Lenovo ThinkCentre X Ultra (AMD): 128 GB Unified Memory in 1,6 Litern
Lenovos neuer Mini-Desktop für lokale KI: AMD Ryzen AI Max+ PRO 495 mit 16 Zen-5-Kernen, integrierter Radeon 8065S und 55-TOPS-NPU, dazu bis zu 128 GB LPDDR5X, von denen bis zu 96 GB der GPU zugewiesen werden können. Laut Lenovo lassen sich bis zu vier Systeme zu einem Cluster koppeln. Vorgestellt am 03.09.2026 zur IFA, verfügbar ab November, Lenovo nennt einen erwarteten Startpreis ab rund 3.100 € netto - wir nehmen Ihre Reservierung jetzt entgegen.
IT-Systemhaus für HPC- und AI-Infrastruktur · Lieferung EU-weit · Konfiguration, Angebot und Lieferung aus einer Hand
Der Lenovo ThinkCentre X Ultra ist ein 1,6-Liter-Desktop für lokale KI-Anwendungen, den Lenovo am 03.09.2026 zur IFA vorgestellt hat: bis zu ein AMD Ryzen AI Max+ PRO 495 mit 16 Kernen, integrierter Radeon 8065S und 55-TOPS-NPU, bis zu 128 GB LPDDR5X Unified Memory (bis zu 96 GB davon als Grafikspeicher), bis zu 2x 4 TB SSD, zwei Thunderbolt-4-Ports und 10-Gbit-Ethernet. Bis zu vier Systeme lassen sich laut Lenovo zu einem Cluster verbinden. Verfügbar ab November 2026; Lenovo nennt einen erwarteten Startpreis ab rund 3.100 Euro netto (Herstellerschätzung für die Basisausstattung). Nelpx nimmt Reservierungen entgegen und nennt den verbindlichen Preis im Angebot.
- 128 GB für Modelle
- Genug Speicher für Open-Weight-Modelle wie gpt-oss-120b, Llama 4 Scout oder Llama 3.3 70B in Quantisierung - komplett auf dem Gerät, ohne Cloud.
- Cluster bis 4
- Lenovo verspricht eine „cluster-ready“-Architektur für bis zu vier Systeme; Verbindungsart und Software hat Lenovo noch nicht veröffentlicht.
- Business-Klasse
- AMD PRO mit DASH-Management, ThinkShield, dTPM 2.0, FIPS 140-2, EPEAT Gold und TCO Certified - ein Desktop für die IT-Abteilung, nicht nur fürs Labor.
Stand: 03.09.2026 · Quellen: Lenovo-Pressemitteilung zur IFA 2026 (Spezifikationstabelle und „expected starting price of 3100€“ für die EMEA-Region, laut Lenovo geschätzt, Steuern nicht enthalten) und AMD-Produktseite Ryzen AI Max+ PRO 495; Leistungswerte sind Herstellerangaben.
Ein Chip, ein Speicher -
und was das bedeutet
Herzstück ist AMDs Ryzen AI Max+ PRO 495 (Codename Gorgon Halo): CPU, GPU und NPU auf einem Package, die sich einen gemeinsamen LPDDR5X-Speicher teilen. Es gibt keine separate Grafikkarte mit eigenem Speicher - genau das macht 128 GB für ein Modell möglich, und genau das begrenzt die Geschwindigkeit.
16 Zen-5-Kerne, 32 Threads, bis 5,2 GHz, 80 MB Cache (16 MB L2 + 64 MB L3). Dazu die Radeon 8065S mit 40 Compute Units (RDNA 3.5, 3,0 GHz) und eine XDNA-2-NPU mit bis zu 55 TOPS; AMD nennt bis zu 131 TOPS für das Gesamtsystem. Lenovo nennt den PRO 495 als Höchstausbau („up to“) - kleinere Prozessoroptionen sind noch nicht veröffentlicht.
Vier Kanäle LPDDR5X-8533 am 256-bit-Speicherinterface, fest auf dem Board (onboard, nicht nachrüstbar). Rechnerisch 273 GB/s - AMD und Lenovo nennen keinen offiziellen Bandbreitenwert. Bis zu 96 GB lassen sich der GPU als dedizierter Grafikspeicher zuweisen (Lenovo-Angabe). Welche Speicherstufen unter 128 GB Lenovo anbietet, ist noch offen.
Hinten: 2x Thunderbolt 4 (USB 40 Gbit/s), DisplayPort 2.1 UHBR10, HDMI 2.1 FRL, 2x USB-A 10 Gbit/s, 10-Gbit-Ethernet und ein Punch-out-Port, der wahlweise mit VGA, DP 2.1, HDMI 2.1, seriell oder einem zweiten 10-GbE-Port belegt wird. Vorn: 2x USB-C 10 Gbit/s und Audio. Funk: Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4.
Lenovo listet Windows 11 Pro/Home, Linux „AMD AI OS“ und Ubuntu (Lenovo-zertifiziert) sowie eine Variante ohne Betriebssystem. Integriert ist das AMD Ryzen AI Developer Center mit vorkonfigurierten Tools, Modellen und Workflows für Windows und Linux - dahinter stehen AMDs Playbooks für LM Studio, Ollama, PyTorch und vLLM auf ROCm.
Quellen: Lenovo-Pressemitteilung „Lenovo Advances Hybrid AI for Business“ vom 03.09.2026 mit Spezifikationstabelle; AMD-Produktseite Ryzen AI Max+ PRO 495 (Kerne, Takt, Cache, Radeon 8065S, NPU, Speicherinterface). Die SSD-Slots sind laut Lenovo mit PCIe Gen4 angebunden („Platform-only support for Gen 4“) - auch wenn Lenovo Gen5-SSDs als Option nennt. Die 273 GB/s sind unsere Rechnung aus den AMD-Angaben (256 bit x 8.533 MT/s), kein Herstellerwert.
ThinkCentre X Ultra anfragen und reservieren
Das Gerät kommt laut Lenovo im November 2026 in den Handel; die bestellbaren Ausstattungsstufen und verbindlichen Listenpreise veröffentlicht Lenovo bis dahin. Als Orientierung nennt Lenovo einen erwarteten Startpreis ab rund 3.100 € netto für die Basisausstattung. Wir merken Ihre Stückzahl jetzt vor und melden uns mit Angebot, verbindlichem Preis und Liefertermin, sobald die Konfigurationen freigegeben sind - ohne Anzahlung, ohne Verpflichtung.
= 128 GB Unified Memory
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Was passt in 128 GB - und wie schnell läuft es?
Speicherbedarf bekannter Open-Weight-Modelle als Richtwert (Gewichte in der angegebenen Quantisierung plus Reserve für den Kontext). Die rote Marke zeigt die 96 GB, die Lenovo als maximalen Grafikspeicher nennt - unter Windows ist das die Grenze, unter Linux lässt sich die Zuweisung laut AMD-Dokumentation höher setzen.
| Modell | Token/s | Messung |
|---|---|---|
| gpt-oss-120b (MXFP4) | 54,5 | llama.cpp Vulkan, Juni 2026, Zenn/shuzan |
| Qwen3 30B-A3B (4-Bit) | 86 | llama.cpp Vulkan, März 2026, visorcraft |
| Qwen3.5 122B-A10B (4-Bit) | 22,9 | llama.cpp Vulkan, August 2026, soothill.io |
| Llama 4 Scout 109B (4-Bit) | 17-19 | llama.cpp ROCm/Vulkan, Juli 2025, Level1Techs |
| Llama 3.1/3.3 70B (4-Bit, dicht) | 4,5-5,1 | llama.cpp Vulkan/ROCm, 2025-2026, Geerling und visorcraft |
Wichtig: Die Token-Werte stammen von der Vorgängerplattform Ryzen AI Max+ 395 mit 128 GB (Framework Desktop und vergleichbare Mini-PCs) - Messungen aus der Community mit veröffentlichtem Protokoll, Einzelnutzer, Token-Generierung. Für den ThinkCentre X Ultra gibt es noch keine Messwerte; der PRO 495 bringt rechnerisch rund 7 Prozent mehr Speicherbandbreite, also bestenfalls ähnlich viel mehr Tempo. Grundlage der Balken: Dateigröße der gängigen GGUF-Quantisierung auf Hugging Face (unsloth, bartowski), gerundet - der Speicher für den Kontext kommt jeweils hinzu. Die Token-Werte sind llama-bench-Ergebnisse; im Server-Betrieb über die API misst soothill.io für Qwen3.5-122B rund 13 t/s je Client. MoE-Modelle (Mixture of Experts) sind der Sweet Spot dieser Klasse: viel Wissen im Speicher, wenige aktive Parameter pro Token. Für dichte 70B-Modelle mit Tempo oder Modelle jenseits von 128 GB: DGX Station GB300, Mac Studio M5 Ultra oder die Übersicht LLM-Server kaufen.
Desktop-KI-Klasse: wo der X Ultra steht
Die Vergleichswerte stammen von unseren eigenen, geprüften Produktseiten und den Herstellerdatenblättern - keine Schätzungen. Der Speicher ist die Stärke dieser Klasse, die Bandbreite ihre Grenze.
Speicher für Modelle am Arbeitsplatz
Der Speicher entscheidet, welches Modell überhaupt lokal läuft.
Speicherbandbreite
Bestimmt das Tempo der Token-Generierung - hier liegt die Klasse gleichauf mit dem DGX Spark.
Wer vor allem Tempo braucht, ist mit einer Workstation-Karte besser bedient. Wer ein grosses Modell komplett im Speicher halten will, ohne Grafikkarte und Serverraum, bekommt es hier - in 1,6 Litern.
Vollständige Spezifikation laut Lenovo-Ankündigung
| Merkmal | Lenovo ThinkCentre X Ultra (AMD) |
|---|---|
| Prozessor | bis zu AMD Ryzen AI Max+ PRO 495 · 16 Kerne / 32 Threads (Zen 5) · 3,1 GHz Basis, bis 5,2 GHz Boost · 16 MB L2 + 64 MB L3 · TDP laut AMD 45-120 W konfigurierbar (Lenovo-Einstellung nicht veröffentlicht) |
| Grafik | integrierte AMD Radeon 8065S · 40 Compute Units (RDNA 3.5), 3.000 MHz · bis zu 96 GB dedizierter Grafikspeicher aus dem Unified Memory (Lenovo-Angabe) |
| NPU | AMD XDNA 2 · bis zu 55 TOPS · AMD nennt bis zu 131 TOPS für den gesamten Prozessor |
| Arbeitsspeicher | bis zu 128 GB LPDDR5X, onboard (nicht nachrüstbar) · bis zu 4 Kanäle, 8.533 MHz · 256-bit-Interface · rechnerisch 273 GB/s |
| Storage | bis zu 2x 4 TB M.2 2280 SSD · 2x M.2-Slots PCIe Gen4 x4 · werkzeugloser SSD-Clip · 1x M.2 2230 PCIe Gen4 x1 (Key E) für Wi-Fi |
| Anschlüsse vorn | 2x USB-C 10 Gbit/s (USB 3.2 Gen 2, 5 V/3 A) · 1x Kopfhörer/Mikrofon-Combo 3,5 mm |
| Anschlüsse hinten | 1x DisplayPort 2.1 UHBR10 · 1x HDMI 2.1 FRL · 2x Thunderbolt 4 (USB 40 Gbit/s, 5 V/3 A) · 2x USB-A 10 Gbit/s (einer mit Smart Power On) · 1x 10-Gbit-Ethernet RJ-45 · 1x Punch-out-Port: VGA, DP 2.1, HDMI 2.1, seriell oder zweiter 10-GbE-Port |
| Funk | Wi-Fi 7 (2x2, MediaTek MT7925 oder Realtek RTL8922AE) · Bluetooth 5.4 |
| Sicherheit | ThinkShield · Discrete TPM 2.0 · TCG Certified · FIPS 140-2 · AMD PRO · AMD DASH |
| Betriebssystem | Windows 11 Pro / Home · Linux AMD AI OS · Linux Ubuntu (Lenovo: „Certification Only“) · ohne Betriebssystem |
| KI-Software | integriert mit AMD Ryzen AI Developer Center (vorkonfigurierte Tools, Modelle, Workflows für Windows und Linux) · ROCm-Unterstützung für den PRO 495 seit ROCm 7.14 (AMD) |
| Cluster | „cluster-ready architecture connects up to four systems in a unified platform“ (Lenovo) · Verbindungsart und Software nicht veröffentlicht |
| Gehäuse | 1,6 L · 183 x 183 x 51 mm · ab 2 kg · adaptive LED-Beleuchtung an der Front · MIL-STD-810H |
| Kühlung und Lautstärke | Thermikdesign für „reliable, quiet operation during sustained workloads“ · TÜV Rheinland Ultra Low Noise · kein Dezibel-Wert veröffentlicht |
| Netzteil | nicht veröffentlicht |
| Zertifikate | ENERGY STAR 9.0 · EPEAT Gold · TCO Certified 10.0 · RoHS |
| Verfügbarkeit und Preis | laut Lenovo ab November 2026 · erwarteter Startpreis laut Lenovo ab rund 3.100 € netto (geschätzt, Basisausstattung, EMEA) · verbindlicher Preis im Nelpx-Angebot |
Quellen: Lenovo-Pressemitteilung vom 03.09.2026 (Spezifikationstabelle) und AMD-Produktseite Ryzen AI Max+ PRO 495, beide abgerufen am 03.09.2026; Vergleichswerte von den Nelpx-Produktseiten zu DGX Spark, Mac Studio M5 Ultra und RTX PRO 6000. Ein PSREF-Datenblatt und eine Lenovo-Produktseite existieren noch nicht - sobald sie erscheinen, gleichen wir diese Tabelle ab.
Bis zu vier Systeme im Cluster -
was Lenovo zusagt und was noch offen ist
- Das sagt LenovoDie „cluster-ready“-Architektur verbindet bis zu vier Systeme zu einer gemeinsamen Plattform - für größere Modelle, längere Kontextfenster, Multi-Agenten-Workflows und mehrere gleichzeitige Anfragen. Rechnerisch stehen im Vollausbau 4 x 128 = 512 GB Speicher bereit.
- Das sagt Lenovo noch nichtWie die Systeme verbunden werden (Thunderbolt 4, 10-GbE oder anders), welche Software den Verbund steuert und wie sich das auf die Leistung auswirkt. Wir behaupten dazu nichts, bevor Lenovo es veröffentlicht.
- Was die Praxis zeigtAuf der Vorgängerplattform hat die Community Vierer-Verbünde mit llama.cpp über Ethernet betrieben: Ein 671B-Modell in 2-Bit lief mit rund 8 Token/s - Modelle, die in ein Gerät passen, wurden im Verbund nicht schneller. Ein Cluster bringt Kapazität, nicht Tempo. Wer mehr Tempo braucht, findet es in der DGX Station GB300 oder einem LLM-Server.
Quelle Lenovo-Zusage: Pressemitteilung 03.09.2026. Praxiswert: Jeff Geerling, Vierer-Cluster aus Framework-Desktop-Mainboards (Ryzen AI Max+ 395, 4x 128 GB, llama.cpp RPC, 5-GbE-Netz), dokumentiert im GitHub-Issue ai-benchmarks #21 (August 2025): DeepSeek R1 671B Q2_K mit 8,25 Token/s; Llama 3.3 70B im Cluster 4,07 gegenüber 4,47 Token/s auf einem Gerät. AMD beschreibt in einem Entwickler-Artikel (2026) denselben Aufbau für ein 1-Billionen-Parameter-Modell.
Kein Rack. Keine Grafikkarte.
Ein Gerät neben dem Monitor.
Das Argument dieser Klasse ist nicht die reine Rechenleistung - es ist, wo sie läuft: am Arbeitsplatz, im Institut, in der Kanzlei. Mit allen Daten im Haus und den Management-Funktionen, die eine IT-Abteilung erwartet.
1,6 Liter, 183 x 183 x 51 mm, ab 2 kg - das Gerät steht hinter dem Monitor oder liegt in der Aktentasche. Lenovo hat es nach MIL-STD-810H testen lassen und nennt ein Thermikdesign für leisen Dauerbetrieb mit TÜV-Rheinland-Zertifikat „Ultra Low Noise“. Einen Dezibel-Wert publiziert Lenovo nicht - wir versprechen deshalb keinen.
AMD PRO mit DASH für Fernwartung, ThinkShield, Discrete TPM 2.0 und FIPS 140-2 - der X Ultra fügt sich in bestehende Lenovo-Flotten und Client-Management-Prozesse ein, statt als Sondergerät neben der IT zu laufen.
ENERGY STAR 9.0, EPEAT Gold, TCO Certified 10.0 - die Nachhaltigkeitskriterien, die öffentliche Auftraggeber und Hochschulen in Ausschreibungen abfragen, sind laut Lenovo erfüllt. Für Vergabeverfahren liefern wir die nötigen Unterlagen mit dem Angebot.
Zwei Thunderbolt-4-Ports für Docks, schnellen externen Storage oder Erweiterungen, 10-Gbit-Ethernet für den Zugriff auf Dateiserver und Modell-Repositories im Netz - auf Wunsch ein zweiter 10-GbE-Port über den Punch-out-Ausschnitt. DisplayPort 2.1 und HDMI 2.1 versorgen zwei Monitore direkt.
DSGVO-Winkel: Modelle, Daten und Prompts bleiben auf eigener Hardware im eigenen Gebäude - für Forschung, Kanzleien, Medizin und öffentliche Auftraggeber oft der entscheidende Punkt gegenüber der Cloud. Mehr dazu: KI on-premise.
Neben dem X Ultra: die anderen Desktop-KI-Systeme
Der X Ultra ist Lenovos AMD-Antwort auf die GB10-Minis von NVIDIA und Partnern: gleicher Speicher, gleiche Bandbreitenklasse, anderer Software-Stack. Wir liefern alle drei Klassen - und sagen, welche zu Ihnen passt.
- 128 GB unified · 273 GB/s · bis 1 PFLOP FP4 (sparse)
- CUDA-Stack, ConnectX-7 für den Verbund
- die Wahl, wenn Ihr Code auf CUDA läuft und später ins Rechenzentrum soll
- 128 GB unified · 273 GB/s (rechnerisch) · 55-TOPS-NPU
- x86 mit Windows oder Linux, ROCm, LM Studio, Ollama, vLLM
- die Wahl für Windows-Umgebungen, Client-Management und x86-Software
- 512 GB bei 1,2 TB/s (Mac Studio) · 748 GB mit 7,1 TB/s HBM3E (DGX Station)
- Workstation mit RTX PRO 6000: 96 GB GDDR7 bei 1,8 TB/s
- wenn 128 GB nicht reichen oder dichte 70B-Modelle interaktiv laufen sollen
Lenovo hat mit der ThinkStation PGX auch ein eigenes GB10-System im Programm - der X Ultra ist die AMD-Alternative aus demselben Haus. Für Karten- statt Systemfragen: RTX PRO 5000 · RTX PRO 6000 Max-Q · Übersicht KI-Server kaufen · Was kostet ein GPU-Server?
Wann der ThinkCentre X Ultra die richtige Wahl ist
Dafür ist er gebaut
- Grosse Modelle lokal, ohne Grafikkarte: gpt-oss-120b, Llama 4 Scout oder Qwen3.5-122B komplett im Speicher - auf dem Schreibtisch, an einer Steckdose.
- Windows-Umgebungen: x86-Plattform mit Windows 11 Pro, LM Studio und Ollama über ROCm oder Vulkan - ohne Umstieg auf Arm oder macOS.
- Verwaltete Flotten: AMD PRO/DASH, ThinkShield und TPM 2.0 - ein Gerät, das die IT wie jeden ThinkCentre ausrollt und wartet.
- Agenten und Prototypen: lokale Agenten-Workflows, RAG über vertrauliche Dokumente, Evaluierung von Modellen vor der Produktion.
- DSGVO-kritische Workloads: alles bleibt im Haus - Kanzlei, Praxis, Institut, Behörde.
Dann lieber ein anderes System
- Ihr Code läuft auf CUDA: Dann ist ein DGX Spark oder ein GB10-Mini wie der ASUS Ascent GX10 die passendere Entwicklungsstufe - gleicher Speicher, NVIDIA-Stack.
- Tempo bei dichten 70B-Modellen: 273 GB/s reichen für rund 5 Token/s. Eine KI-Workstation mit RTX PRO 6000 liefert ein Vielfaches davon.
- Modelle jenseits von 128 GB: Mac Studio M5 Ultra (bis 512 GB) oder die DGX Station GB300 (748 GB) - statt eines Clusters aus vier Geräten.
- Windows mit CUDA statt ROCm: Die Geräte mit NVIDIA RTX Spark (Arm-Superchip, bis 128 GB, ab Oktober 2026) bringen den NVIDIA-Stack unter Windows 11 on Arm - als Mini-PC wie der ASUS ProArt GR1X oder als Notebook; zum Geräte-Vergleich.
- Jetzt lieferbar statt reservieren: Der HP Z2 Mini G1a mit dem Vorgänger Ryzen AI Max+ PRO 395 hat ebenfalls 128 GB, davon bis 96 GB für die Grafik, dazu Windows 11 Pro und ISV-Zertifizierungen - Lieferzeit 2-4 Tage.
- Produktion mit vielen Nutzern: Für Durchsatz und 24/7-Serving führt der Weg zum LLM-Server im Rack.
Wir verkaufen alle genannten Systemklassen und haben deshalb kein Interesse daran, Ihnen die falsche zu empfehlen. Schildern Sie uns Modelle, Software und Nutzerzahl - wir rechnen den Bedarf durch. Übersicht der kompakten KI-Systeme mit NVIDIA GB10 und ihrer Alternativen: DGX Spark und GB10-Systeme im Vergleich.
Lenovo ThinkCentre X Ultra: die wichtigsten Fragen
Was kostet der Lenovo ThinkCentre X Ultra?
Lenovo nennt zur Ankündigung einen erwarteten Startpreis ab rund 3.100 Euro netto für die EMEA-Region - laut Lenovo geschätzt, ohne Steuern, für die Basisausstattung; die 128-GB-Vollausstattung liegt entsprechend darüber. Die bestellbaren Ausstattungsstufen und verbindlichen Listenpreise veröffentlicht Lenovo zum Marktstart im November 2026, den verbindlichen Nelpx-Preis nennt Nelpx im Angebot. Die Reservierung ist unverbindlich: Stückzahl und Betriebssystem wählen, absenden - Preis und verbindlicher Liefertermin folgen im Angebot. Geliefert wird EU-weit an Unternehmen, Hochschulen und öffentliche Auftraggeber.
Wann ist der ThinkCentre X Ultra verfügbar?
Laut Lenovo ist der ThinkCentre X Ultra ab November 2026 verfügbar; einen genaueren Termin für Deutschland hat Lenovo bisher nicht genannt. Nelpx nimmt Reservierungen ab sofort entgegen und bestätigt den verbindlichen Liefertermin im Angebot, sobald Lenovo die Konfigurationen freigegeben hat und die Verfügbarkeit im Beschaffungskanal geprüft ist - unverbindliche Wochenangaben spart sich Nelpx bewusst.
Was bedeutet „anfragen und reservieren“ bei Nelpx?
Die Reservierung ist eine unverbindliche Vormerkung: kein Kaufvertrag, keine Anzahlung, keine Abnahmepflicht. Nelpx merkt Stückzahl, gewünschtes Betriebssystem und Optionen vor und meldet sich mit einem Angebot inklusive Preis und Liefertermin, sobald Lenovo die bestellbaren Konfigurationen veröffentlicht hat. Erst mit der Annahme dieses Angebots entsteht eine Bestellung. Wer zum Marktstart zu den ersten Kunden gehören will, sichert sich mit der Reservierung seinen Platz in der Reihenfolge.
Welcher Prozessor steckt im Lenovo ThinkCentre X Ultra?
Lenovo nennt als Höchstausbau den AMD Ryzen AI Max+ PRO 495 (Codename Gorgon Halo): 16 Zen-5-Kerne mit 32 Threads, bis 5,2 GHz, 80 MB Cache, dazu die integrierte Radeon 8065S mit 40 Compute Units (RDNA 3.5) und eine XDNA-2-NPU mit bis zu 55 TOPS - AMD gibt bis zu 131 TOPS für den gesamten Prozessor an. CPU, GPU und NPU teilen sich den gemeinsamen LPDDR5X-Speicher; eine separate Grafikkarte gibt es nicht. Ob Lenovo zusätzlich kleinere Prozessoren der PRO-400-Serie anbietet, hat der Hersteller noch nicht veröffentlicht.
Wie viel Arbeitsspeicher hat der X Ultra, und wie viel davon kann die GPU nutzen?
Bis zu 128 GB LPDDR5X-8533 über vier Kanäle, fest auf dem Board verlötet und nicht nachrüstbar. Laut Lenovo lassen sich davon bis zu 96 GB als dedizierter Grafikspeicher zuweisen - das ist unter Windows die praktische Obergrenze für ein Modell. Unter Linux beschreibt AMD in der ROCm-Dokumentation, wie sich die GPU-Zuweisung über das TTM-Limit höher setzen lässt. Rechnerisch liefert das 256-bit-Interface rund 273 GB/s Speicherbandbreite; einen offiziellen Wert nennen weder AMD noch Lenovo. Welche Speicherstufen unterhalb von 128 GB Lenovo anbietet, ist noch offen.
Welche KI-Modelle laufen auf dem ThinkCentre X Ultra?
In 128 GB passen grosse Open-Weight-Modelle in Quantisierung: gpt-oss-120b (rund 63 GB), Llama 4 Scout (rund 65 GB), Qwen3.5-122B (rund 76 GB) oder Llama 3.3 70B in 4-Bit (rund 43 GB). Wie schnell sie laufen, zeigen Community-Messungen auf der Vorgängerplattform Ryzen AI Max+ 395 mit 128 GB: gpt-oss-120b rund 50 Token/s, Qwen3.5-122B rund 23 Token/s im Benchmark, dichte 70B-Modelle rund 5 Token/s. Faustregel: Mixture-of-Experts-Modelle sind der Sweet Spot dieser Klasse, dichte 70B-Modelle laufen, aber in Batch-Geschwindigkeit. Für den X Ultra selbst gibt es noch keine Messwerte - der Praxis-Check ordnet die Zahlen ein.
ThinkCentre X Ultra oder NVIDIA DGX Spark - was ist der Unterschied?
Beide haben 128 GB Unified Memory bei rund 273 GB/s - Modellgröße und Generierungstempo liegen also in derselben Klasse. Der DGX Spark (GB10) bringt den CUDA-Stack, deutlich mehr Rechenleistung für die Prompt-Verarbeitung (bis 1 PFLOP FP4 mit Sparsity) und ConnectX-7-Netzwerk mit; er läuft mit einer 20-Kern-Arm-CPU unter DGX OS. Der X Ultra ist ein x86-System mit Windows 11 Pro oder Linux, ROCm, LM Studio und Ollama, AMD-PRO-Management und den Zertifikaten eines Business-Desktops. Kurz: CUDA-Entwicklung und Deployment ins NVIDIA-Rechenzentrum sprechen für den DGX Spark, Windows-Umgebungen und verwaltete Flotten für den X Ultra. Nelpx liefert beide.
Kann man mehrere ThinkCentre X Ultra zu einem Cluster verbinden?
Ja - laut Lenovo verbindet die „cluster-ready“-Architektur bis zu vier Systeme zu einer gemeinsamen Plattform, um größere Modelle, längere Kontextfenster und mehrere gleichzeitige Anfragen zu bedienen; rechnerisch sind das bis zu 512 GB Speicher. Wie die Geräte verbunden werden und welche Software den Verbund steuert, hat Lenovo noch nicht veröffentlicht. Erfahrungen der Community mit Vierer-Verbünden auf der Vorgängerplattform zeigen: Ein Cluster bringt Kapazität für Modelle, die in ein Gerät nicht passen - Modelle, die hineinpassen, werden im Verbund nicht schneller. Nelpx berät zum Cluster-Aufbau, sobald Lenovo die Details freigibt.
Läuft Linux auf dem ThinkCentre X Ultra?
Ja. Lenovo listet neben Windows 11 Pro und Home ausdrücklich Linux „AMD AI OS“ als Betriebssystemoption sowie Ubuntu als von Lenovo zertifiziert; ausserdem ist das Gerät ohne Betriebssystem erhältlich. Der Ryzen AI Max+ PRO 495 wird seit ROCm 7.14 (Juli 2026) vollständig unterstützt, inklusive llama.cpp, Ollama und vLLM unter Linux sowie PyTorch. Das AMD Ryzen AI Developer Center liefert laut Lenovo vorkonfigurierte Tools, Modelle und Workflows für beide Welten - Windows und Linux.
Wie laut ist der ThinkCentre X Ultra - ist er bürotauglich?
Einen Dezibel-Wert veröffentlicht Lenovo nicht - deshalb verspricht Nelpx hier bewusst keine Zahl. Lenovo beschreibt ein Thermikdesign für „reliable, quiet operation during sustained workloads“ und nennt das Zertifikat TÜV Rheinland Ultra Low Noise; das Gerät ist zudem nach MIL-STD-810H getestet. Mit 1,6 Litern Volumen und ab 2 kg ist es klar für den Schreibtisch gebaut. Welche Leistungsaufnahme das Netzteil hat, ist ebenfalls noch nicht veröffentlicht - Nelpx ergänzt beides, sobald Lenovo das Datenblatt freigibt.
Gibt es den ThinkCentre X Ultra auch mit Intel-Prozessor?
Nein - Lenovo hat den ThinkCentre X Ultra ausschliesslich mit AMD Ryzen AI Max+ PRO angekündigt. Die Verwechslungsgefahr ist real: Der ThinkCentre X (Tower, bis RTX 5090) und der ThinkCentre X AIO Aura Edition gehören zur selben „X“-Familie, sind aber Intel-Systeme mit klassischer Architektur, und der ältere ThinkCentre neo Ultra (3,6 Liter) kombiniert Intel-CPU und GeForce-Grafikkarte. Der X Ultra ist eine neue Plattform mit Unified Memory - genau das macht ihn für lokale KI-Modelle interessant.
Wo kann man den Lenovo ThinkCentre X Ultra kaufen?
Bei Nelpx - EU-weit an Unternehmen, Hochschulen und öffentliche Auftraggeber, mit den für Vergabeverfahren nötigen Unterlagen. Da das Gerät erst im November 2026 startet, läuft die Beschaffung in zwei Schritten: jetzt die unverbindliche Reservierung auf dieser Seite oder direkt an sales@nelpx.de, dann das Angebot mit Preis und Liefertermin, sobald Lenovo die Konfigurationen freigibt. Nelpx berät dabei ehrlich, ob der X Ultra, ein GB10-System oder eine Workstation mit RTX-PRO-Karte die bessere Wahl für Ihre Modelle und Nutzer ist.
ThinkCentre X Ultra reservieren
Stückzahl wählen, Reservierung senden - wir melden uns mit Angebot, Preis und Liefertermin, sobald Lenovo die Konfigurationen freigibt. Unverbindlich, Lieferung EU-weit.
Lenovo ThinkCentre X Ultra (AMD) · Lenovo-Schätzpreis ab rund 3.100 € netto · Verfügbar laut Lenovo ab November 2026 · Stand 03.09.2026
Lenovo und ThinkCentre sind Marken von Lenovo in den USA und/oder anderen Ländern. AMD, Ryzen und Radeon sind Marken von Advanced Micro Devices, Inc. Produktbilder: Lenovo. Alle technischen Angaben laut Lenovo-Ankündigung vom 03.09.2026, Änderungen durch den Hersteller bis zum Marktstart vorbehalten.
Lenovo ThinkCentre X Ultra (AMD): 128 GB Unified Memory in 1,6 Litern
Lenovos neuer Mini-Desktop für lokale KI: AMD Ryzen AI Max+ PRO 495 mit 16 Zen-5-Kernen, integrierter Radeon 8065S und 55-TOPS-NPU, dazu bis zu 128 GB LPDDR5X, von denen bis zu 96 GB der GPU zugewiesen werden können. Laut Lenovo lassen sich bis zu vier Systeme zu einem Cluster koppeln. Vorgestellt am 03.09.2026 zur IFA, verfügbar ab November, Lenovo nennt einen erwarteten Startpreis ab rund 3.100 € netto - wir nehmen Ihre Reservierung jetzt entgegen.
IT-Systemhaus für HPC- und AI-Infrastruktur · Lieferung EU-weit · Konfiguration, Angebot und Lieferung aus einer Hand
Der Lenovo ThinkCentre X Ultra ist ein 1,6-Liter-Desktop für lokale KI-Anwendungen, den Lenovo am 03.09.2026 zur IFA vorgestellt hat: bis zu ein AMD Ryzen AI Max+ PRO 495 mit 16 Kernen, integrierter Radeon 8065S und 55-TOPS-NPU, bis zu 128 GB LPDDR5X Unified Memory (bis zu 96 GB davon als Grafikspeicher), bis zu 2x 4 TB SSD, zwei Thunderbolt-4-Ports und 10-Gbit-Ethernet. Bis zu vier Systeme lassen sich laut Lenovo zu einem Cluster verbinden. Verfügbar ab November 2026; Lenovo nennt einen erwarteten Startpreis ab rund 3.100 Euro netto (Herstellerschätzung für die Basisausstattung). Nelpx nimmt Reservierungen entgegen und nennt den verbindlichen Preis im Angebot.
- 128 GB für Modelle
- Genug Speicher für Open-Weight-Modelle wie gpt-oss-120b, Llama 4 Scout oder Llama 3.3 70B in Quantisierung - komplett auf dem Gerät, ohne Cloud.
- Cluster bis 4
- Lenovo verspricht eine „cluster-ready“-Architektur für bis zu vier Systeme; Verbindungsart und Software hat Lenovo noch nicht veröffentlicht.
- Business-Klasse
- AMD PRO mit DASH-Management, ThinkShield, dTPM 2.0, FIPS 140-2, EPEAT Gold und TCO Certified - ein Desktop für die IT-Abteilung, nicht nur fürs Labor.
Stand: 03.09.2026 · Quellen: Lenovo-Pressemitteilung zur IFA 2026 (Spezifikationstabelle und „expected starting price of 3100€“ für die EMEA-Region, laut Lenovo geschätzt, Steuern nicht enthalten) und AMD-Produktseite Ryzen AI Max+ PRO 495; Leistungswerte sind Herstellerangaben.
Ein Chip, ein Speicher -
und was das bedeutet
Herzstück ist AMDs Ryzen AI Max+ PRO 495 (Codename Gorgon Halo): CPU, GPU und NPU auf einem Package, die sich einen gemeinsamen LPDDR5X-Speicher teilen. Es gibt keine separate Grafikkarte mit eigenem Speicher - genau das macht 128 GB für ein Modell möglich, und genau das begrenzt die Geschwindigkeit.
16 Zen-5-Kerne, 32 Threads, bis 5,2 GHz, 80 MB Cache (16 MB L2 + 64 MB L3). Dazu die Radeon 8065S mit 40 Compute Units (RDNA 3.5, 3,0 GHz) und eine XDNA-2-NPU mit bis zu 55 TOPS; AMD nennt bis zu 131 TOPS für das Gesamtsystem. Lenovo nennt den PRO 495 als Höchstausbau („up to“) - kleinere Prozessoroptionen sind noch nicht veröffentlicht.
Vier Kanäle LPDDR5X-8533 am 256-bit-Speicherinterface, fest auf dem Board (onboard, nicht nachrüstbar). Rechnerisch 273 GB/s - AMD und Lenovo nennen keinen offiziellen Bandbreitenwert. Bis zu 96 GB lassen sich der GPU als dedizierter Grafikspeicher zuweisen (Lenovo-Angabe). Welche Speicherstufen unter 128 GB Lenovo anbietet, ist noch offen.
Hinten: 2x Thunderbolt 4 (USB 40 Gbit/s), DisplayPort 2.1 UHBR10, HDMI 2.1 FRL, 2x USB-A 10 Gbit/s, 10-Gbit-Ethernet und ein Punch-out-Port, der wahlweise mit VGA, DP 2.1, HDMI 2.1, seriell oder einem zweiten 10-GbE-Port belegt wird. Vorn: 2x USB-C 10 Gbit/s und Audio. Funk: Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4.
Lenovo listet Windows 11 Pro/Home, Linux „AMD AI OS“ und Ubuntu (Lenovo-zertifiziert) sowie eine Variante ohne Betriebssystem. Integriert ist das AMD Ryzen AI Developer Center mit vorkonfigurierten Tools, Modellen und Workflows für Windows und Linux - dahinter stehen AMDs Playbooks für LM Studio, Ollama, PyTorch und vLLM auf ROCm.
Quellen: Lenovo-Pressemitteilung „Lenovo Advances Hybrid AI for Business“ vom 03.09.2026 mit Spezifikationstabelle; AMD-Produktseite Ryzen AI Max+ PRO 495 (Kerne, Takt, Cache, Radeon 8065S, NPU, Speicherinterface). Die SSD-Slots sind laut Lenovo mit PCIe Gen4 angebunden („Platform-only support for Gen 4“) - auch wenn Lenovo Gen5-SSDs als Option nennt. Die 273 GB/s sind unsere Rechnung aus den AMD-Angaben (256 bit x 8.533 MT/s), kein Herstellerwert.
ThinkCentre X Ultra anfragen und reservieren
Das Gerät kommt laut Lenovo im November 2026 in den Handel; die bestellbaren Ausstattungsstufen und verbindlichen Listenpreise veröffentlicht Lenovo bis dahin. Als Orientierung nennt Lenovo einen erwarteten Startpreis ab rund 3.100 € netto für die Basisausstattung. Wir merken Ihre Stückzahl jetzt vor und melden uns mit Angebot, verbindlichem Preis und Liefertermin, sobald die Konfigurationen freigegeben sind - ohne Anzahlung, ohne Verpflichtung.
= 128 GB Unified Memory
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Was passt in 128 GB - und wie schnell läuft es?
Speicherbedarf bekannter Open-Weight-Modelle als Richtwert (Gewichte in der angegebenen Quantisierung plus Reserve für den Kontext). Die rote Marke zeigt die 96 GB, die Lenovo als maximalen Grafikspeicher nennt - unter Windows ist das die Grenze, unter Linux lässt sich die Zuweisung laut AMD-Dokumentation höher setzen.
| Modell | Token/s | Messung |
|---|---|---|
| gpt-oss-120b (MXFP4) | 54,5 | llama.cpp Vulkan, Juni 2026, Zenn/shuzan |
| Qwen3 30B-A3B (4-Bit) | 86 | llama.cpp Vulkan, März 2026, visorcraft |
| Qwen3.5 122B-A10B (4-Bit) | 22,9 | llama.cpp Vulkan, August 2026, soothill.io |
| Llama 4 Scout 109B (4-Bit) | 17-19 | llama.cpp ROCm/Vulkan, Juli 2025, Level1Techs |
| Llama 3.1/3.3 70B (4-Bit, dicht) | 4,5-5,1 | llama.cpp Vulkan/ROCm, 2025-2026, Geerling und visorcraft |
Wichtig: Die Token-Werte stammen von der Vorgängerplattform Ryzen AI Max+ 395 mit 128 GB (Framework Desktop und vergleichbare Mini-PCs) - Messungen aus der Community mit veröffentlichtem Protokoll, Einzelnutzer, Token-Generierung. Für den ThinkCentre X Ultra gibt es noch keine Messwerte; der PRO 495 bringt rechnerisch rund 7 Prozent mehr Speicherbandbreite, also bestenfalls ähnlich viel mehr Tempo. Grundlage der Balken: Dateigröße der gängigen GGUF-Quantisierung auf Hugging Face (unsloth, bartowski), gerundet - der Speicher für den Kontext kommt jeweils hinzu. Die Token-Werte sind llama-bench-Ergebnisse; im Server-Betrieb über die API misst soothill.io für Qwen3.5-122B rund 13 t/s je Client. MoE-Modelle (Mixture of Experts) sind der Sweet Spot dieser Klasse: viel Wissen im Speicher, wenige aktive Parameter pro Token. Für dichte 70B-Modelle mit Tempo oder Modelle jenseits von 128 GB: DGX Station GB300, Mac Studio M5 Ultra oder die Übersicht LLM-Server kaufen.
Desktop-KI-Klasse: wo der X Ultra steht
Die Vergleichswerte stammen von unseren eigenen, geprüften Produktseiten und den Herstellerdatenblättern - keine Schätzungen. Der Speicher ist die Stärke dieser Klasse, die Bandbreite ihre Grenze.
Speicher für Modelle am Arbeitsplatz
Der Speicher entscheidet, welches Modell überhaupt lokal läuft.
Speicherbandbreite
Bestimmt das Tempo der Token-Generierung - hier liegt die Klasse gleichauf mit dem DGX Spark.
Wer vor allem Tempo braucht, ist mit einer Workstation-Karte besser bedient. Wer ein grosses Modell komplett im Speicher halten will, ohne Grafikkarte und Serverraum, bekommt es hier - in 1,6 Litern.
Vollständige Spezifikation laut Lenovo-Ankündigung
| Merkmal | Lenovo ThinkCentre X Ultra (AMD) |
|---|---|
| Prozessor | bis zu AMD Ryzen AI Max+ PRO 495 · 16 Kerne / 32 Threads (Zen 5) · 3,1 GHz Basis, bis 5,2 GHz Boost · 16 MB L2 + 64 MB L3 · TDP laut AMD 45-120 W konfigurierbar (Lenovo-Einstellung nicht veröffentlicht) |
| Grafik | integrierte AMD Radeon 8065S · 40 Compute Units (RDNA 3.5), 3.000 MHz · bis zu 96 GB dedizierter Grafikspeicher aus dem Unified Memory (Lenovo-Angabe) |
| NPU | AMD XDNA 2 · bis zu 55 TOPS · AMD nennt bis zu 131 TOPS für den gesamten Prozessor |
| Arbeitsspeicher | bis zu 128 GB LPDDR5X, onboard (nicht nachrüstbar) · bis zu 4 Kanäle, 8.533 MHz · 256-bit-Interface · rechnerisch 273 GB/s |
| Storage | bis zu 2x 4 TB M.2 2280 SSD · 2x M.2-Slots PCIe Gen4 x4 · werkzeugloser SSD-Clip · 1x M.2 2230 PCIe Gen4 x1 (Key E) für Wi-Fi |
| Anschlüsse vorn | 2x USB-C 10 Gbit/s (USB 3.2 Gen 2, 5 V/3 A) · 1x Kopfhörer/Mikrofon-Combo 3,5 mm |
| Anschlüsse hinten | 1x DisplayPort 2.1 UHBR10 · 1x HDMI 2.1 FRL · 2x Thunderbolt 4 (USB 40 Gbit/s, 5 V/3 A) · 2x USB-A 10 Gbit/s (einer mit Smart Power On) · 1x 10-Gbit-Ethernet RJ-45 · 1x Punch-out-Port: VGA, DP 2.1, HDMI 2.1, seriell oder zweiter 10-GbE-Port |
| Funk | Wi-Fi 7 (2x2, MediaTek MT7925 oder Realtek RTL8922AE) · Bluetooth 5.4 |
| Sicherheit | ThinkShield · Discrete TPM 2.0 · TCG Certified · FIPS 140-2 · AMD PRO · AMD DASH |
| Betriebssystem | Windows 11 Pro / Home · Linux AMD AI OS · Linux Ubuntu (Lenovo: „Certification Only“) · ohne Betriebssystem |
| KI-Software | integriert mit AMD Ryzen AI Developer Center (vorkonfigurierte Tools, Modelle, Workflows für Windows und Linux) · ROCm-Unterstützung für den PRO 495 seit ROCm 7.14 (AMD) |
| Cluster | „cluster-ready architecture connects up to four systems in a unified platform“ (Lenovo) · Verbindungsart und Software nicht veröffentlicht |
| Gehäuse | 1,6 L · 183 x 183 x 51 mm · ab 2 kg · adaptive LED-Beleuchtung an der Front · MIL-STD-810H |
| Kühlung und Lautstärke | Thermikdesign für „reliable, quiet operation during sustained workloads“ · TÜV Rheinland Ultra Low Noise · kein Dezibel-Wert veröffentlicht |
| Netzteil | nicht veröffentlicht |
| Zertifikate | ENERGY STAR 9.0 · EPEAT Gold · TCO Certified 10.0 · RoHS |
| Verfügbarkeit und Preis | laut Lenovo ab November 2026 · erwarteter Startpreis laut Lenovo ab rund 3.100 € netto (geschätzt, Basisausstattung, EMEA) · verbindlicher Preis im Nelpx-Angebot |
Quellen: Lenovo-Pressemitteilung vom 03.09.2026 (Spezifikationstabelle) und AMD-Produktseite Ryzen AI Max+ PRO 495, beide abgerufen am 03.09.2026; Vergleichswerte von den Nelpx-Produktseiten zu DGX Spark, Mac Studio M5 Ultra und RTX PRO 6000. Ein PSREF-Datenblatt und eine Lenovo-Produktseite existieren noch nicht - sobald sie erscheinen, gleichen wir diese Tabelle ab.
Bis zu vier Systeme im Cluster -
was Lenovo zusagt und was noch offen ist
- Das sagt LenovoDie „cluster-ready“-Architektur verbindet bis zu vier Systeme zu einer gemeinsamen Plattform - für größere Modelle, längere Kontextfenster, Multi-Agenten-Workflows und mehrere gleichzeitige Anfragen. Rechnerisch stehen im Vollausbau 4 x 128 = 512 GB Speicher bereit.
- Das sagt Lenovo noch nichtWie die Systeme verbunden werden (Thunderbolt 4, 10-GbE oder anders), welche Software den Verbund steuert und wie sich das auf die Leistung auswirkt. Wir behaupten dazu nichts, bevor Lenovo es veröffentlicht.
- Was die Praxis zeigtAuf der Vorgängerplattform hat die Community Vierer-Verbünde mit llama.cpp über Ethernet betrieben: Ein 671B-Modell in 2-Bit lief mit rund 8 Token/s - Modelle, die in ein Gerät passen, wurden im Verbund nicht schneller. Ein Cluster bringt Kapazität, nicht Tempo. Wer mehr Tempo braucht, findet es in der DGX Station GB300 oder einem LLM-Server.
Quelle Lenovo-Zusage: Pressemitteilung 03.09.2026. Praxiswert: Jeff Geerling, Vierer-Cluster aus Framework-Desktop-Mainboards (Ryzen AI Max+ 395, 4x 128 GB, llama.cpp RPC, 5-GbE-Netz), dokumentiert im GitHub-Issue ai-benchmarks #21 (August 2025): DeepSeek R1 671B Q2_K mit 8,25 Token/s; Llama 3.3 70B im Cluster 4,07 gegenüber 4,47 Token/s auf einem Gerät. AMD beschreibt in einem Entwickler-Artikel (2026) denselben Aufbau für ein 1-Billionen-Parameter-Modell.
Kein Rack. Keine Grafikkarte.
Ein Gerät neben dem Monitor.
Das Argument dieser Klasse ist nicht die reine Rechenleistung - es ist, wo sie läuft: am Arbeitsplatz, im Institut, in der Kanzlei. Mit allen Daten im Haus und den Management-Funktionen, die eine IT-Abteilung erwartet.
1,6 Liter, 183 x 183 x 51 mm, ab 2 kg - das Gerät steht hinter dem Monitor oder liegt in der Aktentasche. Lenovo hat es nach MIL-STD-810H testen lassen und nennt ein Thermikdesign für leisen Dauerbetrieb mit TÜV-Rheinland-Zertifikat „Ultra Low Noise“. Einen Dezibel-Wert publiziert Lenovo nicht - wir versprechen deshalb keinen.
AMD PRO mit DASH für Fernwartung, ThinkShield, Discrete TPM 2.0 und FIPS 140-2 - der X Ultra fügt sich in bestehende Lenovo-Flotten und Client-Management-Prozesse ein, statt als Sondergerät neben der IT zu laufen.
ENERGY STAR 9.0, EPEAT Gold, TCO Certified 10.0 - die Nachhaltigkeitskriterien, die öffentliche Auftraggeber und Hochschulen in Ausschreibungen abfragen, sind laut Lenovo erfüllt. Für Vergabeverfahren liefern wir die nötigen Unterlagen mit dem Angebot.
Zwei Thunderbolt-4-Ports für Docks, schnellen externen Storage oder Erweiterungen, 10-Gbit-Ethernet für den Zugriff auf Dateiserver und Modell-Repositories im Netz - auf Wunsch ein zweiter 10-GbE-Port über den Punch-out-Ausschnitt. DisplayPort 2.1 und HDMI 2.1 versorgen zwei Monitore direkt.
DSGVO-Winkel: Modelle, Daten und Prompts bleiben auf eigener Hardware im eigenen Gebäude - für Forschung, Kanzleien, Medizin und öffentliche Auftraggeber oft der entscheidende Punkt gegenüber der Cloud. Mehr dazu: KI on-premise.
Neben dem X Ultra: die anderen Desktop-KI-Systeme
Der X Ultra ist Lenovos AMD-Antwort auf die GB10-Minis von NVIDIA und Partnern: gleicher Speicher, gleiche Bandbreitenklasse, anderer Software-Stack. Wir liefern alle drei Klassen - und sagen, welche zu Ihnen passt.
- 128 GB unified · 273 GB/s · bis 1 PFLOP FP4 (sparse)
- CUDA-Stack, ConnectX-7 für den Verbund
- die Wahl, wenn Ihr Code auf CUDA läuft und später ins Rechenzentrum soll
- 128 GB unified · 273 GB/s (rechnerisch) · 55-TOPS-NPU
- x86 mit Windows oder Linux, ROCm, LM Studio, Ollama, vLLM
- die Wahl für Windows-Umgebungen, Client-Management und x86-Software
- 512 GB bei 1,2 TB/s (Mac Studio) · 748 GB mit 7,1 TB/s HBM3E (DGX Station)
- Workstation mit RTX PRO 6000: 96 GB GDDR7 bei 1,8 TB/s
- wenn 128 GB nicht reichen oder dichte 70B-Modelle interaktiv laufen sollen
Lenovo hat mit der ThinkStation PGX auch ein eigenes GB10-System im Programm - der X Ultra ist die AMD-Alternative aus demselben Haus. Für Karten- statt Systemfragen: RTX PRO 5000 · RTX PRO 6000 Max-Q · Übersicht KI-Server kaufen · Was kostet ein GPU-Server?
Wann der ThinkCentre X Ultra die richtige Wahl ist
Dafür ist er gebaut
- Grosse Modelle lokal, ohne Grafikkarte: gpt-oss-120b, Llama 4 Scout oder Qwen3.5-122B komplett im Speicher - auf dem Schreibtisch, an einer Steckdose.
- Windows-Umgebungen: x86-Plattform mit Windows 11 Pro, LM Studio und Ollama über ROCm oder Vulkan - ohne Umstieg auf Arm oder macOS.
- Verwaltete Flotten: AMD PRO/DASH, ThinkShield und TPM 2.0 - ein Gerät, das die IT wie jeden ThinkCentre ausrollt und wartet.
- Agenten und Prototypen: lokale Agenten-Workflows, RAG über vertrauliche Dokumente, Evaluierung von Modellen vor der Produktion.
- DSGVO-kritische Workloads: alles bleibt im Haus - Kanzlei, Praxis, Institut, Behörde.
Dann lieber ein anderes System
- Ihr Code läuft auf CUDA: Dann ist ein DGX Spark oder ein GB10-Mini wie der ASUS Ascent GX10 die passendere Entwicklungsstufe - gleicher Speicher, NVIDIA-Stack.
- Tempo bei dichten 70B-Modellen: 273 GB/s reichen für rund 5 Token/s. Eine KI-Workstation mit RTX PRO 6000 liefert ein Vielfaches davon.
- Modelle jenseits von 128 GB: Mac Studio M5 Ultra (bis 512 GB) oder die DGX Station GB300 (748 GB) - statt eines Clusters aus vier Geräten.
- Windows mit CUDA statt ROCm: Die Geräte mit NVIDIA RTX Spark (Arm-Superchip, bis 128 GB, ab Oktober 2026) bringen den NVIDIA-Stack unter Windows 11 on Arm - als Mini-PC wie der ASUS ProArt GR1X oder als Notebook; zum Geräte-Vergleich.
- Jetzt lieferbar statt reservieren: Der HP Z2 Mini G1a mit dem Vorgänger Ryzen AI Max+ PRO 395 hat ebenfalls 128 GB, davon bis 96 GB für die Grafik, dazu Windows 11 Pro und ISV-Zertifizierungen - Lieferzeit 2-4 Tage.
- Produktion mit vielen Nutzern: Für Durchsatz und 24/7-Serving führt der Weg zum LLM-Server im Rack.
Wir verkaufen alle genannten Systemklassen und haben deshalb kein Interesse daran, Ihnen die falsche zu empfehlen. Schildern Sie uns Modelle, Software und Nutzerzahl - wir rechnen den Bedarf durch. Übersicht der kompakten KI-Systeme mit NVIDIA GB10 und ihrer Alternativen: DGX Spark und GB10-Systeme im Vergleich.
Lenovo ThinkCentre X Ultra: die wichtigsten Fragen
Was kostet der Lenovo ThinkCentre X Ultra?
Lenovo nennt zur Ankündigung einen erwarteten Startpreis ab rund 3.100 Euro netto für die EMEA-Region - laut Lenovo geschätzt, ohne Steuern, für die Basisausstattung; die 128-GB-Vollausstattung liegt entsprechend darüber. Die bestellbaren Ausstattungsstufen und verbindlichen Listenpreise veröffentlicht Lenovo zum Marktstart im November 2026, den verbindlichen Nelpx-Preis nennt Nelpx im Angebot. Die Reservierung ist unverbindlich: Stückzahl und Betriebssystem wählen, absenden - Preis und verbindlicher Liefertermin folgen im Angebot. Geliefert wird EU-weit an Unternehmen, Hochschulen und öffentliche Auftraggeber.
Wann ist der ThinkCentre X Ultra verfügbar?
Laut Lenovo ist der ThinkCentre X Ultra ab November 2026 verfügbar; einen genaueren Termin für Deutschland hat Lenovo bisher nicht genannt. Nelpx nimmt Reservierungen ab sofort entgegen und bestätigt den verbindlichen Liefertermin im Angebot, sobald Lenovo die Konfigurationen freigegeben hat und die Verfügbarkeit im Beschaffungskanal geprüft ist - unverbindliche Wochenangaben spart sich Nelpx bewusst.
Was bedeutet „anfragen und reservieren“ bei Nelpx?
Die Reservierung ist eine unverbindliche Vormerkung: kein Kaufvertrag, keine Anzahlung, keine Abnahmepflicht. Nelpx merkt Stückzahl, gewünschtes Betriebssystem und Optionen vor und meldet sich mit einem Angebot inklusive Preis und Liefertermin, sobald Lenovo die bestellbaren Konfigurationen veröffentlicht hat. Erst mit der Annahme dieses Angebots entsteht eine Bestellung. Wer zum Marktstart zu den ersten Kunden gehören will, sichert sich mit der Reservierung seinen Platz in der Reihenfolge.
Welcher Prozessor steckt im Lenovo ThinkCentre X Ultra?
Lenovo nennt als Höchstausbau den AMD Ryzen AI Max+ PRO 495 (Codename Gorgon Halo): 16 Zen-5-Kerne mit 32 Threads, bis 5,2 GHz, 80 MB Cache, dazu die integrierte Radeon 8065S mit 40 Compute Units (RDNA 3.5) und eine XDNA-2-NPU mit bis zu 55 TOPS - AMD gibt bis zu 131 TOPS für den gesamten Prozessor an. CPU, GPU und NPU teilen sich den gemeinsamen LPDDR5X-Speicher; eine separate Grafikkarte gibt es nicht. Ob Lenovo zusätzlich kleinere Prozessoren der PRO-400-Serie anbietet, hat der Hersteller noch nicht veröffentlicht.
Wie viel Arbeitsspeicher hat der X Ultra, und wie viel davon kann die GPU nutzen?
Bis zu 128 GB LPDDR5X-8533 über vier Kanäle, fest auf dem Board verlötet und nicht nachrüstbar. Laut Lenovo lassen sich davon bis zu 96 GB als dedizierter Grafikspeicher zuweisen - das ist unter Windows die praktische Obergrenze für ein Modell. Unter Linux beschreibt AMD in der ROCm-Dokumentation, wie sich die GPU-Zuweisung über das TTM-Limit höher setzen lässt. Rechnerisch liefert das 256-bit-Interface rund 273 GB/s Speicherbandbreite; einen offiziellen Wert nennen weder AMD noch Lenovo. Welche Speicherstufen unterhalb von 128 GB Lenovo anbietet, ist noch offen.
Welche KI-Modelle laufen auf dem ThinkCentre X Ultra?
In 128 GB passen grosse Open-Weight-Modelle in Quantisierung: gpt-oss-120b (rund 63 GB), Llama 4 Scout (rund 65 GB), Qwen3.5-122B (rund 76 GB) oder Llama 3.3 70B in 4-Bit (rund 43 GB). Wie schnell sie laufen, zeigen Community-Messungen auf der Vorgängerplattform Ryzen AI Max+ 395 mit 128 GB: gpt-oss-120b rund 50 Token/s, Qwen3.5-122B rund 23 Token/s im Benchmark, dichte 70B-Modelle rund 5 Token/s. Faustregel: Mixture-of-Experts-Modelle sind der Sweet Spot dieser Klasse, dichte 70B-Modelle laufen, aber in Batch-Geschwindigkeit. Für den X Ultra selbst gibt es noch keine Messwerte - der Praxis-Check ordnet die Zahlen ein.
ThinkCentre X Ultra oder NVIDIA DGX Spark - was ist der Unterschied?
Beide haben 128 GB Unified Memory bei rund 273 GB/s - Modellgröße und Generierungstempo liegen also in derselben Klasse. Der DGX Spark (GB10) bringt den CUDA-Stack, deutlich mehr Rechenleistung für die Prompt-Verarbeitung (bis 1 PFLOP FP4 mit Sparsity) und ConnectX-7-Netzwerk mit; er läuft mit einer 20-Kern-Arm-CPU unter DGX OS. Der X Ultra ist ein x86-System mit Windows 11 Pro oder Linux, ROCm, LM Studio und Ollama, AMD-PRO-Management und den Zertifikaten eines Business-Desktops. Kurz: CUDA-Entwicklung und Deployment ins NVIDIA-Rechenzentrum sprechen für den DGX Spark, Windows-Umgebungen und verwaltete Flotten für den X Ultra. Nelpx liefert beide.
Kann man mehrere ThinkCentre X Ultra zu einem Cluster verbinden?
Ja - laut Lenovo verbindet die „cluster-ready“-Architektur bis zu vier Systeme zu einer gemeinsamen Plattform, um größere Modelle, längere Kontextfenster und mehrere gleichzeitige Anfragen zu bedienen; rechnerisch sind das bis zu 512 GB Speicher. Wie die Geräte verbunden werden und welche Software den Verbund steuert, hat Lenovo noch nicht veröffentlicht. Erfahrungen der Community mit Vierer-Verbünden auf der Vorgängerplattform zeigen: Ein Cluster bringt Kapazität für Modelle, die in ein Gerät nicht passen - Modelle, die hineinpassen, werden im Verbund nicht schneller. Nelpx berät zum Cluster-Aufbau, sobald Lenovo die Details freigibt.
Läuft Linux auf dem ThinkCentre X Ultra?
Ja. Lenovo listet neben Windows 11 Pro und Home ausdrücklich Linux „AMD AI OS“ als Betriebssystemoption sowie Ubuntu als von Lenovo zertifiziert; ausserdem ist das Gerät ohne Betriebssystem erhältlich. Der Ryzen AI Max+ PRO 495 wird seit ROCm 7.14 (Juli 2026) vollständig unterstützt, inklusive llama.cpp, Ollama und vLLM unter Linux sowie PyTorch. Das AMD Ryzen AI Developer Center liefert laut Lenovo vorkonfigurierte Tools, Modelle und Workflows für beide Welten - Windows und Linux.
Wie laut ist der ThinkCentre X Ultra - ist er bürotauglich?
Einen Dezibel-Wert veröffentlicht Lenovo nicht - deshalb verspricht Nelpx hier bewusst keine Zahl. Lenovo beschreibt ein Thermikdesign für „reliable, quiet operation during sustained workloads“ und nennt das Zertifikat TÜV Rheinland Ultra Low Noise; das Gerät ist zudem nach MIL-STD-810H getestet. Mit 1,6 Litern Volumen und ab 2 kg ist es klar für den Schreibtisch gebaut. Welche Leistungsaufnahme das Netzteil hat, ist ebenfalls noch nicht veröffentlicht - Nelpx ergänzt beides, sobald Lenovo das Datenblatt freigibt.
Gibt es den ThinkCentre X Ultra auch mit Intel-Prozessor?
Nein - Lenovo hat den ThinkCentre X Ultra ausschliesslich mit AMD Ryzen AI Max+ PRO angekündigt. Die Verwechslungsgefahr ist real: Der ThinkCentre X (Tower, bis RTX 5090) und der ThinkCentre X AIO Aura Edition gehören zur selben „X“-Familie, sind aber Intel-Systeme mit klassischer Architektur, und der ältere ThinkCentre neo Ultra (3,6 Liter) kombiniert Intel-CPU und GeForce-Grafikkarte. Der X Ultra ist eine neue Plattform mit Unified Memory - genau das macht ihn für lokale KI-Modelle interessant.
Wo kann man den Lenovo ThinkCentre X Ultra kaufen?
Bei Nelpx - EU-weit an Unternehmen, Hochschulen und öffentliche Auftraggeber, mit den für Vergabeverfahren nötigen Unterlagen. Da das Gerät erst im November 2026 startet, läuft die Beschaffung in zwei Schritten: jetzt die unverbindliche Reservierung auf dieser Seite oder direkt an sales@nelpx.de, dann das Angebot mit Preis und Liefertermin, sobald Lenovo die Konfigurationen freigibt. Nelpx berät dabei ehrlich, ob der X Ultra, ein GB10-System oder eine Workstation mit RTX-PRO-Karte die bessere Wahl für Ihre Modelle und Nutzer ist.
ThinkCentre X Ultra reservieren
Stückzahl wählen, Reservierung senden - wir melden uns mit Angebot, Preis und Liefertermin, sobald Lenovo die Konfigurationen freigibt. Unverbindlich, Lieferung EU-weit.
Lenovo ThinkCentre X Ultra (AMD) · Lenovo-Schätzpreis ab rund 3.100 € netto · Verfügbar laut Lenovo ab November 2026 · Stand 03.09.2026
Lenovo und ThinkCentre sind Marken von Lenovo in den USA und/oder anderen Ländern. AMD, Ryzen und Radeon sind Marken von Advanced Micro Devices, Inc. Produktbilder: Lenovo. Alle technischen Angaben laut Lenovo-Ankündigung vom 03.09.2026, Änderungen durch den Hersteller bis zum Marktstart vorbehalten.
