA-Briefing) bei Modellen bis etwa 20 Milliarden Parametern.
Modellgrößen: reale GGUF-Dateien laut Hugging-Face-API, Stand 22. September 2026 (bartowski, ggml-org, unsloth, Qwen); Balken relativ zu 128 GB. Rechenannahme: rund 10 GB bleiben für Windows und Anwendungen reserviert - wie viel Speicher die GPU unter Windows on Arm maximal belegen darf, hat NVIDIA nicht veröffentlicht. Token/s sind Messungen auf dem NVIDIA DGX Spark (GB10 - laut NVIDIA-CEO im September 2025 derselbe Chip wie der damals N1 genannte RTX Spark; 273 GB/s, 140 W) aus Ollama-Blog, NVIDIA-Developer-Blog und llama.cpp-Discussion vom Oktober 2025 sowie Community-Berichten 2026 - für RTX-Spark-Geräte selbst gibt es noch keine veröffentlichten Werte; eine niedrigere TDP (Notebook) wirkt vor allem auf die Prompt-Verarbeitung, weniger auf das bandbreitenlimitierte Generieren.
RTX Spark eingeordnet: Speicher top, Bandbreite die Grenze
Kein Marketing-Nebel: RTX Spark bietet mehr GPU-zugänglichen Speicher als jede Notebook-Grafikkarte und mehr als eine RTX PRO 6000 - und liegt beim Durchsatz weit darunter. Die Tabelle stellt die beiden N1X-Stufen dem GB10 des DGX Spark gegenüber.
Speicher für KI-Modelle
GB, GPU-zugänglich - mehr Speicher heißt größere Modelle
Speicherbandbreite
GB/s - bestimmt das Generierungs-Tempo; hier liegt die Grenze der Plattform
Generierungs-Tempo - Referenz DGX Spark
Token/s auf dem GB10 (laut NVIDIA-CEO derselbe Chip, 273 GB/s) - MoE-Modelle skalieren gut, dichte Modelle nicht
Leistungsaufnahme des Chips
Watt - die TDP legt der Gerätehersteller fest; Dauerlast-Messungen gibt es noch nicht
Quellen: NVIDIA-Produktseiten RTX Spark (Laptop 45 bis 80 W, Desktop 140 W), DGX Spark (273 GB/s, 140 W), RTX PRO Blackwell Laptop-GPU-Vergleich (RTX PRO 5000: 24 GB, 896 GB/s, 95 bis 175 W), RTX-50-Laptop-Seite (RTX 5090 Laptop: 24 GB GDDR7), NVIDIA-Datenblatt RTX PRO 6000 (96 GB, 1.792 GB/s); Bandbreite des RTX Spark von NVIDIA nicht veröffentlicht - wo eine Zahl steht, ist sie rechnerisch aus Lenovos Angabe 256 Bit × 9.400 MT/s abgeleitet. Token/s: Ollama-Blog, NVIDIA-Developer-Blog (24. Oktober 2025) und llama.cpp-Discussion zum DGX Spark (Oktober 2025), LMSYS-Benchmark (SGLang, 70B FP8). Stand 22. September 2026.
Vergleichstabelle: RTX Spark N1X (beide Stufen) und GB10 (DGX Spark)
| Spezifikation | RTX Spark N1X - große Stufe | RTX Spark N1X - kleine Stufe | GB10 - DGX Spark |
|---|---|---|---|
| CPU | NVIDIA Grace, 20 Arm-Kerne | NVIDIA Grace, 18 Arm-Kerne | NVIDIA Grace, 20 Arm-Kerne (10× Cortex-X925 + 10× Cortex-A725) |
| GPU | Blackwell RTX, 6.144 CUDA-Kerne | Blackwell RTX, 5.120 CUDA-Kerne | Blackwell, 6.144 CUDA-Kerne |
| Unified Memory | bis 128 GB LPDDR5X (laut NVIDIA-Briefing ab 24 GB) | NVIDIA-Produktseite: bis zu 64 GB LPDDR5X · NVIDIA-Briefing laut ComputerBase: 24 oder 32 GB | 128 GB LPDDR5X |
| Speicherbandbreite | nicht veröffentlicht (rechnerisch ca. 300 GB/s) | nicht veröffentlicht | 273 GB/s (NVIDIA) |
| KI-Leistung | bis zu 1 PFLOP FP4 | von NVIDIA nicht separat genannt | 1 PFLOP FP4 (mit Sparsity laut NVIDIA-Doku) |
| Leistungsaufnahme | Notebook 45 bis 80 W, Desktop 140 W (NVIDIA-Produktseite) | Notebook 45 bis 80 W (NVIDIA-Produktseite) | 140 W |
| Formfaktor | Notebooks und Mini-PCs | nur Notebooks | Mini-PCs (DGX Spark: 150 × 150 × 50,5 mm; GX10 und GN100 gleiche Klasse) |
| Betriebssystem | Windows 11 on Arm | Windows 11 on Arm | DGX OS (Ubuntu-Linux) |
| Netzwerk / Clustering | je nach Gerät 10-Gigabit-LAN, Wi-Fi 7 · kein ConnectX | Wi-Fi 7 je nach Gerät · kein ConnectX | 10 GbE + ConnectX-7 (2× QSFP) - zwei Systeme koppelbar |
| Verfügbarkeit | ab Oktober 2026 (NVIDIA), Acer und GIGABYTE später | ab Oktober 2026 (NVIDIA) | lieferbar (DGX Spark, ASUS GX10, MSI EdgeXpert, Acer GN100 u. a.) |
| Preis | nicht veröffentlicht | nicht veröffentlicht | z. B. ASUS Ascent GX10 ab 4.600 € netto, DGX Spark 5.290 € netto bei Nelpx |
| Geräte bei Nelpx | ASUS ProArt P16, Lenovo Yoga Pro 9n, ASUS ProArt GR1X, MSI EdgeMesa N AI+, Acer SFF RTX Spark | auf Anfrage (kein Gerät mit eigener Seite) | GB10-Vergleich: DGX Spark, ASUS Ascent GX10, MSI EdgeXpert, HP ZGX Nano |
Wofür lohnt sich NVIDIA RTX Spark?
Mit 128 GB passen Modelle bis zur 70B-Klasse in 4-Bit-Quantisierung und die großen Mixture-of-Experts-Modelle wie gpt-oss-120b komplett in den Speicher. Ollama, llama.cpp und LM Studio laufen nativ unter Windows on Arm - ohne API-Kosten, mit Daten im Haus.
NVIDIA positioniert RTX Spark als PC „für die Ära persönlicher KI-Agenten“: Coding-Assistent, Dokumenten-Chat und Agenten-Workflows laufen auf dem Gerät. NVIDIA nennt zur IFA Hermes Agent, OpenClaw und Perplexitys „Portable Computer“ als lokal lauffähige Agenten-Plattformen.
Notebooks und Mini-PCs nutzen denselben Chip und denselben CUDA-Stack: Was auf dem ProArt P16 im Zug entwickelt wird, läuft auf dem GR1X im Büro im Dauerbetrieb - und später auf einem GPU-Server mit mehr Durchsatz.
NVIDIA PAIR (Personal AI Router) ist ein Open-Source-Werkzeug, das Inferenz-Anfragen an mehrere PCs im lokalen Netz verteilt - laut NVIDIA auch gemischt mit Macs ab M4. Mehrere RTX-Spark-Geräte im Team lassen sich so gemeinsam nutzen, ohne Cluster-Hardware.
ASUS liefert mit MuseTree lokale Bild- und Videogenerierung (FLUX, WAN), ComfyUI-Workflows sind validiert, NVIDIA nennt 4K-KI-Video und hardwarebeschleunigten 4:2:2-Schnitt - auf einer Blackwell-GPU mit 128 GB statt 12 GB Grafikspeicher.
Jedes Gerät bringt seinen eigenen großen Speicher mit: Zwölf Notebooks im Kursraum bedeuten zwölfmal 128 GB für Übungen mit großen Modellen - ohne geteilte Serverzeit, unter dem Windows, das die Hochschule ohnehin verwaltet.
Alle angekündigten RTX-Spark-Geräte
Stand 25. September 2026 sind dreizehn Geräte von sieben Herstellern angekündigt; GIGABYTE hat Modelle in Aussicht gestellt, aber noch keines gezeigt. Fünf davon haben wir mit eigener Seite und Reservierung im Programm - die übrigen nehmen wir auf Anfrage ebenfalls vor. Preise hat kein Hersteller veröffentlicht.
- Große N1X-Stufe mit bis zu 128 GB in 16 bzw. 15,3 Zoll, OLED, 1,77 bzw. ab 1,65 kg
- ASUS listet 24, 48, 64 und 128 GB; Lenovo nennt Stufen noch nicht
- Notebook-TDP laut NVIDIA 45 bis 80 W - die Wahl, wenn das Gerät mit muss
- Preis und Termin: von den Herstellern noch nicht veröffentlicht
- Große N1X-Stufe mit bis zu 128 GB, stationär, 10-Gigabit-LAN bei GR1X und EdgeMesa
- GR1X: 150 × 150 × 51 mm, Doppellüfter für Dauerbetrieb · EdgeMesa: 240-W-Netzteil, eine NVMe-SSD bis 4 TB
- Acer SFF RTX Spark: bislang Designstudie, Acer folgt laut NVIDIA nach der ersten Welle
- Preis und Termin: von den Herstellern noch nicht veröffentlicht
- Notebooks: Dell XPS 16 · HP OmniBook X 14 · HP OmniBook Ultra 16 · Microsoft Surface Laptop Ultra · ASUS ProArt P14
- 2-in-1 / Convertible: MSI Prestige N16 Flip AI+ · Lenovo Yoga 9n 2-in-1 · Desktop: HP OmniDesk (laut HP 2027)
- Angekündigt ohne Modell: GIGABYTE („to follow“ laut NVIDIA)
- Wir merken auch diese Geräte vor - Wunschgerät einfach im Anfrage-Tool eintragen
Basis: ComputerBase vom 3. September 2026 (Geräteliste nach NVIDIA-Briefing), NVIDIA-Blog zur IFA (Lenovo Yoga 9n 2-in-1, Acer-Konzept), NVIDIA-Computex-Ankündigung (Herstellerreihenfolge, GIGABYTE), Herstellerseiten der Geräte. Formfaktor-Zuordnung nach Herstellerangabe.
RTX Spark - oder etwas anderes?
Zur Einordnung: RTX Spark ist eine Plattform für den Arbeitsplatz und für unterwegs, kein Ersatz für einen GPU-Server.
Gründe für RTX Spark
- 128 GB für Modelle in Notebook und Mini-PC: mehr GPU-zugänglicher Speicher als jede Notebook-Grafikkarte (maximal 24 GB) und mehr als eine RTX PRO 6000 (96 GB) - die 70B-Klasse und große MoE-Modelle laufen lokal.
- Windows statt Linux: anders als der DGX Spark läuft RTX Spark mit Windows 11 - mit nativem CUDA, Office, Adobe und der Verwaltung, die Unternehmen ohnehin haben.
- Mobil verfügbar: zum ersten Mal steckt diese Speicherklasse in Notebooks um 13 bis 14 mm und rund 1,5 bis 1,8 kg (ASUS, Lenovo) - lokale KI beim Kunden, im Hörsaal oder im Zug.
- Ein Stack vom Notebook bis zum Server: CUDA, TensorRT, PyTorch, llama.cpp und Ollama laufen auf RTX Spark genauso wie auf den GPU-Servern, auf die Projekte später skalieren.
- Reservierung ohne Risiko: keine Anzahlung, kein Kaufvertrag - Preis und verbindlicher Termin kommen mit dem Angebot, sobald die Hersteller liefern.
Alternativen
- Sofort statt Oktober: Die Geräte der DGX-Spark-Klasse (DGX Spark, ASUS Ascent GX10, MSI EdgeXpert) bieten heute 128 GB mit 273 GB/s und ConnectX-7 zum Koppeln - unter Linux mit DGX OS.
- x86 statt Arm: Der Lenovo ThinkCentre X Ultra (AMD Ryzen AI Max+ PRO 495, 128 GB) ist die Windows-Alternative ohne Emulationsfragen - mit deutlich weniger KI-Rechenleistung und ohne CUDA.
- Mehr Tempo pro Modell: Eine KI-Workstation mit RTX PRO 6000 (96 GB, 1.792 GB/s) generiert um ein Vielfaches schneller - für alles, was in 96 GB passt und nicht mobil sein muss.
- Mehrere Nutzer und Durchsatz: Sobald parallele Anfragen, Training oder Modelle über 128 GB zählen, ist ein LLM-Server die richtige Klasse - RTX Spark bleibt ein Einzelplatzgerät.
Häufige Fragen zu NVIDIA RTX Spark
Was ist der Unterschied zwischen RTX Spark und DGX Spark?
Beide nutzen dieselbe Chip-Architektur - Blackwell-GPU mit 6.144 Kernen, 20-Kern-Grace-CPU, 128 GB Unified Memory - aber verschiedene Chips, Betriebssysteme und Zielgruppen. Der DGX Spark nutzt den GB10, läuft mit DGX OS auf Linux-Basis, hat 273 GB/s Speicherbandbreite, ConnectX-7 zum Koppeln zweier Geräte und ist seit 2025 lieferbar - als NVIDIA-Gerät und von ASUS, MSI, Acer, HP, Dell und Lenovo. RTX Spark nutzt den N1X, läuft mit Windows 11 on Arm, kommt in Notebooks und Mini-PCs ohne ConnectX und ab Oktober 2026 in den Handel. NVIDIA-CEO Jensen Huang hat den RTX Spark (damals noch N1 genannt) im September 2025 als denselben Chip wie im DGX Spark beschrieben; ComputerBase nennt den RTX-Spark-Mini-PC „zu 95 Prozent ein DGX Spark“. Kurz: DGX Spark für den Linux-Entwickler-Stack heute, RTX Spark für Windows-Arbeitsplätze und Notebooks ab Oktober. Die GB10-Geräte stellen wir im GB10-Vergleich gegenüber.
Welche Varianten des RTX Spark N1X gibt es?
Zwei, und beide heißen RTX Spark N1X - das hat NVIDIA gegenüber ComputerBase bestätigt. Die große Stufe hat 20 CPU-Kerne und 6.144 Blackwell-Kerne und lässt sich mit 24 bis 128 GB Unified Memory konfigurieren; sie ist für Notebooks und Mini-PCs vorgesehen. Die kleine Stufe hat 18 CPU-Kerne und 5.120 Blackwell-Kerne und ist nur für Notebooks gedacht - NVIDIAs Produktseite nennt dafür bis zu 64 GB, das NVIDIA-Briefing zur IFA laut ComputerBase und heise 24 oder 32 GB; Lenovo listet das Yoga 9n 2-in-1 mit bis zu 64 GB. Unter Windows zeigen sich beide als „RTX Spark CPU“ und „NVIDIA RTX Spark N1X“ ohne Zusatz - ähnlich wie Apple die Ausbaustufen seiner M-Chips behandelt. Welche Stufe ein Gerät nutzt, verrät nur die Kernzahl im Datenblatt. Alle fünf Geräte auf unseren Seiten nennen die Eckdaten der großen Stufe; den Codenamen „N1“ für eine noch kleinere Variante hat NVIDIA-CEO Huang zur Computex 2026 vage in die Zukunft verschoben (heise), seitdem spricht NVIDIA nur vom N1X.
Welche Geräte mit RTX Spark sind angekündigt und wann kommen sie?
Stand 25. September 2026 sind dreizehn Geräte angekündigt: die Notebooks ASUS ProArt P16 und P14, Dell XPS 16, HP OmniBook X 14 und OmniBook Ultra 16, Lenovo Yoga Pro 9n, Microsoft Surface Laptop Ultra, die 2-in-1-Convertibles MSI Prestige N16 Flip AI+ und Lenovo Yoga 9n 2-in-1, die Mini-PCs ASUS ProArt GR1X, MSI EdgeMesa N AI+ und Acer SFF RTX Spark sowie der Desktop HP OmniDesk (laut HP 2027); GIGABYTE hat Modelle angekündigt, aber noch keines gezeigt. NVIDIA nennt für die ersten Geräte den Oktober 2026 und führt ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft Surface und MSI als Hersteller der ersten Welle - Acer und GIGABYTE folgen, 2027 sollen viele weitere kommen. Einen Termin je Gerät und Preise hat kein Hersteller veröffentlicht. Fünf Geräte führen wir mit eigener Seite: ProArt P16, Yoga Pro 9n, ProArt GR1X, EdgeMesa N AI+ und Acer SFF RTX Spark; der Geräte-Vergleich stellt sie nebeneinander.
Was kostet ein RTX-Spark-Gerät?
Das hat niemand veröffentlicht - weder NVIDIA, das zur IFA keine Einstiegspreise nannte (ComputerBase nach NVIDIA-Briefing), noch einer der Gerätehersteller. Beträge, die im Netz kursieren, sind Schätzungen von Analysten oder Redaktionen. Zur Orientierung: Die GB10-Geräte der DGX-Spark-Klasse mit demselben Speicherausbau kosten bei Nelpx ab 4.600 Euro netto (ASUS Ascent GX10) beziehungsweise 5.290 Euro netto (DGX Spark) - eine Ableitung auf die RTX-Spark-Preise ist das nicht. Nelpx nennt Preise, sobald die Hersteller Listenpreise und bestellbare Konfigurationen veröffentlichen; die Reservierung über das Anfrage-Tool ist bis dahin unverbindlich.
Ist die CPU im RTX Spark eine NVIDIA-Grace-CPU oder ein MediaTek-Chip?
Beides ist in gewisser Weise richtig, und deshalb kennzeichnen wir es. NVIDIA, ASUS, MSI und Acer nennen die CPU in ihren Datenblättern „NVIDIA Grace CPU“ mit bis zu 20 Kernen. ComputerBase schreibt nach dem NVIDIA-Briefing, der Superchip vereine eine Blackwell-GPU von NVIDIA mit einer Arm-CPU von MediaTek auf einem Package - NVIDIA und MediaTek haben die Plattform gemeinsam entwickelt. NVIDIA selbst nennt MediaTek als Partner beim CPU-Design (Pressemitteilung vom 31. Mai 2026). Die Kernaufteilung in 10 Cortex-X925 und 10 Cortex-A725 dokumentiert NVIDIA für den GB10 des DGX Spark; für den N1X nennt sie nur die Fachpresse (heise, c't). Taktraten hat NVIDIA nicht veröffentlicht. Für den Einsatz ist entscheidend: Es ist eine Arm-CPU, also läuft Windows 11 on Arm - native Arm64-Software direkt, x86-Software über Microsofts Prism-Emulation.
Läuft meine Windows-Software auf RTX Spark?
RTX Spark läuft mit Windows 11 on Arm. Native Arm64-Anwendungen laufen direkt, darunter laut Microsoft Adobe Photoshop und Premiere Pro, Blender und DaVinci Resolve; klassische x86-Software läuft über Microsofts Prism-Emulation, die laut Microsoft auf den RTX Spark abgestimmt ist. CUDA läuft nativ: NVIDIA hat CUDA 13.4 für Windows on Arm im September 2026 als Developer Preview freigegeben und nennt TensorRT for RTX, PyTorch, llama.cpp und Ollama als native Arm64-Software; Ollama unterstützt CUDA auf Windows Arm64 seit Version 0.32.3, LM Studio gibt es nativ für Windows on Arm. Nicht zugesagt sind vLLM und TensorRT-LLM unter Windows (Linux-Software), ein natives Linux auf RTX Spark und GPU-Beschleunigung für x86-CUDA-Programme unter Emulation. Wer Linux-Werkzeuge braucht, nimmt einen Desktop der DGX-Spark-Klasse; wer x86-Treiber oder Legacy-Tools benötigt, prüft vor dem Kauf die Arm64-Verfügbarkeit.
Welche Sprachmodelle laufen auf RTX Spark?
Mit 128 GB Unified Memory passen in 4-Bit-Quantisierung praktisch alle offenen Modelle bis zur 70B-Klasse komplett in den Speicher - Llama 3.3 70B (42,5 GB), Qwen3 32B (19,8 GB), Gemma 3 27B (16,6 GB) - und dazu die großen Mixture-of-Experts-Modelle: gpt-oss-120b (63,4 GB) und Nemotron 3 Super 120B (83,8 GB), jeweils mit Reserve für Kontext und Betriebssystem. NVIDIA nennt für RTX Spark Sprachmodelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern bei einer Million Token Kontext, ohne Modell oder Token/s zu benennen. Die Einschränkung liegt beim Tempo: Dichte Modelle ab 27 Milliarden Parametern generieren auf dieser Speicherbandbreite nur rund 10 Token pro Sekunde, dichte 70B-Modelle 3 bis 4 - Mixture-of-Experts-Modelle mit wenigen aktiven Parametern dagegen 40 bis 80 Token pro Sekunde (Referenzwerte vom DGX Spark, der laut NVIDIA-CEO denselben Chip nutzt). Mit 64 GB endet die Liste praktisch bei der 30B-Klasse (Llama 3.3 70B passt in 4 Bit mit 42,5 GB nur noch mit kleinem Kontext), mit 24 GB bei Modellen bis etwa 20 Milliarden Parametern. Der Praxis-Check auf dieser Seite listet die realen Dateigrößen.
Wie schnell ist RTX Spark - gibt es Benchmarks?
Ehrliche Antwort: Noch nicht. Für RTX-Spark-Geräte gibt es keine veröffentlichten Messwerte, die Geräte kommen erst im Oktober 2026 in den Handel, und NVIDIA hat weder Taktraten noch Speicherbandbreite veröffentlicht. Die nächste belastbare Referenz ist der DGX Spark mit dem GB10, den NVIDIA-CEO Jensen Huang als denselben Chip beschrieben hat: Dort erreicht gpt-oss-120b 40 bis 55 Token pro Sekunde, gpt-oss-20b 58 bis 83, Qwen3 32B 9,4 und Llama 3.1 70B 2,7 bis 4,4 Token pro Sekunde (Ollama-Blog, NVIDIA-Developer-Blog, llama.cpp-Discussion, Oktober 2025). NVIDIA nennt zur IFA Software-Optimierungen für llama.cpp (bis 1,9-fach, gemessen auf einer GeForce RTX 5090) und vLLM (1,2- bis 1,4-fach auf RTX PRO 6000 bzw. einem DGX-Spark-Verbund) - Herstellerangaben, keine RTX-Spark-Messungen. Die Notebook-TDP von 45 bis 80 W bremst vor allem die Prompt-Verarbeitung; das Generieren hängt an der Bandbreite. Wir reichen unabhängige Messungen nach, sobald es sie gibt.
Wie hoch ist die Speicherbandbreite des RTX Spark?
NVIDIA hat sie nicht veröffentlicht. Was sich belegen lässt: Lenovo nennt für das Yoga Pro 9n LPDDR5X mit 9.400 MT/s, MSI für den EdgeMesa LPDDR5X-9600; bei einem 256-Bit-Interface wie beim GB10 ergäbe das rechnerisch rund 300 GB/s - eine Rechnung, keine Herstellerangabe. Der DGX Spark mit dem GB10 hat offiziell 273 GB/s. Kursierende Werte von 600 GB/s beziehen sich auf die NVLink-C2C-Verbindung zwischen CPU und GPU im Package, nicht auf den Arbeitsspeicher. Zur Einordnung: Eine RTX PRO 6000 liegt bei 1.792 GB/s, eine RTX PRO 5000 Laptop bei 896 GB/s. Die Bandbreite ist der Grund, warum RTX Spark große Modelle laden, aber dichte Modelle nur langsam generieren kann.
Notebook oder Mini-PC - welches RTX-Spark-Gerät passt zu mir?
Faustregel: Notebook, wenn das Gerät mitmuss - zum Kunden, in den Hörsaal, ins Homeoffice; ASUS ProArt P16 und Lenovo Yoga Pro 9n bieten dieselben 128 GB mit OLED-Display, dafür mit 45 bis 80 W TDP und ohne 10-Gigabit-LAN. Mini-PC, wenn das Gerät am Platz bleibt oder durchlaufen soll: ASUS ProArt GR1X (Doppellüfter für Dauerbetrieb, 10-Gigabit-LAN, vier 4K-Displays) und MSI EdgeMesa N AI+ (10-Gigabit-LAN, 240-W-Netzteil, eine NVMe-SSD bis 4 TB) sind dafür gebaut; der Acer SFF RTX Spark ist bislang eine Designstudie. Wer Linux, ConnectX-Clustering oder das Gerät sofort braucht, nimmt stattdessen ein GB10-Gerät der DGX-Spark-Klasse. Der Geräte-Vergleich stellt alle fünf Geräte mit Anschlüssen, Displays und Besonderheiten nebeneinander.
Was ist NVIDIA PAIR und was das Windows Agent Framework?
Beides hat NVIDIA zur IFA am 3. September 2026 vorgestellt. NVIDIA PAIR (Personal AI Router) ist ein Open-Source-Werkzeug, das Inferenz-Anfragen an mehrere PCs im lokalen Netz verteilt - laut NVIDIA über RTX-PCs hinweg und gemeinsam mit Macs ab M4. Für Teams heißt das: Mehrere RTX-Spark-Geräte können zusammen Modelle bedienen, ohne Cluster-Hardware wie ConnectX. Das Windows Agent Framework ist Microsofts Rahmen, in dem lokale KI-Agenten unter Windows laufen und auf Anwendungen zugreifen; NVIDIA nennt Hermes Agent, OpenClaw und Perplexitys „Portable Computer“ als Agenten-Plattformen mit lokaler Unterstützung auf RTX Spark. Beides sind Herstellerankündigungen - Reifegrad und Praxisnutzen zeigen sich erst nach dem Marktstart.
Kann ich RTX-Spark-Geräte bei Nelpx kaufen?
Ja - ab Marktstart liefern wir RTX-Spark-Notebooks und -Mini-PCs EU-weit, und bis dahin merken wir sie unverbindlich vor. Fünf Geräte haben eine eigene Seite mit Reservierungs-Tool (ASUS ProArt P16, Lenovo Yoga Pro 9n, ASUS ProArt GR1X, MSI EdgeMesa N AI+, Acer SFF RTX Spark), die übrigen angekündigten Geräte nehmen wir über das Anfrage-Tool auf. Sie bekommen bei uns die Einordnung dazu: welches Gerät zu Ihren Modellen passt, ob 64 oder 128 GB nötig sind und ob eine KI-Workstation, ein LLM-Server oder ein heute lieferbares GB10-Gerät besser passt. Konfiguration, Angebot und Lieferung aus einer Hand; die Reservierung ist unverbindlich, ohne Anzahlung und ohne Kaufvertrag.
RTX-Spark-Gerät vormerken
Notebook oder Mini-PC, ein Gerät oder ein Kursraum voll: Formfaktor und Einsatz wählen, Anfrage senden - wir nennen das passende Gerät, merken es vor und melden uns mit Preis und Liefertermin, sobald der Hersteller liefert.
Jetzt unverbindlich anfragenAnfrage unverbindlich · Konfiguration, Angebot und Lieferung aus einer Hand · Lieferung EU-weit · NVIDIA, RTX Spark, DGX Spark und Grace sind Marken der NVIDIA Corporation.
NVIDIA RTX Spark: der Arm-Superchip für lokale KI unter Windows
RTX Spark bringt das Konzept des DGX Spark in Windows-Notebooks und Mini-PCs: eine Blackwell-RTX-GPU mit bis zu 6.144 Kernen und eine Grace-CPU mit bis zu 20 Arm-Kernen teilen sich bis zu 128 GB Unified Memory - genug, um Sprachmodelle der 70B-Klasse und große Mixture-of-Experts-Modelle lokal auszuführen. Diese Seite erklärt die Plattform, die beiden N1X-Ausbaustufen und alle angekündigten Geräte - und nennt die Grenzen. Wir liefern die Geräte EU-weit und merken sie vor dem Marktstart unverbindlich vor.
IT-Systemhaus für HPC & AI-Infrastruktur · Lieferung EU-weit · Reservierung unverbindlich, keine Anzahlung
Was ist NVIDIA RTX Spark?
NVIDIA RTX Spark ist eine Plattform für Windows-11-Notebooks und kompakte Desktops auf Basis des Arm-Superchips N1X, den NVIDIA am 31. Mai 2026 zur Computex angekündigt hat. Der Chip verbindet eine Blackwell-RTX-GPU mit bis zu 6.144 CUDA-Kernen und Tensor-Cores der fünften Generation über NVLink-C2C mit einer NVIDIA Grace CPU mit bis zu 20 Arm-Kernen; beide nutzen bis zu 128 GB LPDDR5X als gemeinsamen Speicher, was Sprachmodellen weit mehr Platz gibt als jede Notebook-Grafikkarte mit 8 bis 24 GB. NVIDIA nennt bis zu 1 Petaflop FP4-Rechenleistung und lokale Modelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern; CUDA läuft nativ unter Windows on Arm. Es gibt zwei Ausbaustufen unter demselben Namen: 20 Kerne mit 6.144 GPU-Kernen und 24 bis 128 GB für Notebooks und Mini-PCs, sowie 18 Kerne mit 5.120 GPU-Kernen nur für Notebooks - laut NVIDIA-Produktseite mit bis zu 64 GB, laut NVIDIA-Briefing zur IFA mit 24 oder 32 GB. Die ersten Geräte von ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI kommen laut NVIDIA im Oktober 2026 (HP nennt für den OmniDesk 2027), Acer und GIGABYTE folgen; Preise haben weder NVIDIA noch die Hersteller genannt. Technisch ist RTX Spark der Windows-Ableger des DGX Spark mit dem GB10-Chip, der unter Linux läuft und bereits lieferbar ist. Nelpx liefert die RTX-Spark-Geräte EU-weit und merkt sie vor dem Marktstart unverbindlich vor.
- Varianten
- Zwei Ausbaustufen, beide heißen RTX Spark N1X: 20 CPU-Kerne + 6.144 GPU-Kerne mit 24 bis 128 GB (Notebooks und Mini-PCs) sowie 18 CPU-Kerne + 5.120 GPU-Kerne (nur Notebooks) - NVIDIA-Produktseite: bis zu 64 GB, NVIDIA-Briefing zur IFA: 24 oder 32 GB. Windows zeigt beide als „RTX Spark CPU“ und „NVIDIA RTX Spark N1X“ an (ComputerBase, 3. September 2026).
- Geräte und Termin
- Angekündigt sind 13 Geräte von Acer, ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI - sieben Notebooks, zwei 2-in-1-Convertibles und vier Desktops/Mini-PCs (davon der HP OmniDesk laut HP erst 2027). Erste Geräte laut NVIDIA im Oktober 2026, weitere 2027; Acer und GIGABYTE folgen nach der ersten Welle. Preise sind nicht veröffentlicht.
- Abgrenzung
- RTX Spark (N1X) = Windows 11 on Arm, Notebooks und Mini-PCs, ab Oktober 2026. DGX Spark (GB10) = DGX OS auf Linux-Basis, Mini-PCs mit 128 GB, 273 GB/s und ConnectX-7 zum Koppeln, heute lieferbar. Gleiche Chip-Architektur, verschiedene Zielgruppen.
Stand: 25. September 2026 · Quellen: NVIDIA-Produktseite RTX Spark (Spezifikationsblock), NVIDIA-Computex-Ankündigung vom 31. Mai 2026, NVIDIA-Blog zur IFA vom 3. September 2026, ComputerBase vom 3. September 2026 und heise vom 3. Juni und 3. September 2026 (Varianten nach NVIDIA-Briefing), Produktseiten und Pressemitteilungen der Gerätehersteller - Herstellerangaben sind gekennzeichnet.
Was NVIDIA zum RTX Spark Superchip veröffentlicht hat
Alle Werte stammen von NVIDIAs Produktseite und den NVIDIA-Ankündigungen zur Computex und IFA 2026. Was NVIDIA nicht veröffentlicht hat - Taktraten, feste TDP-Werte, Speicherbandbreite, Preise - steht hier ausdrücklich als offen.
Quelle: NVIDIA-Produktseite RTX Spark (Spezifikationsblock Laptops/Desktops), NVIDIA-Computex-Ankündigung 2026, NVIDIA-Blog vom 3. September 2026; Angaben zu den beiden Ausbaustufen laut ComputerBase und Tom's Hardware vom 3. September 2026 nach NVIDIA-Briefing. Stand 25. September 2026.
Welches RTX-Spark-Gerät passt?
Unverbindlich anfragen.
Formfaktor, Stückzahl und Einsatz angeben - wir sagen Ihnen, welches der angekündigten Geräte zu Ihren Modellen und Ihrem Arbeitsplatz passt, merken es vor und melden uns mit Preis und Liefertermin, sobald der Hersteller die Konfigurationen freigibt. Keine Anzahlung, kein Kaufvertrag.
1 Gerät - Einzelplatz für lokale KI
Datenschutz: Angaben und Kontaktdaten bleiben beim Ausfüllen vollständig in Ihrem Browser - Daten werden erst beim aktiven Absenden der E-Mail übertragen.
Sie senden Formfaktor, Stückzahl, Einsatz und Kontaktdaten - unverbindlich und ohne Anzahlung.
Wir nennen das passende Gerät und merken es vor; sobald der Hersteller Konfigurationen und Preise veröffentlicht, erhalten Sie unser Angebot mit verbindlichem Liefertermin.
Erst mit Ihrer Annahme des Angebots entsteht eine Bestellung. Vorgemerkte Geräte bedienen wir nach Möglichkeit in der Reihenfolge der Anfrage.
Welche Sprachmodelle passen in 128 GB Unified Memory?
Der gemeinsame Speicher ist der eigentliche Vorteil der Plattform - das Tempo begrenzt die Speicherbandbreite. Mixture-of-Experts-Modelle liegen RTX Spark deutlich besser als dichte Modelle. Mit 64 GB endet die Liste bei der 30B-Klasse, mit 24 oder 32 GB (kleine N1X-Stufe laut NVIDIA-Briefing) bei Modellen bis etwa 20 Milliarden Parametern.
Modellgrößen: reale GGUF-Dateien laut Hugging-Face-API, Stand 22. September 2026 (bartowski, ggml-org, unsloth, Qwen); Balken relativ zu 128 GB. Rechenannahme: rund 10 GB bleiben für Windows und Anwendungen reserviert - wie viel Speicher die GPU unter Windows on Arm maximal belegen darf, hat NVIDIA nicht veröffentlicht. Token/s sind Messungen auf dem NVIDIA DGX Spark (GB10 - laut NVIDIA-CEO im September 2025 derselbe Chip wie der damals N1 genannte RTX Spark; 273 GB/s, 140 W) aus Ollama-Blog, NVIDIA-Developer-Blog und llama.cpp-Discussion vom Oktober 2025 sowie Community-Berichten 2026 - für RTX-Spark-Geräte selbst gibt es noch keine veröffentlichten Werte; eine niedrigere TDP (Notebook) wirkt vor allem auf die Prompt-Verarbeitung, weniger auf das bandbreitenlimitierte Generieren.
RTX Spark eingeordnet: Speicher top, Bandbreite die Grenze
Kein Marketing-Nebel: RTX Spark bietet mehr GPU-zugänglichen Speicher als jede Notebook-Grafikkarte und mehr als eine RTX PRO 6000 - und liegt beim Durchsatz weit darunter. Die Tabelle stellt die beiden N1X-Stufen dem GB10 des DGX Spark gegenüber.
Speicher für KI-Modelle
GB, GPU-zugänglich - mehr Speicher heißt größere Modelle
Speicherbandbreite
GB/s - bestimmt das Generierungs-Tempo; hier liegt die Grenze der Plattform
Generierungs-Tempo - Referenz DGX Spark
Token/s auf dem GB10 (laut NVIDIA-CEO derselbe Chip, 273 GB/s) - MoE-Modelle skalieren gut, dichte Modelle nicht
Leistungsaufnahme des Chips
Watt - die TDP legt der Gerätehersteller fest; Dauerlast-Messungen gibt es noch nicht
Quellen: NVIDIA-Produktseiten RTX Spark (Laptop 45 bis 80 W, Desktop 140 W), DGX Spark (273 GB/s, 140 W), RTX PRO Blackwell Laptop-GPU-Vergleich (RTX PRO 5000: 24 GB, 896 GB/s, 95 bis 175 W), RTX-50-Laptop-Seite (RTX 5090 Laptop: 24 GB GDDR7), NVIDIA-Datenblatt RTX PRO 6000 (96 GB, 1.792 GB/s); Bandbreite des RTX Spark von NVIDIA nicht veröffentlicht - wo eine Zahl steht, ist sie rechnerisch aus Lenovos Angabe 256 Bit × 9.400 MT/s abgeleitet. Token/s: Ollama-Blog, NVIDIA-Developer-Blog (24. Oktober 2025) und llama.cpp-Discussion zum DGX Spark (Oktober 2025), LMSYS-Benchmark (SGLang, 70B FP8). Stand 22. September 2026.
Vergleichstabelle: RTX Spark N1X (beide Stufen) und GB10 (DGX Spark)
| Spezifikation | RTX Spark N1X - große Stufe | RTX Spark N1X - kleine Stufe | GB10 - DGX Spark |
|---|---|---|---|
| CPU | NVIDIA Grace, 20 Arm-Kerne | NVIDIA Grace, 18 Arm-Kerne | NVIDIA Grace, 20 Arm-Kerne (10× Cortex-X925 + 10× Cortex-A725) |
| GPU | Blackwell RTX, 6.144 CUDA-Kerne | Blackwell RTX, 5.120 CUDA-Kerne | Blackwell, 6.144 CUDA-Kerne |
| Unified Memory | bis 128 GB LPDDR5X (laut NVIDIA-Briefing ab 24 GB) | NVIDIA-Produktseite: bis zu 64 GB LPDDR5X · NVIDIA-Briefing laut ComputerBase: 24 oder 32 GB | 128 GB LPDDR5X |
| Speicherbandbreite | nicht veröffentlicht (rechnerisch ca. 300 GB/s) | nicht veröffentlicht | 273 GB/s (NVIDIA) |
| KI-Leistung | bis zu 1 PFLOP FP4 | von NVIDIA nicht separat genannt | 1 PFLOP FP4 (mit Sparsity laut NVIDIA-Doku) |
| Leistungsaufnahme | Notebook 45 bis 80 W, Desktop 140 W (NVIDIA-Produktseite) | Notebook 45 bis 80 W (NVIDIA-Produktseite) | 140 W |
| Formfaktor | Notebooks und Mini-PCs | nur Notebooks | Mini-PCs (DGX Spark: 150 × 150 × 50,5 mm; GX10 und GN100 gleiche Klasse) |
| Betriebssystem | Windows 11 on Arm | Windows 11 on Arm | DGX OS (Ubuntu-Linux) |
| Netzwerk / Clustering | je nach Gerät 10-Gigabit-LAN, Wi-Fi 7 · kein ConnectX | Wi-Fi 7 je nach Gerät · kein ConnectX | 10 GbE + ConnectX-7 (2× QSFP) - zwei Systeme koppelbar |
| Verfügbarkeit | ab Oktober 2026 (NVIDIA), Acer und GIGABYTE später | ab Oktober 2026 (NVIDIA) | lieferbar (DGX Spark, ASUS GX10, MSI EdgeXpert, Acer GN100 u. a.) |
| Preis | nicht veröffentlicht | nicht veröffentlicht | z. B. ASUS Ascent GX10 ab 4.600 € netto, DGX Spark 5.290 € netto bei Nelpx |
| Geräte bei Nelpx | ASUS ProArt P16, Lenovo Yoga Pro 9n, ASUS ProArt GR1X, MSI EdgeMesa N AI+, Acer SFF RTX Spark | auf Anfrage (kein Gerät mit eigener Seite) | GB10-Vergleich: DGX Spark, ASUS Ascent GX10, MSI EdgeXpert, HP ZGX Nano |
Wofür lohnt sich NVIDIA RTX Spark?
Mit 128 GB passen Modelle bis zur 70B-Klasse in 4-Bit-Quantisierung und die großen Mixture-of-Experts-Modelle wie gpt-oss-120b komplett in den Speicher. Ollama, llama.cpp und LM Studio laufen nativ unter Windows on Arm - ohne API-Kosten, mit Daten im Haus.
NVIDIA positioniert RTX Spark als PC „für die Ära persönlicher KI-Agenten“: Coding-Assistent, Dokumenten-Chat und Agenten-Workflows laufen auf dem Gerät. NVIDIA nennt zur IFA Hermes Agent, OpenClaw und Perplexitys „Portable Computer“ als lokal lauffähige Agenten-Plattformen.
Notebooks und Mini-PCs nutzen denselben Chip und denselben CUDA-Stack: Was auf dem ProArt P16 im Zug entwickelt wird, läuft auf dem GR1X im Büro im Dauerbetrieb - und später auf einem GPU-Server mit mehr Durchsatz.
NVIDIA PAIR (Personal AI Router) ist ein Open-Source-Werkzeug, das Inferenz-Anfragen an mehrere PCs im lokalen Netz verteilt - laut NVIDIA auch gemischt mit Macs ab M4. Mehrere RTX-Spark-Geräte im Team lassen sich so gemeinsam nutzen, ohne Cluster-Hardware.
ASUS liefert mit MuseTree lokale Bild- und Videogenerierung (FLUX, WAN), ComfyUI-Workflows sind validiert, NVIDIA nennt 4K-KI-Video und hardwarebeschleunigten 4:2:2-Schnitt - auf einer Blackwell-GPU mit 128 GB statt 12 GB Grafikspeicher.
Jedes Gerät bringt seinen eigenen großen Speicher mit: Zwölf Notebooks im Kursraum bedeuten zwölfmal 128 GB für Übungen mit großen Modellen - ohne geteilte Serverzeit, unter dem Windows, das die Hochschule ohnehin verwaltet.
Alle angekündigten RTX-Spark-Geräte
Stand 25. September 2026 sind dreizehn Geräte von sieben Herstellern angekündigt; GIGABYTE hat Modelle in Aussicht gestellt, aber noch keines gezeigt. Fünf davon haben wir mit eigener Seite und Reservierung im Programm - die übrigen nehmen wir auf Anfrage ebenfalls vor. Preise hat kein Hersteller veröffentlicht.
- Große N1X-Stufe mit bis zu 128 GB in 16 bzw. 15,3 Zoll, OLED, 1,77 bzw. ab 1,65 kg
- ASUS listet 24, 48, 64 und 128 GB; Lenovo nennt Stufen noch nicht
- Notebook-TDP laut NVIDIA 45 bis 80 W - die Wahl, wenn das Gerät mit muss
- Preis und Termin: von den Herstellern noch nicht veröffentlicht
- Große N1X-Stufe mit bis zu 128 GB, stationär, 10-Gigabit-LAN bei GR1X und EdgeMesa
- GR1X: 150 × 150 × 51 mm, Doppellüfter für Dauerbetrieb · EdgeMesa: 240-W-Netzteil, eine NVMe-SSD bis 4 TB
- Acer SFF RTX Spark: bislang Designstudie, Acer folgt laut NVIDIA nach der ersten Welle
- Preis und Termin: von den Herstellern noch nicht veröffentlicht
- Notebooks: Dell XPS 16 · HP OmniBook X 14 · HP OmniBook Ultra 16 · Microsoft Surface Laptop Ultra · ASUS ProArt P14
- 2-in-1 / Convertible: MSI Prestige N16 Flip AI+ · Lenovo Yoga 9n 2-in-1 · Desktop: HP OmniDesk (laut HP 2027)
- Angekündigt ohne Modell: GIGABYTE („to follow“ laut NVIDIA)
- Wir merken auch diese Geräte vor - Wunschgerät einfach im Anfrage-Tool eintragen
Basis: ComputerBase vom 3. September 2026 (Geräteliste nach NVIDIA-Briefing), NVIDIA-Blog zur IFA (Lenovo Yoga 9n 2-in-1, Acer-Konzept), NVIDIA-Computex-Ankündigung (Herstellerreihenfolge, GIGABYTE), Herstellerseiten der Geräte. Formfaktor-Zuordnung nach Herstellerangabe.
RTX Spark - oder etwas anderes?
Zur Einordnung: RTX Spark ist eine Plattform für den Arbeitsplatz und für unterwegs, kein Ersatz für einen GPU-Server.
Gründe für RTX Spark
- 128 GB für Modelle in Notebook und Mini-PC: mehr GPU-zugänglicher Speicher als jede Notebook-Grafikkarte (maximal 24 GB) und mehr als eine RTX PRO 6000 (96 GB) - die 70B-Klasse und große MoE-Modelle laufen lokal.
- Windows statt Linux: anders als der DGX Spark läuft RTX Spark mit Windows 11 - mit nativem CUDA, Office, Adobe und der Verwaltung, die Unternehmen ohnehin haben.
- Mobil verfügbar: zum ersten Mal steckt diese Speicherklasse in Notebooks um 13 bis 14 mm und rund 1,5 bis 1,8 kg (ASUS, Lenovo) - lokale KI beim Kunden, im Hörsaal oder im Zug.
- Ein Stack vom Notebook bis zum Server: CUDA, TensorRT, PyTorch, llama.cpp und Ollama laufen auf RTX Spark genauso wie auf den GPU-Servern, auf die Projekte später skalieren.
- Reservierung ohne Risiko: keine Anzahlung, kein Kaufvertrag - Preis und verbindlicher Termin kommen mit dem Angebot, sobald die Hersteller liefern.
Alternativen
- Sofort statt Oktober: Die Geräte der DGX-Spark-Klasse (DGX Spark, ASUS Ascent GX10, MSI EdgeXpert) bieten heute 128 GB mit 273 GB/s und ConnectX-7 zum Koppeln - unter Linux mit DGX OS.
- x86 statt Arm: Der Lenovo ThinkCentre X Ultra (AMD Ryzen AI Max+ PRO 495, 128 GB) ist die Windows-Alternative ohne Emulationsfragen - mit deutlich weniger KI-Rechenleistung und ohne CUDA.
- Mehr Tempo pro Modell: Eine KI-Workstation mit RTX PRO 6000 (96 GB, 1.792 GB/s) generiert um ein Vielfaches schneller - für alles, was in 96 GB passt und nicht mobil sein muss.
- Mehrere Nutzer und Durchsatz: Sobald parallele Anfragen, Training oder Modelle über 128 GB zählen, ist ein LLM-Server die richtige Klasse - RTX Spark bleibt ein Einzelplatzgerät.
Häufige Fragen zu NVIDIA RTX Spark
Was ist der Unterschied zwischen RTX Spark und DGX Spark?
Beide nutzen dieselbe Chip-Architektur - Blackwell-GPU mit 6.144 Kernen, 20-Kern-Grace-CPU, 128 GB Unified Memory - aber verschiedene Chips, Betriebssysteme und Zielgruppen. Der DGX Spark nutzt den GB10, läuft mit DGX OS auf Linux-Basis, hat 273 GB/s Speicherbandbreite, ConnectX-7 zum Koppeln zweier Geräte und ist seit 2025 lieferbar - als NVIDIA-Gerät und von ASUS, MSI, Acer, HP, Dell und Lenovo. RTX Spark nutzt den N1X, läuft mit Windows 11 on Arm, kommt in Notebooks und Mini-PCs ohne ConnectX und ab Oktober 2026 in den Handel. NVIDIA-CEO Jensen Huang hat den RTX Spark (damals noch N1 genannt) im September 2025 als denselben Chip wie im DGX Spark beschrieben; ComputerBase nennt den RTX-Spark-Mini-PC „zu 95 Prozent ein DGX Spark“. Kurz: DGX Spark für den Linux-Entwickler-Stack heute, RTX Spark für Windows-Arbeitsplätze und Notebooks ab Oktober. Die GB10-Geräte stellen wir im GB10-Vergleich gegenüber.
Welche Varianten des RTX Spark N1X gibt es?
Zwei, und beide heißen RTX Spark N1X - das hat NVIDIA gegenüber ComputerBase bestätigt. Die große Stufe hat 20 CPU-Kerne und 6.144 Blackwell-Kerne und lässt sich mit 24 bis 128 GB Unified Memory konfigurieren; sie ist für Notebooks und Mini-PCs vorgesehen. Die kleine Stufe hat 18 CPU-Kerne und 5.120 Blackwell-Kerne und ist nur für Notebooks gedacht - NVIDIAs Produktseite nennt dafür bis zu 64 GB, das NVIDIA-Briefing zur IFA laut ComputerBase und heise 24 oder 32 GB; Lenovo listet das Yoga 9n 2-in-1 mit bis zu 64 GB. Unter Windows zeigen sich beide als „RTX Spark CPU“ und „NVIDIA RTX Spark N1X“ ohne Zusatz - ähnlich wie Apple die Ausbaustufen seiner M-Chips behandelt. Welche Stufe ein Gerät nutzt, verrät nur die Kernzahl im Datenblatt. Alle fünf Geräte auf unseren Seiten nennen die Eckdaten der großen Stufe; den Codenamen „N1“ für eine noch kleinere Variante hat NVIDIA-CEO Huang zur Computex 2026 vage in die Zukunft verschoben (heise), seitdem spricht NVIDIA nur vom N1X.
Welche Geräte mit RTX Spark sind angekündigt und wann kommen sie?
Stand 25. September 2026 sind dreizehn Geräte angekündigt: die Notebooks ASUS ProArt P16 und P14, Dell XPS 16, HP OmniBook X 14 und OmniBook Ultra 16, Lenovo Yoga Pro 9n, Microsoft Surface Laptop Ultra, die 2-in-1-Convertibles MSI Prestige N16 Flip AI+ und Lenovo Yoga 9n 2-in-1, die Mini-PCs ASUS ProArt GR1X, MSI EdgeMesa N AI+ und Acer SFF RTX Spark sowie der Desktop HP OmniDesk (laut HP 2027); GIGABYTE hat Modelle angekündigt, aber noch keines gezeigt. NVIDIA nennt für die ersten Geräte den Oktober 2026 und führt ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft Surface und MSI als Hersteller der ersten Welle - Acer und GIGABYTE folgen, 2027 sollen viele weitere kommen. Einen Termin je Gerät und Preise hat kein Hersteller veröffentlicht. Fünf Geräte führen wir mit eigener Seite: ProArt P16, Yoga Pro 9n, ProArt GR1X, EdgeMesa N AI+ und Acer SFF RTX Spark; der Geräte-Vergleich stellt sie nebeneinander.
Was kostet ein RTX-Spark-Gerät?
Das hat niemand veröffentlicht - weder NVIDIA, das zur IFA keine Einstiegspreise nannte (ComputerBase nach NVIDIA-Briefing), noch einer der Gerätehersteller. Beträge, die im Netz kursieren, sind Schätzungen von Analysten oder Redaktionen. Zur Orientierung: Die GB10-Geräte der DGX-Spark-Klasse mit demselben Speicherausbau kosten bei Nelpx ab 4.600 Euro netto (ASUS Ascent GX10) beziehungsweise 5.290 Euro netto (DGX Spark) - eine Ableitung auf die RTX-Spark-Preise ist das nicht. Nelpx nennt Preise, sobald die Hersteller Listenpreise und bestellbare Konfigurationen veröffentlichen; die Reservierung über das Anfrage-Tool ist bis dahin unverbindlich.
Ist die CPU im RTX Spark eine NVIDIA-Grace-CPU oder ein MediaTek-Chip?
Beides ist in gewisser Weise richtig, und deshalb kennzeichnen wir es. NVIDIA, ASUS, MSI und Acer nennen die CPU in ihren Datenblättern „NVIDIA Grace CPU“ mit bis zu 20 Kernen. ComputerBase schreibt nach dem NVIDIA-Briefing, der Superchip vereine eine Blackwell-GPU von NVIDIA mit einer Arm-CPU von MediaTek auf einem Package - NVIDIA und MediaTek haben die Plattform gemeinsam entwickelt. NVIDIA selbst nennt MediaTek als Partner beim CPU-Design (Pressemitteilung vom 31. Mai 2026). Die Kernaufteilung in 10 Cortex-X925 und 10 Cortex-A725 dokumentiert NVIDIA für den GB10 des DGX Spark; für den N1X nennt sie nur die Fachpresse (heise, c't). Taktraten hat NVIDIA nicht veröffentlicht. Für den Einsatz ist entscheidend: Es ist eine Arm-CPU, also läuft Windows 11 on Arm - native Arm64-Software direkt, x86-Software über Microsofts Prism-Emulation.
Läuft meine Windows-Software auf RTX Spark?
RTX Spark läuft mit Windows 11 on Arm. Native Arm64-Anwendungen laufen direkt, darunter laut Microsoft Adobe Photoshop und Premiere Pro, Blender und DaVinci Resolve; klassische x86-Software läuft über Microsofts Prism-Emulation, die laut Microsoft auf den RTX Spark abgestimmt ist. CUDA läuft nativ: NVIDIA hat CUDA 13.4 für Windows on Arm im September 2026 als Developer Preview freigegeben und nennt TensorRT for RTX, PyTorch, llama.cpp und Ollama als native Arm64-Software; Ollama unterstützt CUDA auf Windows Arm64 seit Version 0.32.3, LM Studio gibt es nativ für Windows on Arm. Nicht zugesagt sind vLLM und TensorRT-LLM unter Windows (Linux-Software), ein natives Linux auf RTX Spark und GPU-Beschleunigung für x86-CUDA-Programme unter Emulation. Wer Linux-Werkzeuge braucht, nimmt einen Desktop der DGX-Spark-Klasse; wer x86-Treiber oder Legacy-Tools benötigt, prüft vor dem Kauf die Arm64-Verfügbarkeit.
Welche Sprachmodelle laufen auf RTX Spark?
Mit 128 GB Unified Memory passen in 4-Bit-Quantisierung praktisch alle offenen Modelle bis zur 70B-Klasse komplett in den Speicher - Llama 3.3 70B (42,5 GB), Qwen3 32B (19,8 GB), Gemma 3 27B (16,6 GB) - und dazu die großen Mixture-of-Experts-Modelle: gpt-oss-120b (63,4 GB) und Nemotron 3 Super 120B (83,8 GB), jeweils mit Reserve für Kontext und Betriebssystem. NVIDIA nennt für RTX Spark Sprachmodelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern bei einer Million Token Kontext, ohne Modell oder Token/s zu benennen. Die Einschränkung liegt beim Tempo: Dichte Modelle ab 27 Milliarden Parametern generieren auf dieser Speicherbandbreite nur rund 10 Token pro Sekunde, dichte 70B-Modelle 3 bis 4 - Mixture-of-Experts-Modelle mit wenigen aktiven Parametern dagegen 40 bis 80 Token pro Sekunde (Referenzwerte vom DGX Spark, der laut NVIDIA-CEO denselben Chip nutzt). Mit 64 GB endet die Liste praktisch bei der 30B-Klasse (Llama 3.3 70B passt in 4 Bit mit 42,5 GB nur noch mit kleinem Kontext), mit 24 GB bei Modellen bis etwa 20 Milliarden Parametern. Der Praxis-Check auf dieser Seite listet die realen Dateigrößen.
Wie schnell ist RTX Spark - gibt es Benchmarks?
Ehrliche Antwort: Noch nicht. Für RTX-Spark-Geräte gibt es keine veröffentlichten Messwerte, die Geräte kommen erst im Oktober 2026 in den Handel, und NVIDIA hat weder Taktraten noch Speicherbandbreite veröffentlicht. Die nächste belastbare Referenz ist der DGX Spark mit dem GB10, den NVIDIA-CEO Jensen Huang als denselben Chip beschrieben hat: Dort erreicht gpt-oss-120b 40 bis 55 Token pro Sekunde, gpt-oss-20b 58 bis 83, Qwen3 32B 9,4 und Llama 3.1 70B 2,7 bis 4,4 Token pro Sekunde (Ollama-Blog, NVIDIA-Developer-Blog, llama.cpp-Discussion, Oktober 2025). NVIDIA nennt zur IFA Software-Optimierungen für llama.cpp (bis 1,9-fach, gemessen auf einer GeForce RTX 5090) und vLLM (1,2- bis 1,4-fach auf RTX PRO 6000 bzw. einem DGX-Spark-Verbund) - Herstellerangaben, keine RTX-Spark-Messungen. Die Notebook-TDP von 45 bis 80 W bremst vor allem die Prompt-Verarbeitung; das Generieren hängt an der Bandbreite. Wir reichen unabhängige Messungen nach, sobald es sie gibt.
Wie hoch ist die Speicherbandbreite des RTX Spark?
NVIDIA hat sie nicht veröffentlicht. Was sich belegen lässt: Lenovo nennt für das Yoga Pro 9n LPDDR5X mit 9.400 MT/s, MSI für den EdgeMesa LPDDR5X-9600; bei einem 256-Bit-Interface wie beim GB10 ergäbe das rechnerisch rund 300 GB/s - eine Rechnung, keine Herstellerangabe. Der DGX Spark mit dem GB10 hat offiziell 273 GB/s. Kursierende Werte von 600 GB/s beziehen sich auf die NVLink-C2C-Verbindung zwischen CPU und GPU im Package, nicht auf den Arbeitsspeicher. Zur Einordnung: Eine RTX PRO 6000 liegt bei 1.792 GB/s, eine RTX PRO 5000 Laptop bei 896 GB/s. Die Bandbreite ist der Grund, warum RTX Spark große Modelle laden, aber dichte Modelle nur langsam generieren kann.
Notebook oder Mini-PC - welches RTX-Spark-Gerät passt zu mir?
Faustregel: Notebook, wenn das Gerät mitmuss - zum Kunden, in den Hörsaal, ins Homeoffice; ASUS ProArt P16 und Lenovo Yoga Pro 9n bieten dieselben 128 GB mit OLED-Display, dafür mit 45 bis 80 W TDP und ohne 10-Gigabit-LAN. Mini-PC, wenn das Gerät am Platz bleibt oder durchlaufen soll: ASUS ProArt GR1X (Doppellüfter für Dauerbetrieb, 10-Gigabit-LAN, vier 4K-Displays) und MSI EdgeMesa N AI+ (10-Gigabit-LAN, 240-W-Netzteil, eine NVMe-SSD bis 4 TB) sind dafür gebaut; der Acer SFF RTX Spark ist bislang eine Designstudie. Wer Linux, ConnectX-Clustering oder das Gerät sofort braucht, nimmt stattdessen ein GB10-Gerät der DGX-Spark-Klasse. Der Geräte-Vergleich stellt alle fünf Geräte mit Anschlüssen, Displays und Besonderheiten nebeneinander.
Was ist NVIDIA PAIR und was das Windows Agent Framework?
Beides hat NVIDIA zur IFA am 3. September 2026 vorgestellt. NVIDIA PAIR (Personal AI Router) ist ein Open-Source-Werkzeug, das Inferenz-Anfragen an mehrere PCs im lokalen Netz verteilt - laut NVIDIA über RTX-PCs hinweg und gemeinsam mit Macs ab M4. Für Teams heißt das: Mehrere RTX-Spark-Geräte können zusammen Modelle bedienen, ohne Cluster-Hardware wie ConnectX. Das Windows Agent Framework ist Microsofts Rahmen, in dem lokale KI-Agenten unter Windows laufen und auf Anwendungen zugreifen; NVIDIA nennt Hermes Agent, OpenClaw und Perplexitys „Portable Computer“ als Agenten-Plattformen mit lokaler Unterstützung auf RTX Spark. Beides sind Herstellerankündigungen - Reifegrad und Praxisnutzen zeigen sich erst nach dem Marktstart.
Kann ich RTX-Spark-Geräte bei Nelpx kaufen?
Ja - ab Marktstart liefern wir RTX-Spark-Notebooks und -Mini-PCs EU-weit, und bis dahin merken wir sie unverbindlich vor. Fünf Geräte haben eine eigene Seite mit Reservierungs-Tool (ASUS ProArt P16, Lenovo Yoga Pro 9n, ASUS ProArt GR1X, MSI EdgeMesa N AI+, Acer SFF RTX Spark), die übrigen angekündigten Geräte nehmen wir über das Anfrage-Tool auf. Sie bekommen bei uns die Einordnung dazu: welches Gerät zu Ihren Modellen passt, ob 64 oder 128 GB nötig sind und ob eine KI-Workstation, ein LLM-Server oder ein heute lieferbares GB10-Gerät besser passt. Konfiguration, Angebot und Lieferung aus einer Hand; die Reservierung ist unverbindlich, ohne Anzahlung und ohne Kaufvertrag.
RTX-Spark-Gerät vormerken
Notebook oder Mini-PC, ein Gerät oder ein Kursraum voll: Formfaktor und Einsatz wählen, Anfrage senden - wir nennen das passende Gerät, merken es vor und melden uns mit Preis und Liefertermin, sobald der Hersteller liefert.
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