Server Colocation in Deutschland - Hardware kaufen, im Rechenzentrum betreiben
Sie benötigen einen leistungsstarken Server, haben aber nicht die passende Infrastruktur: keine redundante Stromversorgung, keine Kühlkapazität für 20 kW und mehr je Rack, kein professionelles Zutritts- und Sicherheitskonzept. Dann liefern wir die Hardware nicht zu Ihnen, sondern direkt in das zertifizierte Rechenzentrum unseres Partners nexspace in Deutschland - vom halben Rack bis zum abgetrennten, exklusiven Bereich. Die Server bleiben Ihr Eigentum und werden weiterhin von Ihnen administriert. So verbinden Sie leistungsfähige IT-Infrastruktur mit Datensouveränität, hoher Sicherheit und einer nach EN 50600 VK 3, ISO 27001 und ISO 9001 zertifizierten Rechenzentrumsumgebung.
IT-Systemhaus für HPC & AI-Infrastruktur · Lieferung EU-weit · Hardware und Einbau von Nelpx, Stellplatz direkt vom Betreiber
Das ist der Kern der Sache: Ein einziges KI-System zieht mehr Leistung, als ein übliches Rack führt. In vielen Bestandsrechenzentren sind 5 bis 6 kW je Rack üblich (Erfahrungswert unseres Rechenzentrums-Partners nexspace); das Uptime Institute nennt in seiner Betreiberumfrage 2026 einen Schnitt von 7,8 kW, wenn man Standorte mit Racks über 30 kW herausrechnet. NVIDIA nennt für die Blackwell-Plattform mit acht GPUs bis zu 14,3 kW.
Was ist Server-Colocation?
Server-Colocation (auch Serverhousing genannt) bedeutet, dass ein Unternehmen eigene Server in ein fremdes Rechenzentrum stellt, statt einen eigenen Serverraum zu betreiben. Der Betreiber stellt Stellfläche im 19-Zoll-Rack, redundante Stromversorgung, Klimatisierung, Zutritts- und Brandschutz sowie die Netzanbindung; die Hardware bleibt Eigentum des Kunden und wird von ihm weiter selbst administriert. Nelpx liefert die Server und vermittelt auf Wunsch den Stellplatz im zertifizierten Rechenzentrum des Partners nexspace in Deutschland - vom halben Rack über das eigene Rack bis zum abgetrennten Bereich. Den Colocation-Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betreiber, von ihm erhalten Sie auch das Angebot; abgerechnet wird dort üblicherweise nach Stellfläche und zugesicherter Anschlussleistung.
- Sie bringen mit
- Die HardwareServer, Storage und Netzwerk aus Ihrem Eigentum - neu beschafft oder aus dem bestehenden Serverraum umgezogen.
- Der Betreiber stellt
- Raum und BetriebRack oder Cage, redundante Stromversorgung, Klimatisierung, Zutrittskontrolle, Brandschutz, 24/7-Überwachung und Netzanbindung.
- Passt, wenn
- Der Raum fehltkein geeigneter Serverraum, zu wenig Kühlleistung, Anforderungen an Verfügbarkeit, Zutrittsschutz oder Nachweisbarkeit.
Stand: 05.10.2026 · Quellen: Fact Sheet und Leistungsbeschreibung unseres Rechenzentrums-Partners nexspace sowie dessen Rückmeldung zu dieser Seite, Energieeffizienzgesetz (EnEfG), BDEW-Strompreisanalyse (Stand August 2026). Technische Angaben zum Rechenzentrum sind Angaben des Betreibers und als solche gekennzeichnet.
Wann Colocation die richtige Antwort ist
Die Frage stellt sich fast immer im selben Moment: Die Hardware ist ausgewählt, der Nutzen ist klar - und dann kommt die Frage, wohin das Gerät eigentlich soll. Drei Situationen, in denen es sich lohnt, den Server hosten zu lassen, statt ihn selbst unterzubringen.
Die Leistung sprengt den Raum
In vielen Bestandsrechenzentren sind 5 bis 6 kW je Rack üblich, im Colocation-Rack unseres Partners nexspace sind im Standard bis 10 kW abgesichert. Ein einziger KI-Server der Blackwell-Klasse liegt unter Volllast darüber. Was in gewachsenen Serverräumen fehlt, ist selten der Platz, sondern Kühlleistung, Stromkreis und Abluftführung.
- Die vorhandene Kühlung schafft die Abwärme nicht dauerhaft
- Hausanschluss und Absicherung reichen nicht
- Lautstärke und Abwärme im Bürogebäude
Verfügbarkeit ist Vertragssache
Sobald Kunden, Auditoren oder die eigene Fachabteilung Verfügbarkeit und Zutrittsschutz nachgewiesen haben wollen, wird der eigene Serverraum teuer. Ein zertifiziertes Rechenzentrum bringt Redundanz, Zutrittskontrolle, Brandfrüherkennung und Dokumentation bereits mit.
- Redundante Stromwege und unterbrechungsfreie Versorgung
- Zutrittskontrolle und Videoüberwachung rund um die Uhr
- Geprüftes Zertifikat statt Eigenerklärung
Rechnen ohne Bauprojekt
Eine eigene Kälteanlage, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung und ein zweiter Netzanschluss sind ein Investitionsprojekt mit Vorlauf. Der Stellplatz im Rechenzentrum ist dagegen eine laufende Position - und wächst mit, wenn das zweite und dritte System dazukommt.
- Keine Investition in Raumtechnik nötig
- Kapazität lässt sich schrittweise erweitern
- Betriebskosten statt einmaliger Baukosten
Leistungsangaben: NVIDIA nennt für die Blackwell-Plattform mit acht GPUs bis zu 14,3 kW; wir rechnen auf unseren Systemseiten (zum Beispiel HGX B300) mit rund 14 kW. Das sind Maximalwerte nach Datenblatt, der durchschnittliche Verbrauch im Betrieb liegt darunter. Rackdichte: 5 bis 6 kW als Erfahrungswert unseres Rechenzentrums-Partners nexspace; Uptime Institute, Global Data Center Survey 2026: 7,8 kW im Schnitt ohne Standorte mit Racks über 30 kW, gut 11 kW mit ihnen. Verbindlich ist immer das Datenblatt des jeweiligen Systems.
Colocation-Bedarf beschreiben
Tragen Sie ein, was ins Rechenzentrum soll. Das Werkzeug rechnet Höheneinheiten, geschätzte Anschlussleistung und die Zahl der Racks zusammen und schreibt alles in Ihre Anfrage. Die Anfrage geht an sales@nelpx.de - wir klären mit Ihnen den Bedarf und stellen den Kontakt zum Betreiber her, von dem Sie das Colocation-Angebot direkt erhalten.
Was soll ins Rechenzentrum?
Stückzahl je Geräteklasse eintragen. Höheneinheiten und Leistung sind Richtwerte aus unseren Systemklassen und orientieren sich an den Maximalwerten der Datenblätter, nicht am durchschnittlichen Verbrauch - den verbindlichen Wert liefert das Datenblatt Ihres Systems.
Wie soll der Stellplatz aussehen?
Die kleinste buchbare Einheit beim Betreiber ist ein halbes Rack, einzelne Höheneinheiten gibt es nicht. Wenn Sie es noch nicht wissen: Lassen Sie die Auswahl stehen - die passende Größe klärt sich im Angebot.
Woran haben Sie zusätzlich Interesse?
Mehrfachauswahl, alles freiwillig. Was Sie hier ankreuzen, nehmen wir in die Anfrage auf - Angebot und Leistungsumfang kommen vom Betreiber.
Ab wann brauchen Sie den Platz?
Ihre Kontaktdaten
Ihre Eingaben bleiben beim Ausfüllen vollständig in Ihrem Browser. Übertragen werden sie erst, wenn Sie die E-Mail aktiv absenden - die Anfrage geht an sales@nelpx.de. An die nexspace data centers GmbH geben wir Ihre Daten nur weiter, wenn Sie unten einwilligen oder wir es vorher mit Ihnen abgestimmt haben.
Wo Ihre Server stehen würden
Wir betreiben selbst kein Rechenzentrum - unser Partner ist die nexspace data centers GmbH, die genau das in Deutschland tut. Die folgenden Angaben stammen aus dessen Leistungsbeschreibung und Datenblatt; sie sind Angaben des Betreibers, die wir für Sie zusammengetragen haben und die er im Angebot verbindlich bestätigt.
- Zertifizierung
- EN 50600, Verfügbarkeitsklasse 3Geprüft und zertifiziert durch eine externe Zertifizierungsstelle. Dazu ISO 27001 (internationaler Standard für Informationssicherheit) und ISO 9001 (internationaler Standard für Qualitätsmanagement).
- Stromversorgung
- 2N, redundant eingespeistRedundante Mittelspannungsversorgung, unterbrechungsfreie Stromversorgung und je Rack zwei getrennte, USV-gesicherte Stromschienen (A- und B-Seite).
- Leistungsdichte
- Absicherung bis 10 kW als StandardMehr ist nach Prüfung möglich - für dichte GPU-Systeme gibt es zusätzlich die Option auf Flüssigkühlung. Die optimale Umsetzung für Ihr System klärt der Betreiber anhand der Datenblätter.
- Nachhaltigkeit
- Kaltgang und FernkälteGetrennte Luftführung statt Raumkühlung und eine Anbindung an Fernkälte; das senkt den Anteil der Kühlung am Gesamtverbrauch.
- Energie
- 100 % Strom aus erneuerbaren EnergienDer Betreiber nennt für seine Rechenzentren einen Ziel-PUE unter 1,2. Der PUE beschreibt, wie viel Gesamtstrom je Kilowattstunde IT-Strom fließt - je näher der Wert an 1,0 liegt, desto weniger Verlust.
- Anbindung
- Carrier-neutralAnbindung an regionale und globale Internet-Knoten, Verbindungen zu Carriern und Cloud-Anbietern, auf Wunsch eigene Faserstrecken. Sie sind nicht an einen Anbieter gebunden.
- Sicherheit
- Zutritt nur für autorisierte PersonenZugangskontrolle und Videoüberwachung rund um die Uhr, Brandfrüherkennung und Löschtechnik, protokollierte Zugänge - Nachweise, die ein eigener Serverraum selten liefert.
- Racks
- 47 Höheneinheiten19-Zoll-Schränke mit 600 oder 800 mm Breite und 1.200 mm Tiefe, perforierte Türen für den Luftdurchsatz, Doppelboden mit hoher Punktlast für schwere GPU-Systeme.
- Unterstützung vor Ort
- Remote Hands auf WunschNeustarts, Hardware-Austausch, Kabelprüfung, Software-Installation sowie System- und Netzwerküberwachung durch Personal im Rechenzentrum, wenn niemand aus Ihrem Team hinfahren soll.
Angaben des Betreibers aus Fact Sheet und Leistungsbeschreibung, im Oktober 2026 mit ihm abgestimmt; sie gelten für den Standort, den er Ihnen anbietet, und werden im Angebot bestätigt. Wir nennen bewusst keine Preise des Betreibers: Das Colocation-Angebot erhalten Sie direkt von ihm, wir bringen die Anfrage auf den Weg und begleiten sie.
Vier Dinge, die im Rechenzentrum anders laufen
Strom wird zum planbaren Posten
Strom ist bei Rechenleistung der größte laufende Posten. Kleine und mittlere Industriekunden in Deutschland zahlen 2026 im Mittel 17,2 ct/kWh, größere Abnehmer weniger (BDEW-Strompreisanalyse, Stand August 2026). Ein System mit 14 kW Dauerlast kommt damit auf rund 21.000 € Stromkosten im Jahr - bevor die Kühlung eingerechnet ist. Der Preis hängt stark an der Abnahmemenge; unsere Kostenseite rechnet deshalb konservativ mit 20 ct/kWh.
Im Rechenzentrum steckt die Kühlung im PUE-Faktor und damit in der Rechnung des Betreibers: Bei einem PUE von 1,2 kommen auf jede Kilowattstunde IT-Strom 20 % für Kühlung, Verluste und Nebenverbrauch obendrauf. Wie viel Ihr System insgesamt kostet, können Sie auf unserer Seite Was kostet ein GPU-Server? selbst durchrechnen.
Verfügbarkeit wird nachweisbar
EN 50600 ist die europäische Norm für Planung und Betrieb von Rechenzentren. Sie ordnet Gebäude in vier Verfügbarkeitsklassen ein, und zwar über die Bauweise: Klasse 3 steht für mehrpfadige Versorgung bei Strom, Kühlung und Netz, Klasse 4 zusätzlich für Redundanz in jedem Pfad.
Eine Ehrlichkeit dazu, die Sie auf Anbieterseiten selten lesen: EN 50600 nennt bewusst keine Verfügbarkeit in Prozent. Das zuständige Normungsgremium der DKE hat 2019 ausdrücklich klargestellt, dass die Norm auf solche Zahlen verzichtet, weil ihnen die statistische Grundlage fehlt - Werte wie 99,99 % stammen aus einem Schema des BSI, nicht aus der Norm. Wenn Ihnen jemand Prozentwerte zusichert, gehören sie in den Vertrag, nicht auf das Zertifikat.
Die Daten bleiben in Deutschland
Bei Colocation gehört die Hardware Ihnen, sie steht an einem Standort in Deutschland, und Sie administrieren sie weiter selbst - anders als bei Cloud-Diensten, bei denen der Anbieter Verarbeitung und Speicherort bestimmt. Für den Standort selbst entfällt damit die Frage der Übermittlung in ein Drittland nach Artikel 44 ff. DSGVO - sie kann an anderer Stelle wieder auftauchen, etwa bei Fernwartung aus einem Drittstaat. Umgekehrt gilt: Die DSGVO schreibt einen deutschen Standort nicht vor, er macht die Sache nur einfacher.
Ob zusätzlich ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO nötig ist, hängt davon ab, welche Leistungen mit möglichem Datenzugriff Sie vereinbaren - etwa Unterstützung vor Ort, Wartung oder Backup. Das gehört in die Verträge und ist von Ihrer Rechtsberatung zu prüfen; wir erbringen keine Rechtsberatung.
Die Auflagen für Rechenzentren gelten dort, nicht bei Ihnen
Das Energieeffizienzgesetz verpflichtet Rechenzentren ab 300 kW nicht redundanter Anschlussleistung zu festen Effizienzwerten: Bestandshäuser ab dem 1. Juli 2027 auf einen PUE von höchstens 1,5 und ab dem 1. Juli 2030 auf höchstens 1,3; Rechenzentren, die ab dem 1. Juli 2026 in Betrieb gehen, auf höchstens 1,2 innerhalb von zwei Jahren. Dazu kommen Abwärmenutzung, ab dem 1. Januar 2027 bilanziell 100 % Strom aus erneuerbaren Energien, ein Energie- oder Umweltmanagementsystem und eine jährliche Meldung bis zum 31. März.
Für ein Rechenzentrum ist das Tagesgeschäft, für einen eigenen Serverraum wäre es ein Projekt. Stand 24.09.2026: Eine Novelle mit gelockerten Werten ist im Bundestag in Beratung (erste Lesung am 24.09.2026, Drucksache 21/8027); bis zu ihrem Inkrafttreten gelten die oben genannten Werte.
Stromkosten gerechnet mit 14 kW × 8.760 h × 0,172 €/kWh, gerundet, ohne Kühlaufschlag. Quellen: BDEW-Strompreisanalyse (Stand August 2026), EnEfG §§ 3, 11 bis 14 in der geltenden Fassung, Komiteeverlautbarung der DKE zum Verhältnis von EN 50600 und Verfügbarkeitsprozenten, Artikel 28 und 44 ff. DSGVO.
Colocation in Deutschland: die Zahlen dahinter
Dass Unternehmen ihre Server auslagern, ist kein Randphänomen mehr: Colocation stellt inzwischen mehr als die Hälfte der gesamten Rechenzentrumskapazität in Deutschland und ist das am schnellsten wachsende Segment.
| Kennzahl | Wert 2025 | Was daraus folgt |
|---|---|---|
| Installierte Rechenzentrumskapazität | 2.980 MW, plus 9 % | Der Ausbau läuft, aber Netzanschlüsse und Genehmigungen sind der Engpass - Fläche bekommt, wer früh anfragt. |
| Anteil Colocation | erstmals über 50 %, plus 17,5 % | Der Betrieb im fremden Rechenzentrum ist der Normalfall geworden, nicht die Ausnahme. |
| Energiebedarf der Rechenzentren | 21,3 Mrd. kWh | Effizienz ist deshalb reguliert - und im professionellen Rechenzentrum billiger zu erreichen als im eigenen Raum. |
| Investitionen | rund 15 Mrd. € | Kapazität entsteht, aber sie wird oft vorab vermarktet. Wer KI-Systeme plant, sollte den Stellplatz mitplanen. |
Quelle: Borderstep Institut im Auftrag des Bitkom, Rechenzentren in Deutschland, Marktentwicklungen Update 2025 (veröffentlicht im November 2025). Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2025.
Eigener Serverraum oder Colocation?
Colocation ist nicht automatisch die bessere Lösung. Wer bereits einen ordentlich ausgebauten Raum mit Kälteanlage, unterbrechungsfreier Stromversorgung und Zutrittskonzept hat, sollte ihn nutzen. Die folgende Gegenüberstellung hilft bei der Einordnung.
Eigener Serverraum
- Kurze Wege: Hardware ist in Minuten erreichbar
- Keine laufende Miete für Fläche und Leistung
- Direkte Nähe zu Maschinen, Laboren oder Produktionsnetzen
- Kühlung und Stromversorgung begrenzen die Leistung je Schrank
- Redundanz, Notstrom und Brandschutz sind eigene Investitionen
- Verfügbarkeit und Zutritt müssen selbst nachgewiesen werden
- Lärm, Abwärme und Brandlast im Bürogebäude
Colocation im Rechenzentrum
- Leistungsdichte, die ein Bürogebäude nicht liefert
- Redundante Versorgung, Klimatisierung und Brandschutz inklusive
- Zertifikat und Zutrittsdokumentation für Audits
- Carrier-neutrale Anbindung mit hoher Bandbreite
- Laufende Kosten für Fläche, Leistung und Anbindung
- Physischer Zugriff braucht Anfahrt oder Personal vor Ort
- Vertragsbindung und Kündigungsfristen beim Betreiber
Unsere Einschätzung: Sobald ein einzelnes System die Kühlung Ihres Raumes übersteigt, Verfügbarkeit vertraglich zugesichert werden muss oder mehrere Systeme dazukommen sollen, ist Colocation der günstigere Weg - nicht wegen des Mietpreises, sondern weil die Alternative ein Bauprojekt ist. Bleibt es bei einem Einzelgerät mit moderater Leistung und Sie brauchen es täglich in der Hand, spricht vieles für den eigenen Raum. Und wenn Sie gar keine eigene Hardware wollen, ist die Frage eine andere: Dann geht es um gemietete Rechenzeit, nicht um Colocation.
Von der Anfrage bis zum laufenden System
Sie melden über das Werkzeug auf dieser Seite oder per E-Mail, was untergebracht werden soll. Mehr als Geräteklassen, Stückzahl und Zeitpunkt brauchen wir nicht.
Wir gleichen Höheneinheiten, Anschlussleistung, Gewicht und Kühlbedarf mit den Datenblättern ab - und klären mit dem Betreiber, was an Leistungsdichte möglich ist.
Das Colocation-Angebot erhalten Sie direkt vom Betreiber, den Vertrag schließen Sie mit ihm. Die Hardware bieten wir Ihnen separat an und liefern sie.
Wir liefern direkt ins Rechenzentrum, bauen ein und nehmen in Betrieb. Danach arbeiten Sie über das Netz, als stünde das System bei Ihnen im Haus.
Wir versprechen keine Leistungen des Betreibers und keine Preise, die wir nicht selbst stellen. Was wir zusagen können, ist die Hardware, der Einbau und die Begleitung der Anfrage.
Erst die Hardware, dann der Platz
Colocation wird meistens dann zum Thema, wenn ein bestimmtes System ansteht. Diese Seiten führen zur passenden Hardware - jede davon lässt sich mit Stellplatz anfragen.
Server Colocation: häufige Fragen
Was ist Server-Colocation?
Colocation, auch Serverhousing genannt, bedeutet: Ein Unternehmen stellt eigene Server in ein fremdes Rechenzentrum, statt einen eigenen Serverraum zu betreiben. Der Betreiber stellt die Stellfläche im 19-Zoll-Rack, redundante Stromversorgung, Klimatisierung, Zutritts- und Brandschutz sowie die Netzanbindung. Die Hardware bleibt Eigentum des Kunden und wird von ihm weiter selbst administriert, in aller Regel über das Netz. Nelpx liefert die Server und vermittelt auf Wunsch den Stellplatz im zertifizierten Rechenzentrum des Partners nexspace in Deutschland - vom halben Rack bis zum abgetrennten Bereich. Den Colocation-Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betreiber.
Was kostet Server-Colocation in Deutschland?
Abgerechnet wird bei Colocation typischerweise nach Stellfläche (halbes Rack, ganzes Rack oder abgetrennter Bereich) und nach zugesicherter Anschlussleistung in Kilowatt, dazu kommen Anbindung und optionale Leistungen wie Unterstützung vor Ort. Der Preis hängt damit an Ihrer Leistungsdichte, nicht nur am Platzbedarf: Ein GPU-Server belegt wenige Höheneinheiten, zieht aber so viel Strom wie ein ganzes Rack klassischer Systeme. Nelpx nennt bewusst keine Preise des Betreibers - das Colocation-Angebot erhalten Sie direkt von ihm, wir bringen die Anfrage auf den Weg. Was Ihre Hardware samt Strom über drei oder fünf Jahre kostet, können Sie auf der Seite Was kostet ein GPU-Server? selbst rechnen.
Wo steht das Rechenzentrum?
Das Rechenzentrum unseres Partners nexspace steht in Deutschland. Den konkreten Standort nennen wir in der Angebotsphase; wenn Sie eine Region bevorzugen, etwa wegen der Anfahrt zu Ihrem Firmensitz, sagen Sie es uns im Anfrage-Werkzeug - wir sagen offen, ob der Wunsch abgedeckt ist. Für Daten, die der Datenschutz-Grundverordnung unterliegen, hat ein Standort in Deutschland den Vorteil, dass für den Standort selbst die Frage der Übermittlung in ein Drittland nach Artikel 44 ff. DSGVO entfällt. An anderer Stelle kann sie wieder auftauchen, etwa bei Fernwartung aus einem Drittstaat; vorgeschrieben ist ein deutscher Standort von der DSGVO nicht, er macht die Sache nur einfacher.
Kann ich einen GPU-Server mit 14 kW in Colocation betreiben?
Im Standard ist ein Rack bis 10 kW abgesichert, höhere Leistungsdichte ist nach Prüfung möglich, und für besonders dichte Systeme gibt es die Option auf Flüssigkühlung - alles Angaben des Betreibers. Weil ein einzelner Server mit acht Blackwell-GPUs nach Herstellerangabe bis zu 14,3 kW zieht, ist genau das der Punkt, der vor dem Angebot zu klären ist: Datenblatt, Anschlussleistung, Gewicht und Kühlbedarf werden abgeglichen, und der Betreiber bestätigt, was für Ihr System möglich ist. Zum Vergleich: In vielen Bestandsrechenzentren sind 5 bis 6 kW je Rack üblich. Hohe Dichte ist also auch im Rechenzentrum kein Selbstläufer, sondern Planungssache.
Was ist der Unterschied zwischen Colocation, Hosting und Cloud?
Bei Colocation gehört die Hardware Ihnen, Sie administrieren sie selbst, und der Betreiber stellt nur Raum, Strom, Kühlung, Sicherheit und Anbindung. Bei Hosting gehört die Hardware dem Anbieter, Sie mieten sie mitsamt Betrieb. Bei der Cloud mieten Sie Rechenleistung, ohne zu wissen oder zu bestimmen, auf welchem Blech sie läuft. Für Colocation spricht, dass Investition, Kontrolle und Datenhoheit bei Ihnen bleiben und die Kosten nicht mit der Auslastung steigen; gegen Colocation spricht, dass Sie die Hardware kaufen und selbst betreiben müssen.
Was bedeutet EN 50600 Verfügbarkeitsklasse 3?
Die Norm EN 50600 beschreibt Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren und ordnet sie in vier Verfügbarkeitsklassen ein - über die Bauweise, nicht über eine Ausfallstatistik. Klasse 3 steht für mehrpfadige Versorgung bei Strom, Kühlung und Netz, Klasse 4 zusätzlich für Redundanz in jedem Pfad. Wichtig zu wissen, weil es oft falsch dargestellt wird: Die Norm nennt bewusst keine Verfügbarkeit in Prozent. Das zuständige Normungsgremium der DKE hat 2019 ausdrücklich erklärt, dass solche Zahlen fehlen, weil ihnen die statistische Grundlage fehlt; Werte wie 99,99 Prozent stammen aus einem Schema des BSI, nicht aus EN 50600. Eine zugesicherte Verfügbarkeit gehört deshalb in den Vertrag mit dem Betreiber, nicht auf das Zertifikat.
Wer hat Zutritt zu meinen Servern?
Zutritt bekommen nur autorisierte Personen; die Zugänge werden protokolliert, und das Rechenzentrum ist rund um die Uhr videoüberwacht - Angaben des Betreibers, die er im Vertrag festhält. Wenn niemand aus Ihrem Team hinfahren soll, übernimmt Personal vor Ort einfache Handgriffe wie Neustart, Hardware-Austausch oder Kabelprüfung. Wer mehr Abgrenzung braucht, nimmt statt eines halben Racks ein eigenes Rack oder einen abgetrennten Bereich mit eigener Zutrittsregelung.
Brauche ich einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO?
Das hängt davon ab, welche Leistungen Sie vereinbaren. Bei reiner Colocation bleiben Hardware und Administration bei Ihnen, und der Betreiber stellt Fläche, Strom, Kühlung und physische Sicherheit. Sobald Leistungen mit möglichem Datenzugriff dazukommen - etwa Unterstützung vor Ort, Wartung, Backup oder der Betrieb von Sicherheitskomponenten -, ist die Rolle sauber abzugrenzen und gegebenenfalls ein Vertrag nach Artikel 28 DSGVO zu schließen. Wir sagen dazu offen: Das ist eine Rechtsfrage, die Ihre Rechtsberatung entscheiden muss - Nelpx erbringt keine Rechtsberatung, liefert Ihnen aber die Unterlagen des Betreibers für die Prüfung.
Welche Netzanbindung bekomme ich im Rechenzentrum?
Das Rechenzentrum ist carrier-neutral: Es ist an regionale und globale Internet-Knoten angebunden, hat Verbindungen zu mehreren Netzbetreibern und zu Cloud-Anbietern, und auf Wunsch lassen sich eigene Faserstrecken oder die Übergabe zum vorhandenen Anbieter einrichten. Sie sind also nicht an einen Provider gebunden. Wenn Sie eine Anbindung zwischen Ihrer Geschäftsstelle und der Hardware im Rechenzentrum brauchen, kreuzen Sie im Anfrage-Werkzeug Internet- und Carrier-Anbindung an.
Kann ich vorhandene Server aus meinem Serverraum umziehen?
Ja, das ist einer der häufigsten Fälle: Der Raum ist voll oder die Kühlung am Limit, und die neuen Systeme passen nicht mehr dazu. Für den Umzug brauchen wir eine Liste der Geräte mit Höheneinheiten, Leistungsaufnahme und Gewicht sowie ein Zeitfenster, in dem die Systeme aus sein dürfen. Kreuzen Sie im Werkzeug Umzug vorhandener Hardware an, dann nehmen wir es in die Anfrage auf. Neue Hardware liefern wir auf Wunsch direkt ins Rechenzentrum und bauen sie dort ein.
Mit wem schließe ich den Vertrag?
Den Colocation-Vertrag schließen Sie mit dem Betreiber des Rechenzentrums (nexspace data centers GmbH), denn er erbringt die Leistung und haftet dafür. Die Hardware kaufen Sie bei Nelpx - Konfiguration, Lieferung und Einbau kommen damit aus einer Hand, ohne dass wir Leistungen zusagen, die wir nicht selbst erbringen. Ihre Anfrage über diese Seite geht an sales@nelpx.de; wir prüfen die technische Seite und stellen den Kontakt zum Betreiber her, der Ihnen das Colocation-Angebot direkt macht. An nexspace geben wir Ihre Daten nur weiter, wenn Sie im Anfrage-Werkzeug einwilligen oder wir es vorher mit Ihnen abgestimmt haben.
Welche gesetzlichen Vorgaben gelten für Rechenzentren in Deutschland?
Das Energieeffizienzgesetz verpflichtet Rechenzentren ab 300 kW nicht redundanter Anschlussleistung unter anderem zu festen Effizienzwerten: Bestandshäuser ab dem 1. Juli 2027 auf einen PUE von höchstens 1,5 und ab dem 1. Juli 2030 auf höchstens 1,3; Rechenzentren, die ab dem 1. Juli 2026 in Betrieb gehen, auf höchstens 1,2 innerhalb von zwei Jahren. Dazu kommen Vorgaben zur Abwärmenutzung, ab dem 1. Januar 2027 bilanziell 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien, ein Energie- oder Umweltmanagementsystem und eine jährliche Meldung bis zum 31. März. Stand 24. September 2026: Eine Novelle mit gelockerten Werten ist im Bundestag in Beratung - die erste Lesung fand am 24. September 2026 statt (Drucksache 21/8027). Bis zu ihrem Inkrafttreten gelten die genannten Werte. Für Sie als Kunde ist das vor allem eine gute Nachricht: Diese Pflichten treffen den Betreiber, nicht Ihren Serverraum.
Server gekauft, Platz gesucht?
Sagen Sie uns, was untergebracht werden soll - wir rechnen Höheneinheiten und Leistung zusammen, prüfen die technische Machbarkeit und stellen den Kontakt zum Betreiber her. Die Anfrage landet direkt bei sales@nelpx.de.
Hardware und Einbau von Nelpx · Stellplatz direkt vom Betreiber · Rechenzentrum in Deutschland · Lieferung EU-weit
Server Colocation in Deutschland - Hardware kaufen, im Rechenzentrum betreiben
Sie benötigen einen leistungsstarken Server, haben aber nicht die passende Infrastruktur: keine redundante Stromversorgung, keine Kühlkapazität für 20 kW und mehr je Rack, kein professionelles Zutritts- und Sicherheitskonzept. Dann liefern wir die Hardware nicht zu Ihnen, sondern direkt in das zertifizierte Rechenzentrum unseres Partners nexspace in Deutschland - vom halben Rack bis zum abgetrennten, exklusiven Bereich. Die Server bleiben Ihr Eigentum und werden weiterhin von Ihnen administriert. So verbinden Sie leistungsfähige IT-Infrastruktur mit Datensouveränität, hoher Sicherheit und einer nach EN 50600 VK 3, ISO 27001 und ISO 9001 zertifizierten Rechenzentrumsumgebung.
IT-Systemhaus für HPC & AI-Infrastruktur · Lieferung EU-weit · Hardware und Einbau von Nelpx, Stellplatz direkt vom Betreiber
Das ist der Kern der Sache: Ein einziges KI-System zieht mehr Leistung, als ein übliches Rack führt. In vielen Bestandsrechenzentren sind 5 bis 6 kW je Rack üblich (Erfahrungswert unseres Rechenzentrums-Partners nexspace); das Uptime Institute nennt in seiner Betreiberumfrage 2026 einen Schnitt von 7,8 kW, wenn man Standorte mit Racks über 30 kW herausrechnet. NVIDIA nennt für die Blackwell-Plattform mit acht GPUs bis zu 14,3 kW.
Was ist Server-Colocation?
Server-Colocation (auch Serverhousing genannt) bedeutet, dass ein Unternehmen eigene Server in ein fremdes Rechenzentrum stellt, statt einen eigenen Serverraum zu betreiben. Der Betreiber stellt Stellfläche im 19-Zoll-Rack, redundante Stromversorgung, Klimatisierung, Zutritts- und Brandschutz sowie die Netzanbindung; die Hardware bleibt Eigentum des Kunden und wird von ihm weiter selbst administriert. Nelpx liefert die Server und vermittelt auf Wunsch den Stellplatz im zertifizierten Rechenzentrum des Partners nexspace in Deutschland - vom halben Rack über das eigene Rack bis zum abgetrennten Bereich. Den Colocation-Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betreiber, von ihm erhalten Sie auch das Angebot; abgerechnet wird dort üblicherweise nach Stellfläche und zugesicherter Anschlussleistung.
- Sie bringen mit
- Die HardwareServer, Storage und Netzwerk aus Ihrem Eigentum - neu beschafft oder aus dem bestehenden Serverraum umgezogen.
- Der Betreiber stellt
- Raum und BetriebRack oder Cage, redundante Stromversorgung, Klimatisierung, Zutrittskontrolle, Brandschutz, 24/7-Überwachung und Netzanbindung.
- Passt, wenn
- Der Raum fehltkein geeigneter Serverraum, zu wenig Kühlleistung, Anforderungen an Verfügbarkeit, Zutrittsschutz oder Nachweisbarkeit.
Stand: 05.10.2026 · Quellen: Fact Sheet und Leistungsbeschreibung unseres Rechenzentrums-Partners nexspace sowie dessen Rückmeldung zu dieser Seite, Energieeffizienzgesetz (EnEfG), BDEW-Strompreisanalyse (Stand August 2026). Technische Angaben zum Rechenzentrum sind Angaben des Betreibers und als solche gekennzeichnet.
Wann Colocation die richtige Antwort ist
Die Frage stellt sich fast immer im selben Moment: Die Hardware ist ausgewählt, der Nutzen ist klar - und dann kommt die Frage, wohin das Gerät eigentlich soll. Drei Situationen, in denen es sich lohnt, den Server hosten zu lassen, statt ihn selbst unterzubringen.
Die Leistung sprengt den Raum
In vielen Bestandsrechenzentren sind 5 bis 6 kW je Rack üblich, im Colocation-Rack unseres Partners nexspace sind im Standard bis 10 kW abgesichert. Ein einziger KI-Server der Blackwell-Klasse liegt unter Volllast darüber. Was in gewachsenen Serverräumen fehlt, ist selten der Platz, sondern Kühlleistung, Stromkreis und Abluftführung.
- Die vorhandene Kühlung schafft die Abwärme nicht dauerhaft
- Hausanschluss und Absicherung reichen nicht
- Lautstärke und Abwärme im Bürogebäude
Verfügbarkeit ist Vertragssache
Sobald Kunden, Auditoren oder die eigene Fachabteilung Verfügbarkeit und Zutrittsschutz nachgewiesen haben wollen, wird der eigene Serverraum teuer. Ein zertifiziertes Rechenzentrum bringt Redundanz, Zutrittskontrolle, Brandfrüherkennung und Dokumentation bereits mit.
- Redundante Stromwege und unterbrechungsfreie Versorgung
- Zutrittskontrolle und Videoüberwachung rund um die Uhr
- Geprüftes Zertifikat statt Eigenerklärung
Rechnen ohne Bauprojekt
Eine eigene Kälteanlage, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung und ein zweiter Netzanschluss sind ein Investitionsprojekt mit Vorlauf. Der Stellplatz im Rechenzentrum ist dagegen eine laufende Position - und wächst mit, wenn das zweite und dritte System dazukommt.
- Keine Investition in Raumtechnik nötig
- Kapazität lässt sich schrittweise erweitern
- Betriebskosten statt einmaliger Baukosten
Leistungsangaben: NVIDIA nennt für die Blackwell-Plattform mit acht GPUs bis zu 14,3 kW; wir rechnen auf unseren Systemseiten (zum Beispiel HGX B300) mit rund 14 kW. Das sind Maximalwerte nach Datenblatt, der durchschnittliche Verbrauch im Betrieb liegt darunter. Rackdichte: 5 bis 6 kW als Erfahrungswert unseres Rechenzentrums-Partners nexspace; Uptime Institute, Global Data Center Survey 2026: 7,8 kW im Schnitt ohne Standorte mit Racks über 30 kW, gut 11 kW mit ihnen. Verbindlich ist immer das Datenblatt des jeweiligen Systems.
Colocation-Bedarf beschreiben
Tragen Sie ein, was ins Rechenzentrum soll. Das Werkzeug rechnet Höheneinheiten, geschätzte Anschlussleistung und die Zahl der Racks zusammen und schreibt alles in Ihre Anfrage. Die Anfrage geht an sales@nelpx.de - wir klären mit Ihnen den Bedarf und stellen den Kontakt zum Betreiber her, von dem Sie das Colocation-Angebot direkt erhalten.
Was soll ins Rechenzentrum?
Stückzahl je Geräteklasse eintragen. Höheneinheiten und Leistung sind Richtwerte aus unseren Systemklassen und orientieren sich an den Maximalwerten der Datenblätter, nicht am durchschnittlichen Verbrauch - den verbindlichen Wert liefert das Datenblatt Ihres Systems.
Wie soll der Stellplatz aussehen?
Die kleinste buchbare Einheit beim Betreiber ist ein halbes Rack, einzelne Höheneinheiten gibt es nicht. Wenn Sie es noch nicht wissen: Lassen Sie die Auswahl stehen - die passende Größe klärt sich im Angebot.
Woran haben Sie zusätzlich Interesse?
Mehrfachauswahl, alles freiwillig. Was Sie hier ankreuzen, nehmen wir in die Anfrage auf - Angebot und Leistungsumfang kommen vom Betreiber.
Ab wann brauchen Sie den Platz?
Ihre Kontaktdaten
Ihre Eingaben bleiben beim Ausfüllen vollständig in Ihrem Browser. Übertragen werden sie erst, wenn Sie die E-Mail aktiv absenden - die Anfrage geht an sales@nelpx.de. An die nexspace data centers GmbH geben wir Ihre Daten nur weiter, wenn Sie unten einwilligen oder wir es vorher mit Ihnen abgestimmt haben.
Wo Ihre Server stehen würden
Wir betreiben selbst kein Rechenzentrum - unser Partner ist die nexspace data centers GmbH, die genau das in Deutschland tut. Die folgenden Angaben stammen aus dessen Leistungsbeschreibung und Datenblatt; sie sind Angaben des Betreibers, die wir für Sie zusammengetragen haben und die er im Angebot verbindlich bestätigt.
- Zertifizierung
- EN 50600, Verfügbarkeitsklasse 3Geprüft und zertifiziert durch eine externe Zertifizierungsstelle. Dazu ISO 27001 (internationaler Standard für Informationssicherheit) und ISO 9001 (internationaler Standard für Qualitätsmanagement).
- Stromversorgung
- 2N, redundant eingespeistRedundante Mittelspannungsversorgung, unterbrechungsfreie Stromversorgung und je Rack zwei getrennte, USV-gesicherte Stromschienen (A- und B-Seite).
- Leistungsdichte
- Absicherung bis 10 kW als StandardMehr ist nach Prüfung möglich - für dichte GPU-Systeme gibt es zusätzlich die Option auf Flüssigkühlung. Die optimale Umsetzung für Ihr System klärt der Betreiber anhand der Datenblätter.
- Nachhaltigkeit
- Kaltgang und FernkälteGetrennte Luftführung statt Raumkühlung und eine Anbindung an Fernkälte; das senkt den Anteil der Kühlung am Gesamtverbrauch.
- Energie
- 100 % Strom aus erneuerbaren EnergienDer Betreiber nennt für seine Rechenzentren einen Ziel-PUE unter 1,2. Der PUE beschreibt, wie viel Gesamtstrom je Kilowattstunde IT-Strom fließt - je näher der Wert an 1,0 liegt, desto weniger Verlust.
- Anbindung
- Carrier-neutralAnbindung an regionale und globale Internet-Knoten, Verbindungen zu Carriern und Cloud-Anbietern, auf Wunsch eigene Faserstrecken. Sie sind nicht an einen Anbieter gebunden.
- Sicherheit
- Zutritt nur für autorisierte PersonenZugangskontrolle und Videoüberwachung rund um die Uhr, Brandfrüherkennung und Löschtechnik, protokollierte Zugänge - Nachweise, die ein eigener Serverraum selten liefert.
- Racks
- 47 Höheneinheiten19-Zoll-Schränke mit 600 oder 800 mm Breite und 1.200 mm Tiefe, perforierte Türen für den Luftdurchsatz, Doppelboden mit hoher Punktlast für schwere GPU-Systeme.
- Unterstützung vor Ort
- Remote Hands auf WunschNeustarts, Hardware-Austausch, Kabelprüfung, Software-Installation sowie System- und Netzwerküberwachung durch Personal im Rechenzentrum, wenn niemand aus Ihrem Team hinfahren soll.
Angaben des Betreibers aus Fact Sheet und Leistungsbeschreibung, im Oktober 2026 mit ihm abgestimmt; sie gelten für den Standort, den er Ihnen anbietet, und werden im Angebot bestätigt. Wir nennen bewusst keine Preise des Betreibers: Das Colocation-Angebot erhalten Sie direkt von ihm, wir bringen die Anfrage auf den Weg und begleiten sie.
Vier Dinge, die im Rechenzentrum anders laufen
Strom wird zum planbaren Posten
Strom ist bei Rechenleistung der größte laufende Posten. Kleine und mittlere Industriekunden in Deutschland zahlen 2026 im Mittel 17,2 ct/kWh, größere Abnehmer weniger (BDEW-Strompreisanalyse, Stand August 2026). Ein System mit 14 kW Dauerlast kommt damit auf rund 21.000 € Stromkosten im Jahr - bevor die Kühlung eingerechnet ist. Der Preis hängt stark an der Abnahmemenge; unsere Kostenseite rechnet deshalb konservativ mit 20 ct/kWh.
Im Rechenzentrum steckt die Kühlung im PUE-Faktor und damit in der Rechnung des Betreibers: Bei einem PUE von 1,2 kommen auf jede Kilowattstunde IT-Strom 20 % für Kühlung, Verluste und Nebenverbrauch obendrauf. Wie viel Ihr System insgesamt kostet, können Sie auf unserer Seite Was kostet ein GPU-Server? selbst durchrechnen.
Verfügbarkeit wird nachweisbar
EN 50600 ist die europäische Norm für Planung und Betrieb von Rechenzentren. Sie ordnet Gebäude in vier Verfügbarkeitsklassen ein, und zwar über die Bauweise: Klasse 3 steht für mehrpfadige Versorgung bei Strom, Kühlung und Netz, Klasse 4 zusätzlich für Redundanz in jedem Pfad.
Eine Ehrlichkeit dazu, die Sie auf Anbieterseiten selten lesen: EN 50600 nennt bewusst keine Verfügbarkeit in Prozent. Das zuständige Normungsgremium der DKE hat 2019 ausdrücklich klargestellt, dass die Norm auf solche Zahlen verzichtet, weil ihnen die statistische Grundlage fehlt - Werte wie 99,99 % stammen aus einem Schema des BSI, nicht aus der Norm. Wenn Ihnen jemand Prozentwerte zusichert, gehören sie in den Vertrag, nicht auf das Zertifikat.
Die Daten bleiben in Deutschland
Bei Colocation gehört die Hardware Ihnen, sie steht an einem Standort in Deutschland, und Sie administrieren sie weiter selbst - anders als bei Cloud-Diensten, bei denen der Anbieter Verarbeitung und Speicherort bestimmt. Für den Standort selbst entfällt damit die Frage der Übermittlung in ein Drittland nach Artikel 44 ff. DSGVO - sie kann an anderer Stelle wieder auftauchen, etwa bei Fernwartung aus einem Drittstaat. Umgekehrt gilt: Die DSGVO schreibt einen deutschen Standort nicht vor, er macht die Sache nur einfacher.
Ob zusätzlich ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO nötig ist, hängt davon ab, welche Leistungen mit möglichem Datenzugriff Sie vereinbaren - etwa Unterstützung vor Ort, Wartung oder Backup. Das gehört in die Verträge und ist von Ihrer Rechtsberatung zu prüfen; wir erbringen keine Rechtsberatung.
Die Auflagen für Rechenzentren gelten dort, nicht bei Ihnen
Das Energieeffizienzgesetz verpflichtet Rechenzentren ab 300 kW nicht redundanter Anschlussleistung zu festen Effizienzwerten: Bestandshäuser ab dem 1. Juli 2027 auf einen PUE von höchstens 1,5 und ab dem 1. Juli 2030 auf höchstens 1,3; Rechenzentren, die ab dem 1. Juli 2026 in Betrieb gehen, auf höchstens 1,2 innerhalb von zwei Jahren. Dazu kommen Abwärmenutzung, ab dem 1. Januar 2027 bilanziell 100 % Strom aus erneuerbaren Energien, ein Energie- oder Umweltmanagementsystem und eine jährliche Meldung bis zum 31. März.
Für ein Rechenzentrum ist das Tagesgeschäft, für einen eigenen Serverraum wäre es ein Projekt. Stand 24.09.2026: Eine Novelle mit gelockerten Werten ist im Bundestag in Beratung (erste Lesung am 24.09.2026, Drucksache 21/8027); bis zu ihrem Inkrafttreten gelten die oben genannten Werte.
Stromkosten gerechnet mit 14 kW × 8.760 h × 0,172 €/kWh, gerundet, ohne Kühlaufschlag. Quellen: BDEW-Strompreisanalyse (Stand August 2026), EnEfG §§ 3, 11 bis 14 in der geltenden Fassung, Komiteeverlautbarung der DKE zum Verhältnis von EN 50600 und Verfügbarkeitsprozenten, Artikel 28 und 44 ff. DSGVO.
Colocation in Deutschland: die Zahlen dahinter
Dass Unternehmen ihre Server auslagern, ist kein Randphänomen mehr: Colocation stellt inzwischen mehr als die Hälfte der gesamten Rechenzentrumskapazität in Deutschland und ist das am schnellsten wachsende Segment.
| Kennzahl | Wert 2025 | Was daraus folgt |
|---|---|---|
| Installierte Rechenzentrumskapazität | 2.980 MW, plus 9 % | Der Ausbau läuft, aber Netzanschlüsse und Genehmigungen sind der Engpass - Fläche bekommt, wer früh anfragt. |
| Anteil Colocation | erstmals über 50 %, plus 17,5 % | Der Betrieb im fremden Rechenzentrum ist der Normalfall geworden, nicht die Ausnahme. |
| Energiebedarf der Rechenzentren | 21,3 Mrd. kWh | Effizienz ist deshalb reguliert - und im professionellen Rechenzentrum billiger zu erreichen als im eigenen Raum. |
| Investitionen | rund 15 Mrd. € | Kapazität entsteht, aber sie wird oft vorab vermarktet. Wer KI-Systeme plant, sollte den Stellplatz mitplanen. |
Quelle: Borderstep Institut im Auftrag des Bitkom, Rechenzentren in Deutschland, Marktentwicklungen Update 2025 (veröffentlicht im November 2025). Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2025.
Eigener Serverraum oder Colocation?
Colocation ist nicht automatisch die bessere Lösung. Wer bereits einen ordentlich ausgebauten Raum mit Kälteanlage, unterbrechungsfreier Stromversorgung und Zutrittskonzept hat, sollte ihn nutzen. Die folgende Gegenüberstellung hilft bei der Einordnung.
Eigener Serverraum
- Kurze Wege: Hardware ist in Minuten erreichbar
- Keine laufende Miete für Fläche und Leistung
- Direkte Nähe zu Maschinen, Laboren oder Produktionsnetzen
- Kühlung und Stromversorgung begrenzen die Leistung je Schrank
- Redundanz, Notstrom und Brandschutz sind eigene Investitionen
- Verfügbarkeit und Zutritt müssen selbst nachgewiesen werden
- Lärm, Abwärme und Brandlast im Bürogebäude
Colocation im Rechenzentrum
- Leistungsdichte, die ein Bürogebäude nicht liefert
- Redundante Versorgung, Klimatisierung und Brandschutz inklusive
- Zertifikat und Zutrittsdokumentation für Audits
- Carrier-neutrale Anbindung mit hoher Bandbreite
- Laufende Kosten für Fläche, Leistung und Anbindung
- Physischer Zugriff braucht Anfahrt oder Personal vor Ort
- Vertragsbindung und Kündigungsfristen beim Betreiber
Unsere Einschätzung: Sobald ein einzelnes System die Kühlung Ihres Raumes übersteigt, Verfügbarkeit vertraglich zugesichert werden muss oder mehrere Systeme dazukommen sollen, ist Colocation der günstigere Weg - nicht wegen des Mietpreises, sondern weil die Alternative ein Bauprojekt ist. Bleibt es bei einem Einzelgerät mit moderater Leistung und Sie brauchen es täglich in der Hand, spricht vieles für den eigenen Raum. Und wenn Sie gar keine eigene Hardware wollen, ist die Frage eine andere: Dann geht es um gemietete Rechenzeit, nicht um Colocation.
Von der Anfrage bis zum laufenden System
Sie melden über das Werkzeug auf dieser Seite oder per E-Mail, was untergebracht werden soll. Mehr als Geräteklassen, Stückzahl und Zeitpunkt brauchen wir nicht.
Wir gleichen Höheneinheiten, Anschlussleistung, Gewicht und Kühlbedarf mit den Datenblättern ab - und klären mit dem Betreiber, was an Leistungsdichte möglich ist.
Das Colocation-Angebot erhalten Sie direkt vom Betreiber, den Vertrag schließen Sie mit ihm. Die Hardware bieten wir Ihnen separat an und liefern sie.
Wir liefern direkt ins Rechenzentrum, bauen ein und nehmen in Betrieb. Danach arbeiten Sie über das Netz, als stünde das System bei Ihnen im Haus.
Wir versprechen keine Leistungen des Betreibers und keine Preise, die wir nicht selbst stellen. Was wir zusagen können, ist die Hardware, der Einbau und die Begleitung der Anfrage.
Erst die Hardware, dann der Platz
Colocation wird meistens dann zum Thema, wenn ein bestimmtes System ansteht. Diese Seiten führen zur passenden Hardware - jede davon lässt sich mit Stellplatz anfragen.
Server Colocation: häufige Fragen
Was ist Server-Colocation?
Colocation, auch Serverhousing genannt, bedeutet: Ein Unternehmen stellt eigene Server in ein fremdes Rechenzentrum, statt einen eigenen Serverraum zu betreiben. Der Betreiber stellt die Stellfläche im 19-Zoll-Rack, redundante Stromversorgung, Klimatisierung, Zutritts- und Brandschutz sowie die Netzanbindung. Die Hardware bleibt Eigentum des Kunden und wird von ihm weiter selbst administriert, in aller Regel über das Netz. Nelpx liefert die Server und vermittelt auf Wunsch den Stellplatz im zertifizierten Rechenzentrum des Partners nexspace in Deutschland - vom halben Rack bis zum abgetrennten Bereich. Den Colocation-Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betreiber.
Was kostet Server-Colocation in Deutschland?
Abgerechnet wird bei Colocation typischerweise nach Stellfläche (halbes Rack, ganzes Rack oder abgetrennter Bereich) und nach zugesicherter Anschlussleistung in Kilowatt, dazu kommen Anbindung und optionale Leistungen wie Unterstützung vor Ort. Der Preis hängt damit an Ihrer Leistungsdichte, nicht nur am Platzbedarf: Ein GPU-Server belegt wenige Höheneinheiten, zieht aber so viel Strom wie ein ganzes Rack klassischer Systeme. Nelpx nennt bewusst keine Preise des Betreibers - das Colocation-Angebot erhalten Sie direkt von ihm, wir bringen die Anfrage auf den Weg. Was Ihre Hardware samt Strom über drei oder fünf Jahre kostet, können Sie auf der Seite Was kostet ein GPU-Server? selbst rechnen.
Wo steht das Rechenzentrum?
Das Rechenzentrum unseres Partners nexspace steht in Deutschland. Den konkreten Standort nennen wir in der Angebotsphase; wenn Sie eine Region bevorzugen, etwa wegen der Anfahrt zu Ihrem Firmensitz, sagen Sie es uns im Anfrage-Werkzeug - wir sagen offen, ob der Wunsch abgedeckt ist. Für Daten, die der Datenschutz-Grundverordnung unterliegen, hat ein Standort in Deutschland den Vorteil, dass für den Standort selbst die Frage der Übermittlung in ein Drittland nach Artikel 44 ff. DSGVO entfällt. An anderer Stelle kann sie wieder auftauchen, etwa bei Fernwartung aus einem Drittstaat; vorgeschrieben ist ein deutscher Standort von der DSGVO nicht, er macht die Sache nur einfacher.
Kann ich einen GPU-Server mit 14 kW in Colocation betreiben?
Im Standard ist ein Rack bis 10 kW abgesichert, höhere Leistungsdichte ist nach Prüfung möglich, und für besonders dichte Systeme gibt es die Option auf Flüssigkühlung - alles Angaben des Betreibers. Weil ein einzelner Server mit acht Blackwell-GPUs nach Herstellerangabe bis zu 14,3 kW zieht, ist genau das der Punkt, der vor dem Angebot zu klären ist: Datenblatt, Anschlussleistung, Gewicht und Kühlbedarf werden abgeglichen, und der Betreiber bestätigt, was für Ihr System möglich ist. Zum Vergleich: In vielen Bestandsrechenzentren sind 5 bis 6 kW je Rack üblich. Hohe Dichte ist also auch im Rechenzentrum kein Selbstläufer, sondern Planungssache.
Was ist der Unterschied zwischen Colocation, Hosting und Cloud?
Bei Colocation gehört die Hardware Ihnen, Sie administrieren sie selbst, und der Betreiber stellt nur Raum, Strom, Kühlung, Sicherheit und Anbindung. Bei Hosting gehört die Hardware dem Anbieter, Sie mieten sie mitsamt Betrieb. Bei der Cloud mieten Sie Rechenleistung, ohne zu wissen oder zu bestimmen, auf welchem Blech sie läuft. Für Colocation spricht, dass Investition, Kontrolle und Datenhoheit bei Ihnen bleiben und die Kosten nicht mit der Auslastung steigen; gegen Colocation spricht, dass Sie die Hardware kaufen und selbst betreiben müssen.
Was bedeutet EN 50600 Verfügbarkeitsklasse 3?
Die Norm EN 50600 beschreibt Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren und ordnet sie in vier Verfügbarkeitsklassen ein - über die Bauweise, nicht über eine Ausfallstatistik. Klasse 3 steht für mehrpfadige Versorgung bei Strom, Kühlung und Netz, Klasse 4 zusätzlich für Redundanz in jedem Pfad. Wichtig zu wissen, weil es oft falsch dargestellt wird: Die Norm nennt bewusst keine Verfügbarkeit in Prozent. Das zuständige Normungsgremium der DKE hat 2019 ausdrücklich erklärt, dass solche Zahlen fehlen, weil ihnen die statistische Grundlage fehlt; Werte wie 99,99 Prozent stammen aus einem Schema des BSI, nicht aus EN 50600. Eine zugesicherte Verfügbarkeit gehört deshalb in den Vertrag mit dem Betreiber, nicht auf das Zertifikat.
Wer hat Zutritt zu meinen Servern?
Zutritt bekommen nur autorisierte Personen; die Zugänge werden protokolliert, und das Rechenzentrum ist rund um die Uhr videoüberwacht - Angaben des Betreibers, die er im Vertrag festhält. Wenn niemand aus Ihrem Team hinfahren soll, übernimmt Personal vor Ort einfache Handgriffe wie Neustart, Hardware-Austausch oder Kabelprüfung. Wer mehr Abgrenzung braucht, nimmt statt eines halben Racks ein eigenes Rack oder einen abgetrennten Bereich mit eigener Zutrittsregelung.
Brauche ich einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO?
Das hängt davon ab, welche Leistungen Sie vereinbaren. Bei reiner Colocation bleiben Hardware und Administration bei Ihnen, und der Betreiber stellt Fläche, Strom, Kühlung und physische Sicherheit. Sobald Leistungen mit möglichem Datenzugriff dazukommen - etwa Unterstützung vor Ort, Wartung, Backup oder der Betrieb von Sicherheitskomponenten -, ist die Rolle sauber abzugrenzen und gegebenenfalls ein Vertrag nach Artikel 28 DSGVO zu schließen. Wir sagen dazu offen: Das ist eine Rechtsfrage, die Ihre Rechtsberatung entscheiden muss - Nelpx erbringt keine Rechtsberatung, liefert Ihnen aber die Unterlagen des Betreibers für die Prüfung.
Welche Netzanbindung bekomme ich im Rechenzentrum?
Das Rechenzentrum ist carrier-neutral: Es ist an regionale und globale Internet-Knoten angebunden, hat Verbindungen zu mehreren Netzbetreibern und zu Cloud-Anbietern, und auf Wunsch lassen sich eigene Faserstrecken oder die Übergabe zum vorhandenen Anbieter einrichten. Sie sind also nicht an einen Provider gebunden. Wenn Sie eine Anbindung zwischen Ihrer Geschäftsstelle und der Hardware im Rechenzentrum brauchen, kreuzen Sie im Anfrage-Werkzeug Internet- und Carrier-Anbindung an.
Kann ich vorhandene Server aus meinem Serverraum umziehen?
Ja, das ist einer der häufigsten Fälle: Der Raum ist voll oder die Kühlung am Limit, und die neuen Systeme passen nicht mehr dazu. Für den Umzug brauchen wir eine Liste der Geräte mit Höheneinheiten, Leistungsaufnahme und Gewicht sowie ein Zeitfenster, in dem die Systeme aus sein dürfen. Kreuzen Sie im Werkzeug Umzug vorhandener Hardware an, dann nehmen wir es in die Anfrage auf. Neue Hardware liefern wir auf Wunsch direkt ins Rechenzentrum und bauen sie dort ein.
Mit wem schließe ich den Vertrag?
Den Colocation-Vertrag schließen Sie mit dem Betreiber des Rechenzentrums (nexspace data centers GmbH), denn er erbringt die Leistung und haftet dafür. Die Hardware kaufen Sie bei Nelpx - Konfiguration, Lieferung und Einbau kommen damit aus einer Hand, ohne dass wir Leistungen zusagen, die wir nicht selbst erbringen. Ihre Anfrage über diese Seite geht an sales@nelpx.de; wir prüfen die technische Seite und stellen den Kontakt zum Betreiber her, der Ihnen das Colocation-Angebot direkt macht. An nexspace geben wir Ihre Daten nur weiter, wenn Sie im Anfrage-Werkzeug einwilligen oder wir es vorher mit Ihnen abgestimmt haben.
Welche gesetzlichen Vorgaben gelten für Rechenzentren in Deutschland?
Das Energieeffizienzgesetz verpflichtet Rechenzentren ab 300 kW nicht redundanter Anschlussleistung unter anderem zu festen Effizienzwerten: Bestandshäuser ab dem 1. Juli 2027 auf einen PUE von höchstens 1,5 und ab dem 1. Juli 2030 auf höchstens 1,3; Rechenzentren, die ab dem 1. Juli 2026 in Betrieb gehen, auf höchstens 1,2 innerhalb von zwei Jahren. Dazu kommen Vorgaben zur Abwärmenutzung, ab dem 1. Januar 2027 bilanziell 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien, ein Energie- oder Umweltmanagementsystem und eine jährliche Meldung bis zum 31. März. Stand 24. September 2026: Eine Novelle mit gelockerten Werten ist im Bundestag in Beratung - die erste Lesung fand am 24. September 2026 statt (Drucksache 21/8027). Bis zu ihrem Inkrafttreten gelten die genannten Werte. Für Sie als Kunde ist das vor allem eine gute Nachricht: Diese Pflichten treffen den Betreiber, nicht Ihren Serverraum.
Server gekauft, Platz gesucht?
Sagen Sie uns, was untergebracht werden soll - wir rechnen Höheneinheiten und Leistung zusammen, prüfen die technische Machbarkeit und stellen den Kontakt zum Betreiber her. Die Anfrage landet direkt bei sales@nelpx.de.
Hardware und Einbau von Nelpx · Stellplatz direkt vom Betreiber · Rechenzentrum in Deutschland · Lieferung EU-weit