NVIDIA HGX B200 kaufen - 8× Blackwell, frei konfigurierbar
Der Blackwell-Standard als offener 8-GPU-Server: 1,4 TB HBM3e, NVLink 5 mit 1,8 TB/s je GPU und FP4-Inferenz mit bis zu 144 PFLOPS - luftgekühlt in 8U als GIGABYTE G893 oder als 4U-DLC-Variante. CPU, RAM, Storage und Fabric wählen Sie selbst - wir konfigurieren, beschaffen und integrieren über den direkten Herstellerkanal.
IT-Systemhaus für HPC & AI-Infrastruktur · Lieferung EU-weit · Direkter Herstellerkanal
Was ist der NVIDIA HGX B200?
Der NVIDIA HGX B200 ist NVIDIAs B200-Serverboard der Blackwell-Generation in der 8-GPU-Ausbaustufe: 8 B200-SXM-GPUs mit zusammen 1,4 TB HBM3e (8× 180 GB), verbunden über NVLink 5 mit 1,8 TB/s je GPU (14,4 TB/s in der Domäne), mit FP4-Inferenz bis 144 PFLOPS und FP8-Training bis 72 PFLOPS (jeweils mit Sparsity). Serverhersteller wie GIGABYTE bauen daraus komplette Systeme - luftgekühlt im 8U-Format (G893/G894) oder flüssigkeitsgekühlt in 4U (G4L3/G4L4). Bei Nelpx als offiziellem GIGABYTE-Partner ab 370.000 € zzgl. MwSt. in der Basiskonfiguration - der Projektpreis richtet sich nach Ausstattung und Allokation - Preis und Liefertermin bestätigt Nelpx im Angebot.
- Verfügbarkeit
- Blackwell ist in Vollproduktion, aber Allokationsware: OEM-Prioritätskanal typ. 8-16 Wochen (Branchenberichte), Integratoren mit Allokation teils schneller. Nelpx prüft Slots direkt beim Hersteller.
- Kernvorteil
- Gut doppelte FP8-Leistung plus FP4 gegenüber der Hopper-Generation - und trotzdem luftgekühlt im Bestands-Rechenzentrum betreibbar (GIGABYTE G893: 8U, 10 bis 30 °C Betriebstemperatur).
- Gegenüber B300
- Der B200 ist der Preis-Leistungs-Einstieg in Blackwell: Training, Fine-Tuning und Standard-Inferenz. Der B300 legt bei Speicher (2,1 TB) und dichter FP4-Leistung nach - für Reasoning und längste Kontexte.
Stand: 5. Oktober 2026 · Quellen: NVIDIA-HGX-Produktseite, NVIDIA Blackwell Technical Brief und DGX-B200-Doku, GIGABYTE-Produktseiten G893/G894/G4L3, MLPerf-Ergebnisse - Herstellerclaims sind gekennzeichnet.
GIGABYTE G893 & G894: vier CPU-Basen, Luft oder DLC
Anders als beim fest definierten DGX wählen Sie die Host-Plattform passend zu Workload und Software-Stack - AMD oder Intel, Luft- oder Flüssigkühlung:
12-Kanal-DDR5 (24 DIMM-Slots), bis 500 W cTDP und hohe Kernzahlen - und aktuell kurzfristiger lieferbar als die Intel-Basen. Unsere Empfehlung.
32 DIMM-Slots (8-Kanal je CPU, DDR5 bis 5600 MT/s) - die klassische Xeon-Basis. Wichtig: Intel-Xeon-CPUs haben aktuell sehr lange Lieferzeiten (Stand August 2026).
Die neuere Generation mit MRDIMM-Support bis 8000 MT/s (G894-SD1) bzw. bis 288 E-Cores (G894-AD1) - ebenfalls von den langen Intel-Lieferzeiten betroffen.
Quellen: GIGABYTE-Produktseiten G893-SD1/ZD1-AAX5, G894-SD1/AD1-AAX5 und G4L3-SD1/ZD1-LAX5. Betriebssysteme: u. a. Ubuntu LTS und RHEL mit CUDA-Stack - Freigabe je Konfiguration.
HGX B200 konfigurieren
Referenzwerte sind voreingestellt - jede Position anpassbar. Als PDF herunterladen oder direkt an uns senden; das Angebot erstellen wir über den GIGABYTE-Partnerkanal.
= 8 GPUs · 1,4 TB HBM3e
Hinweis: Intel-Xeon-CPUs haben aktuell sehr lange Lieferzeiten (Stand August 2026) - wir empfehlen die AMD-EPYC-Basis. Konkrete Liefertermine prüfen wir im Angebot.
Unser Rechenzentrumspartner ist die nexspace data centers GmbH. Das Colocation-Angebot erhalten Sie direkt von nexspace.
Bis zur Bestellung geben wir keine Daten an nexspace weiter. Die Colocation sprechen wir danach mit Ihnen ab.
Ohne Einwilligung geben wir keine Daten weiter - Ihre Anfrage können Sie trotzdem absenden.
Konfiguration und Kontaktdaten bleiben beim Ausfüllen vollständig in Ihrem Browser - Daten werden erst beim aktiven Absenden der E-Mail übertragen. Datenschutzerklärung
HGX B200 in Zahlen
Wo der B200 gegenüber Hopper zulegt, was in 1,4 TB GPU-Speicher passt - und wo der B300 die Messlatte höher legt:
MLPerf-Inferenz: Llama 2 70B (offline)
Token/s je 8-GPU-System, MLPerf Inference v5.0, Einreicher NVIDIA - B200 lief in FP4, H200 in FP8
FP8-Training pro System
PFLOPS mit Sparsity - gut die doppelte Trainingsleistung gegenüber Hopper
Modell-Footprint FP8 vs. 1,4 TB System-HBM
Gewichte in GB - selbst DeepSeek-R1 671B lässt über 700 GB Reserve
GPU-Speicher pro 8-GPU-System
TB HBM3e - der B300 legt für Reasoning-Workloads noch einmal 50 % drauf
Quellen: NVIDIA-HGX-Produktseite (Abruf 05.10.2026), MLPerf Inference v5.0 (Llama 2 70B Offline, 8× B200 gegen 8× H200, Einreicher NVIDIA) und v6.0 (DeepSeek-R1, HGX B200 mit 8 GPUs: 58.582 Token/s Offline und 51.693 Token/s Server, Einreicher Nebius), Modellgrößen via Hugging Face. MLPerf-Werte sind keine Zusage für eigene Lasten. NVIDIA gibt Tensor-Leistung standardmäßig mit Sparsity an - dense-Werte sind explizit ausgewiesen.
Alle technischen Daten anzeigen (Plattform + GIGABYTE G893/G894)
| Spezifikation | NVIDIA HGX B200 im GIGABYTE G893/G894 |
|---|---|
| GPUs | 8× NVIDIA B200 SXM (Blackwell, Dual-Die) · bis 1.000 W je GPU (konfigurierbar) |
| GPU-Speicher | 1,4 TB HBM3e gesamt (8× 180 GB) · Bandbreite 7,7 TB/s je GPU laut NVIDIA Technical Brief |
| Rechenleistung (System) | FP4: 144 PFLOPS mit Sparsity / 72 dense · FP8: 72 / 36 · FP16/BF16: 36 / 18 · TF32: 18 / 9 · FP64: 296 TFLOPS |
| NVLink / NVSwitch | NVLink 5: 1,8 TB/s je GPU · 14,4 TB/s Domäne |
| Scale-out | Bis 8× 400G als Steckkarten (ConnectX-7 / BlueField-3, 0,8 TB/s) - InfiniBand NDR oder 400GbE, 1 NIC je GPU möglich |
| CPUs (wählbar) | 2× AMD EPYC 9005/9004 (ZD1, 24 DIMMs) · 2× Intel Xeon 5./4. Gen (SD1, 32 DIMMs) · 2× Xeon 6 (G894, MRDIMM) |
| Storage | 8× 2,5" Gen5-NVMe hot-swap + 2× M.2 (OS) |
| Erweiterung | 12× PCIe Gen5 x16 FHHL (8 Single- + 4 Dual-Slot) · 2× 10GbE Host-LAN onboard |
| Strom / Kühlung | 12× 3.000-W-Titanium-PSUs (6+6 redundant) · Luftkühlung, 10 bis 30 °C Betriebstemperatur laut GIGABYTE; NVIDIA nennt für sein eigenes luftgekühltes 8-GPU-System mit diesem Baseboard maximal 14,3 kW · alternativ 4U-DLC (G4L3/G4L4, CPU+GPU+NVSwitch-Kaltplatten, Leak Detection) |
| Formfaktor | 8U · 447 × 351 × 923 mm (DLC: 4U · 447 × 175,5 × 901 mm) |
| Rack-Skalierung | GIGAPOD (DLC): 8× G4L3 = 64 GPUs, bis 103 kW je Rack, In-Rack-CDU mit 100 kW (GIGABYTE-Angabe) · Luft: 4 Server und 54 oder 55 kW je Rack (GIGABYTE GIGAPOD) |
| Software | Betriebssystem nach Kundenwunsch (Linux-Distributionen mit CUDA-Stack, Freigabe je Konfiguration laut GIGABYTE) · NVIDIA AI Enterprise als Add-on (Lizenzierung je GPU laut NVIDIA-Lizenzleitfaden) |
| Verfügbarkeit | Vollproduktion mit Nachfrageüberhang - Liefertermine allokationsabhängig (OEM-Priorität typ. 8-16 Wochen lt. Branchenberichten), Slots über den GIGABYTE-Partnerkanal |
Vom Einzelserver zum GIGAPOD
Der HGX B200 wächst mit: bis zu 8 400G-Ports pro System verbinden jede GPU mit dem Cluster - als InfiniBand- oder Ethernet-Fabric. Wenn der eigene Raum die Leistungsdichte nicht trägt, ist Colocation im Rechenzentrum der zweite Weg.
Das Fabric liefern wir gleich mit: Als PNY-Partner beziehen wir das NVIDIA-Netzwerk über den offiziellen Distributionskanal - Switches, NICs und Kabel aus einer Hand, auf die ConnectX-7-Anbindung des HGX B200 abgestimmt. Preis auf Anfrage im Angebot.
Konfiguration, Allokationsprüfung und Lieferung laufen direkt über den Herstellerkanal - mit kurzen Wegen bei Kontingenten, Ersatzteilen und Eskalationen. Gerade bei Allokationsware zählt der direkte Draht. Und als PNY-Partner liefern wir das NVIDIA-Netzwerk gleich mit - Server und Fabric aus einer Hand.
Wofür lohnt sich der HGX B200?
72 PFLOPS FP8 mit Sparsity - gut das Doppelte der Hopper-Generation - plus NVLink 5 mit 1,8 TB/s je GPU: der Allrounder für Foundation-Model-Fine-Tuning und Training mittlerer Modelle.
In MLPerf Inference v5.0 98.858 Token/s bei Llama 2 70B Offline (FP4, Einreicher NVIDIA), in v6.0 58.582 Token/s bei DeepSeek-R1 Offline (Einreicher Nebius) - Blackwells FP4-Format verdoppelt laut NVIDIA den Rechendurchsatz gegenüber FP8.
DeepSeek-R1 671B FP8 (~685 GB) läuft auf einem System und behält über 700 GB Reserve für KV-Cache und lange Kontexte - in FP4 halbiert sich der Bedarf noch einmal.
DSGVO-konforme LLM-Plattformen im eigenen Rechenzentrum: Prompts bleiben im eigenen Netz; Nelpx konzipiert Netzwerk- und Sicherheitsarchitektur mit.
Luftgekühlt in 8U statt Facility-Umbau - NVIDIA nennt für sein eigenes luftgekühltes 8-GPU-System mit diesem Baseboard maximal 14,3 kW, das verlangt ein solides Strombudget je Rack. Wir rechnen Kaltgang und PDU-Auslegung durch.
Gleicher Software-Stack wie B300 und GB300-Racks: Wer heute mit dem B200 einsteigt, skaliert später im selben CUDA-Ökosystem - vom Einzelserver bis zum GIGAPOD.
HGX B200, H200, B300 oder gleich das Rack?
Wann der HGX B200 passt - und wann ein anderes System die bessere Wahl ist.
Gründe für den HGX B200
- Blackwell-Durchsatz: gut doppelte FP8-Leistung gegenüber Hopper plus FP4-Inferenz - in MLPerf Inference v5.0 rund der 2,8-fache Durchsatz bei Llama 2 70B (98.858 gegen 34.988 Token/s, FP4 gegen FP8).
- 1,4 TB reichen weit: DeepSeek-R1 671B FP8 läuft mit über 700 GB Reserve auf einem System - Sharding-frei.
- NVLink 5: 1,8 TB/s je GPU, 14,4 TB/s in der Domäne - doppelt so schnell wie beim H200.
- Bestands-RZ-tauglich: luftgekühlt in 8U - kein Flüssigkühlungs-Zwang, DLC optional.
- Offene Plattform: AMD- oder Intel-Basis, RAM/Storage frei, Luft oder DLC - ab 370.000 € netto in der Basiskonfiguration.
Alternativen
- HGX H200: aus Restverfügbarkeit - luftgekühlt in 5U und bei FP64 über den Tensor-Core-Pfad vorn (rechnerisch 536 gegen 296 TFLOPS je System), ohne FP4 (zur HGX-H200-Seite).
- HGX B300: 2,1 TB HBM3e, +50 % dichte FP4-Leistung und 800G-Netzwerk ab Werk - für Reasoning und längste Kontexte (zur B300-Seite).
- GB300 NVL72: 72 GPUs in einer NVLink-Domäne für größte Modelle - setzt DLC-Facility voraus (zum Rack-Überblick).
- Nächste Generation: NVIDIA meldete am 26.08.2026 den Beginn der Serienlieferungen von Vera Rubin. Kundenprojekte mit Vera Rubin NVL72 planen wir ab H1 2027, das ist unsere Planung und keine Aussage von NVIDIA. Für GIGABYTE-Server mit HGX Rubin NVL8 ist kein Liefertermin veröffentlicht.
- AMD-Alternative: AMD Instinct MI355X und MI325X im GIGABYTE-Server, als Ausblick Instinct MI400.
- Einordnung: NVIDIA B300 und B200 als GPU erklärt und der Vergleich H100, H200, B200 und B300.
- Unsicher? Wir rechnen die Wege im Angebot transparent gegeneinander - inklusive Strom- und Kühlkosten (HGX-Systemberatung).
Häufige Fragen zum NVIDIA HGX B200
Was kostet ein NVIDIA HGX B200 Server?
Bei Nelpx beginnen HGX-B200-Konfigurationen bei 370.000 € zzgl. MwSt. für die Basiskonfiguration - der Projektpreis hängt von CPU-Wahl, RAM- und Storage-Ausbau, Netzwerk, Stückzahl und der aktuellen Allokation ab; die Speicherpreis-Rally treibt die Preise zusätzlich. NVIDIA und GIGABYTE veröffentlichen keine Listenpreise. Nelpx kalkuliert über den GIGABYTE-Partnerkanal und erstellt ein Angebot mit verbindlichem Preis und Liefertermin nach Allokationsprüfung - am schnellsten über den Konfigurator auf dieser Seite.
Ist der HGX B200 lieferbar und wie lange dauert die Lieferung?
Ja - Blackwell ist in Vollproduktion und die GIGABYTE-G893/G894-Serie wird laufend ausgeliefert. Wegen des branchenweiten Nachfrageüberhangs sind die Liefertermine aber allokationsabhängig: Über den OEM-Prioritätskanal sind laut Branchenberichten typischerweise 8 bis 16 Wochen realistisch, Integratoren mit bestehender Allokation liefern Einzelsysteme teils in wenigen Wochen. Nelpx prüft konkrete Slots direkt im GIGABYTE-Partnerkanal - je früher die Anfrage, desto besser der Termin.
Wo kann man einen NVIDIA HGX B200 kaufen?
Nicht bei NVIDIA direkt: HGX ist eine Plattform, die Serverhersteller wie GIGABYTE in eigene Systeme integrieren - verkauft wird über deren Partner und Systemhäuser. Nelpx liefert HGX-B200-Systeme als offizieller GIGABYTE-Partner EU-weit, inklusive Konfiguration, Integration und Support - auf dieser Seite direkt konfigurierbar.
HGX B200 oder HGX B300 - lohnt sich der Aufpreis?
Der B300 bietet 50 Prozent mehr GPU-Speicher (2,1 statt 1,4 TB), 50 Prozent mehr dichte FP4-Leistung (108 statt 72 PFLOPS) und die doppelte Scale-out-Bandbreite mit ConnectX-8 ab Werk - bei identischem NVLink. Für Reasoning-Workloads, sehr lange Kontexte und maximalen Inferenz-Durchsatz lohnt sich der Aufpreis; für Training, Fine-Tuning und Standard-Inferenz bleibt der B200 der Preis-Leistungs-Einstieg in die Blackwell-Generation - und er ist aktuell breiter verfügbar. Details: zur B300-Seite.
HGX B200 oder HGX H200 - was soll ich kaufen?
Der B200 liefert gut die doppelte FP8-Leistung (72 gegenüber rund 32 PFLOPS mit Sparsity), zusätzlich FP4-Inferenz und NVLink 5 mit doppelter GPU-zu-GPU-Bandbreite - in MLPerf Inference v5.0 (Llama 2 70B Offline, Einreicher NVIDIA) 98.858 gegenüber 34.988 Token/s, wobei der B200 in FP4 und der H200 in FP8 lief. Der H200 aus Restverfügbarkeit liegt bei FP64 über den Tensor-Core-Pfad vorn (rechnerisch 536 gegenüber 296 TFLOPS je System; reines FP64 rechnerisch 272 gegenüber 296 TFLOPS) und braucht luftgekühlt 5 statt 8 Höheneinheiten. Faustregel: Maximaler KI-Durchsatz spricht für den B200, klassisches HPC über den FP64-Tensor-Core-Pfad für den H200 - Nelpx rechnet beide Wege im Angebot gegen.
Was ist der Unterschied zwischen HGX B200 und DGX B200?
Beide nutzen dasselbe 8-GPU-Baseboard mit identischer GPU-Leistung. Der DGX B200 ist NVIDIAs fest definiertes Komplettsystem (feste CPUs, fester Speicherausbau, DGX OS, NVIDIA-Support). Ein HGX-B200-Server wie der GIGABYTE G893 ist die offene Variante: CPU wählbar (AMD EPYC oder Intel Xeon), RAM und Storage frei konfigurierbar, Luft- oder Flüssigkühlung, freie OS-Wahl. Nelpx liefert die HGX-Variante von GIGABYTE, das DGX-System bieten wir nicht an.
Welche KI-Modelle laufen auf einem HGX B200 mit 1,4 TB HBM3e?
Die 1,4 TB GPU-Speicher (8× 180 GB) fassen die größten offenen Modelle in FP8 mit deutlicher Reserve: DeepSeek-R1 671B (~685 GB Gewichte) läuft komplett auf einem System und behält über 700 GB für KV-Cache und lange Kontexte, Llama 3.1 405B FP8 (~406 GB) passt komfortabel. In FP4 halbiert sich der Speicherbedarf noch einmal - dann bleibt selbst beim 671B-Modell Platz für sehr hohe Parallelität. In MLPerf Inference v6.0 erreichte ein HGX B200 mit 8 GPUs bei DeepSeek-R1 58.582 Token/s (Offline) und 51.693 Token/s (Server), Einreicher Nebius.
Welche CPUs und Server-Basen sind beim HGX B200 wählbar?
Bei GIGABYTE vier luftgekühlte 8U-Basen: G893-ZD1 mit 2× AMD EPYC 9005/9004 (24 DIMM-Slots, 12-Kanal), G893-SD1 mit 2× Intel Xeon Scalable der 4./5. Generation (32 DIMM-Slots) sowie die neueren G894-Modelle mit Intel Xeon 6 (6700/6500 bzw. 6900). Wichtig für die Terminplanung: Intel-Xeon-CPUs haben aktuell sehr lange Lieferzeiten (Stand August 2026) - Nelpx empfiehlt daher die kurzfristiger lieferbare AMD-EPYC-Basis G893-ZD1.
Wie viel Strom verbraucht ein HGX-B200-Server und welche Kühlung braucht er?
GIGABYTE veröffentlicht für den G893 keinen Verbrauchswert, nur die Netzteile. NVIDIA nennt für sein eigenes luftgekühltes 8-GPU-System mit diesem Baseboard maximal 14,3 kW; die 8 GPUs sind mit bis zu 8× 1.000 W konfigurierbar. Der GIGABYTE G893 ist als luftgekühlter 8U-Server mit 12× 3.000-W-Titanium-Netzteilen für Kaltgang-Umgebungen ausgelegt und von GIGABYTE für 10 bis 30 °C Betriebstemperatur spezifiziert - bei klassischen Bestands-Racks begrenzt das Strombudget allerdings die Dichte. Für hohe Dichte gibt es die 4U-DLC-Varianten (G4L3/G4L4) mit Kaltplatten auf CPU, GPU und NVSwitch - laut GIGABYTE bis 64 GPUs und 103 kW pro GIGAPOD-Rack mit In-Rack-CDU.
Ist NVIDIA AI Enterprise beim HGX B200 enthalten?
Nein - NVIDIA AI Enterprise ist nicht im Systempreis enthalten: Lizenzierung je GPU laut NVIDIA-Lizenzleitfaden vom 02.09.2026. Der Server läuft alternativ vollständig ohne AI-Enterprise-Lizenz: eine gängige Linux-Distribution mit dem frei verfügbaren CUDA-Stack, dazu Open-Source-Serving wie vLLM, SGLang oder Triton. Nelpx weist Lizenzkosten im Angebot transparent aus.
Kann ich mehrere HGX B200 Server zu einem Cluster ausbauen?
Ja - über bis zu 8× 400G-NICs als Steckkarten (ConnectX-7 oder BlueField-3, 12 PCIe-Gen5-Slots sind vorhanden) bekommt jede GPU ihre eigene Cluster-Anbindung, wahlweise als InfiniBand-NDR- oder Ethernet-Fabric. GIGABYTE skaliert das im GIGAPOD-Konzept: 8 DLC-Systeme mit 64 GPUs pro Rack. Nelpx plant Fabric, Switches und Verkabelung mit. Mehr dazu auf der Seite KI-Cluster kaufen.
Ist ein HGX-B200-Server DSGVO-konform betreibbar?
Ja - als On-Premise-System bleiben Trainingsdaten, Prompts und Modelle vollständig in der eigenen Infrastruktur, was DSGVO-Bewertung und EU-AI-Act-Einordnung deutlich vereinfacht. Mit 1,4 TB GPU-Speicher laufen auch die größten offenen Modelle lokal; Nelpx konzipiert die Umgebung inklusive Netzwerk- und Sicherheitsarchitektur.
HGX B200 konfigurieren und anfragen
Ab 370.000 € zzgl. MwSt. in der Basiskonfiguration. Blackwell ist Allokationsware und die Speicherpreise steigen: Wer früh anfragt, kommt früher in die Allokationsprüfung - Preise und Slots bestätigen wir im Angebot. Wir liefern als offizieller GIGABYTE-Partner direkt aus dem Herstellerkanal - EU-weit.
Jetzt konfigurieren & Angebot einholenDirekter Herstellerkanal · Konfiguration, Angebot und Lieferung aus einer Hand · Lieferung EU-weit
NVIDIA HGX B200 kaufen - 8× Blackwell, frei konfigurierbar
Der Blackwell-Standard als offener 8-GPU-Server: 1,4 TB HBM3e, NVLink 5 mit 1,8 TB/s je GPU und FP4-Inferenz mit bis zu 144 PFLOPS - luftgekühlt in 8U als GIGABYTE G893 oder als 4U-DLC-Variante. CPU, RAM, Storage und Fabric wählen Sie selbst - wir konfigurieren, beschaffen und integrieren über den direkten Herstellerkanal.
IT-Systemhaus für HPC & AI-Infrastruktur · Lieferung EU-weit · Direkter Herstellerkanal
Was ist der NVIDIA HGX B200?
Der NVIDIA HGX B200 ist NVIDIAs B200-Serverboard der Blackwell-Generation in der 8-GPU-Ausbaustufe: 8 B200-SXM-GPUs mit zusammen 1,4 TB HBM3e (8× 180 GB), verbunden über NVLink 5 mit 1,8 TB/s je GPU (14,4 TB/s in der Domäne), mit FP4-Inferenz bis 144 PFLOPS und FP8-Training bis 72 PFLOPS (jeweils mit Sparsity). Serverhersteller wie GIGABYTE bauen daraus komplette Systeme - luftgekühlt im 8U-Format (G893/G894) oder flüssigkeitsgekühlt in 4U (G4L3/G4L4). Bei Nelpx als offiziellem GIGABYTE-Partner ab 370.000 € zzgl. MwSt. in der Basiskonfiguration - der Projektpreis richtet sich nach Ausstattung und Allokation - Preis und Liefertermin bestätigt Nelpx im Angebot.
- Verfügbarkeit
- Blackwell ist in Vollproduktion, aber Allokationsware: OEM-Prioritätskanal typ. 8-16 Wochen (Branchenberichte), Integratoren mit Allokation teils schneller. Nelpx prüft Slots direkt beim Hersteller.
- Kernvorteil
- Gut doppelte FP8-Leistung plus FP4 gegenüber der Hopper-Generation - und trotzdem luftgekühlt im Bestands-Rechenzentrum betreibbar (GIGABYTE G893: 8U, 10 bis 30 °C Betriebstemperatur).
- Gegenüber B300
- Der B200 ist der Preis-Leistungs-Einstieg in Blackwell: Training, Fine-Tuning und Standard-Inferenz. Der B300 legt bei Speicher (2,1 TB) und dichter FP4-Leistung nach - für Reasoning und längste Kontexte.
Stand: 5. Oktober 2026 · Quellen: NVIDIA-HGX-Produktseite, NVIDIA Blackwell Technical Brief und DGX-B200-Doku, GIGABYTE-Produktseiten G893/G894/G4L3, MLPerf-Ergebnisse - Herstellerclaims sind gekennzeichnet.
GIGABYTE G893 & G894: vier CPU-Basen, Luft oder DLC
Anders als beim fest definierten DGX wählen Sie die Host-Plattform passend zu Workload und Software-Stack - AMD oder Intel, Luft- oder Flüssigkühlung:
12-Kanal-DDR5 (24 DIMM-Slots), bis 500 W cTDP und hohe Kernzahlen - und aktuell kurzfristiger lieferbar als die Intel-Basen. Unsere Empfehlung.
32 DIMM-Slots (8-Kanal je CPU, DDR5 bis 5600 MT/s) - die klassische Xeon-Basis. Wichtig: Intel-Xeon-CPUs haben aktuell sehr lange Lieferzeiten (Stand August 2026).
Die neuere Generation mit MRDIMM-Support bis 8000 MT/s (G894-SD1) bzw. bis 288 E-Cores (G894-AD1) - ebenfalls von den langen Intel-Lieferzeiten betroffen.
Quellen: GIGABYTE-Produktseiten G893-SD1/ZD1-AAX5, G894-SD1/AD1-AAX5 und G4L3-SD1/ZD1-LAX5. Betriebssysteme: u. a. Ubuntu LTS und RHEL mit CUDA-Stack - Freigabe je Konfiguration.
HGX B200 konfigurieren
Referenzwerte sind voreingestellt - jede Position anpassbar. Als PDF herunterladen oder direkt an uns senden; das Angebot erstellen wir über den GIGABYTE-Partnerkanal.
= 8 GPUs · 1,4 TB HBM3e
Hinweis: Intel-Xeon-CPUs haben aktuell sehr lange Lieferzeiten (Stand August 2026) - wir empfehlen die AMD-EPYC-Basis. Konkrete Liefertermine prüfen wir im Angebot.
Unser Rechenzentrumspartner ist die nexspace data centers GmbH. Das Colocation-Angebot erhalten Sie direkt von nexspace.
Bis zur Bestellung geben wir keine Daten an nexspace weiter. Die Colocation sprechen wir danach mit Ihnen ab.
Ohne Einwilligung geben wir keine Daten weiter - Ihre Anfrage können Sie trotzdem absenden.
Konfiguration und Kontaktdaten bleiben beim Ausfüllen vollständig in Ihrem Browser - Daten werden erst beim aktiven Absenden der E-Mail übertragen. Datenschutzerklärung
HGX B200 in Zahlen
Wo der B200 gegenüber Hopper zulegt, was in 1,4 TB GPU-Speicher passt - und wo der B300 die Messlatte höher legt:
MLPerf-Inferenz: Llama 2 70B (offline)
Token/s je 8-GPU-System, MLPerf Inference v5.0, Einreicher NVIDIA - B200 lief in FP4, H200 in FP8
FP8-Training pro System
PFLOPS mit Sparsity - gut die doppelte Trainingsleistung gegenüber Hopper
Modell-Footprint FP8 vs. 1,4 TB System-HBM
Gewichte in GB - selbst DeepSeek-R1 671B lässt über 700 GB Reserve
GPU-Speicher pro 8-GPU-System
TB HBM3e - der B300 legt für Reasoning-Workloads noch einmal 50 % drauf
Quellen: NVIDIA-HGX-Produktseite (Abruf 05.10.2026), MLPerf Inference v5.0 (Llama 2 70B Offline, 8× B200 gegen 8× H200, Einreicher NVIDIA) und v6.0 (DeepSeek-R1, HGX B200 mit 8 GPUs: 58.582 Token/s Offline und 51.693 Token/s Server, Einreicher Nebius), Modellgrößen via Hugging Face. MLPerf-Werte sind keine Zusage für eigene Lasten. NVIDIA gibt Tensor-Leistung standardmäßig mit Sparsity an - dense-Werte sind explizit ausgewiesen.
Alle technischen Daten anzeigen (Plattform + GIGABYTE G893/G894)
| Spezifikation | NVIDIA HGX B200 im GIGABYTE G893/G894 |
|---|---|
| GPUs | 8× NVIDIA B200 SXM (Blackwell, Dual-Die) · bis 1.000 W je GPU (konfigurierbar) |
| GPU-Speicher | 1,4 TB HBM3e gesamt (8× 180 GB) · Bandbreite 7,7 TB/s je GPU laut NVIDIA Technical Brief |
| Rechenleistung (System) | FP4: 144 PFLOPS mit Sparsity / 72 dense · FP8: 72 / 36 · FP16/BF16: 36 / 18 · TF32: 18 / 9 · FP64: 296 TFLOPS |
| NVLink / NVSwitch | NVLink 5: 1,8 TB/s je GPU · 14,4 TB/s Domäne |
| Scale-out | Bis 8× 400G als Steckkarten (ConnectX-7 / BlueField-3, 0,8 TB/s) - InfiniBand NDR oder 400GbE, 1 NIC je GPU möglich |
| CPUs (wählbar) | 2× AMD EPYC 9005/9004 (ZD1, 24 DIMMs) · 2× Intel Xeon 5./4. Gen (SD1, 32 DIMMs) · 2× Xeon 6 (G894, MRDIMM) |
| Storage | 8× 2,5" Gen5-NVMe hot-swap + 2× M.2 (OS) |
| Erweiterung | 12× PCIe Gen5 x16 FHHL (8 Single- + 4 Dual-Slot) · 2× 10GbE Host-LAN onboard |
| Strom / Kühlung | 12× 3.000-W-Titanium-PSUs (6+6 redundant) · Luftkühlung, 10 bis 30 °C Betriebstemperatur laut GIGABYTE; NVIDIA nennt für sein eigenes luftgekühltes 8-GPU-System mit diesem Baseboard maximal 14,3 kW · alternativ 4U-DLC (G4L3/G4L4, CPU+GPU+NVSwitch-Kaltplatten, Leak Detection) |
| Formfaktor | 8U · 447 × 351 × 923 mm (DLC: 4U · 447 × 175,5 × 901 mm) |
| Rack-Skalierung | GIGAPOD (DLC): 8× G4L3 = 64 GPUs, bis 103 kW je Rack, In-Rack-CDU mit 100 kW (GIGABYTE-Angabe) · Luft: 4 Server und 54 oder 55 kW je Rack (GIGABYTE GIGAPOD) |
| Software | Betriebssystem nach Kundenwunsch (Linux-Distributionen mit CUDA-Stack, Freigabe je Konfiguration laut GIGABYTE) · NVIDIA AI Enterprise als Add-on (Lizenzierung je GPU laut NVIDIA-Lizenzleitfaden) |
| Verfügbarkeit | Vollproduktion mit Nachfrageüberhang - Liefertermine allokationsabhängig (OEM-Priorität typ. 8-16 Wochen lt. Branchenberichten), Slots über den GIGABYTE-Partnerkanal |
Vom Einzelserver zum GIGAPOD
Der HGX B200 wächst mit: bis zu 8 400G-Ports pro System verbinden jede GPU mit dem Cluster - als InfiniBand- oder Ethernet-Fabric. Wenn der eigene Raum die Leistungsdichte nicht trägt, ist Colocation im Rechenzentrum der zweite Weg.
Das Fabric liefern wir gleich mit: Als PNY-Partner beziehen wir das NVIDIA-Netzwerk über den offiziellen Distributionskanal - Switches, NICs und Kabel aus einer Hand, auf die ConnectX-7-Anbindung des HGX B200 abgestimmt. Preis auf Anfrage im Angebot.
Konfiguration, Allokationsprüfung und Lieferung laufen direkt über den Herstellerkanal - mit kurzen Wegen bei Kontingenten, Ersatzteilen und Eskalationen. Gerade bei Allokationsware zählt der direkte Draht. Und als PNY-Partner liefern wir das NVIDIA-Netzwerk gleich mit - Server und Fabric aus einer Hand.
Wofür lohnt sich der HGX B200?
72 PFLOPS FP8 mit Sparsity - gut das Doppelte der Hopper-Generation - plus NVLink 5 mit 1,8 TB/s je GPU: der Allrounder für Foundation-Model-Fine-Tuning und Training mittlerer Modelle.
In MLPerf Inference v5.0 98.858 Token/s bei Llama 2 70B Offline (FP4, Einreicher NVIDIA), in v6.0 58.582 Token/s bei DeepSeek-R1 Offline (Einreicher Nebius) - Blackwells FP4-Format verdoppelt laut NVIDIA den Rechendurchsatz gegenüber FP8.
DeepSeek-R1 671B FP8 (~685 GB) läuft auf einem System und behält über 700 GB Reserve für KV-Cache und lange Kontexte - in FP4 halbiert sich der Bedarf noch einmal.
DSGVO-konforme LLM-Plattformen im eigenen Rechenzentrum: Prompts bleiben im eigenen Netz; Nelpx konzipiert Netzwerk- und Sicherheitsarchitektur mit.
Luftgekühlt in 8U statt Facility-Umbau - NVIDIA nennt für sein eigenes luftgekühltes 8-GPU-System mit diesem Baseboard maximal 14,3 kW, das verlangt ein solides Strombudget je Rack. Wir rechnen Kaltgang und PDU-Auslegung durch.
Gleicher Software-Stack wie B300 und GB300-Racks: Wer heute mit dem B200 einsteigt, skaliert später im selben CUDA-Ökosystem - vom Einzelserver bis zum GIGAPOD.
HGX B200, H200, B300 oder gleich das Rack?
Wann der HGX B200 passt - und wann ein anderes System die bessere Wahl ist.
Gründe für den HGX B200
- Blackwell-Durchsatz: gut doppelte FP8-Leistung gegenüber Hopper plus FP4-Inferenz - in MLPerf Inference v5.0 rund der 2,8-fache Durchsatz bei Llama 2 70B (98.858 gegen 34.988 Token/s, FP4 gegen FP8).
- 1,4 TB reichen weit: DeepSeek-R1 671B FP8 läuft mit über 700 GB Reserve auf einem System - Sharding-frei.
- NVLink 5: 1,8 TB/s je GPU, 14,4 TB/s in der Domäne - doppelt so schnell wie beim H200.
- Bestands-RZ-tauglich: luftgekühlt in 8U - kein Flüssigkühlungs-Zwang, DLC optional.
- Offene Plattform: AMD- oder Intel-Basis, RAM/Storage frei, Luft oder DLC - ab 370.000 € netto in der Basiskonfiguration.
Alternativen
- HGX H200: aus Restverfügbarkeit - luftgekühlt in 5U und bei FP64 über den Tensor-Core-Pfad vorn (rechnerisch 536 gegen 296 TFLOPS je System), ohne FP4 (zur HGX-H200-Seite).
- HGX B300: 2,1 TB HBM3e, +50 % dichte FP4-Leistung und 800G-Netzwerk ab Werk - für Reasoning und längste Kontexte (zur B300-Seite).
- GB300 NVL72: 72 GPUs in einer NVLink-Domäne für größte Modelle - setzt DLC-Facility voraus (zum Rack-Überblick).
- Nächste Generation: NVIDIA meldete am 26.08.2026 den Beginn der Serienlieferungen von Vera Rubin. Kundenprojekte mit Vera Rubin NVL72 planen wir ab H1 2027, das ist unsere Planung und keine Aussage von NVIDIA. Für GIGABYTE-Server mit HGX Rubin NVL8 ist kein Liefertermin veröffentlicht.
- AMD-Alternative: AMD Instinct MI355X und MI325X im GIGABYTE-Server, als Ausblick Instinct MI400.
- Einordnung: NVIDIA B300 und B200 als GPU erklärt und der Vergleich H100, H200, B200 und B300.
- Unsicher? Wir rechnen die Wege im Angebot transparent gegeneinander - inklusive Strom- und Kühlkosten (HGX-Systemberatung).
Häufige Fragen zum NVIDIA HGX B200
Was kostet ein NVIDIA HGX B200 Server?
Bei Nelpx beginnen HGX-B200-Konfigurationen bei 370.000 € zzgl. MwSt. für die Basiskonfiguration - der Projektpreis hängt von CPU-Wahl, RAM- und Storage-Ausbau, Netzwerk, Stückzahl und der aktuellen Allokation ab; die Speicherpreis-Rally treibt die Preise zusätzlich. NVIDIA und GIGABYTE veröffentlichen keine Listenpreise. Nelpx kalkuliert über den GIGABYTE-Partnerkanal und erstellt ein Angebot mit verbindlichem Preis und Liefertermin nach Allokationsprüfung - am schnellsten über den Konfigurator auf dieser Seite.
Ist der HGX B200 lieferbar und wie lange dauert die Lieferung?
Ja - Blackwell ist in Vollproduktion und die GIGABYTE-G893/G894-Serie wird laufend ausgeliefert. Wegen des branchenweiten Nachfrageüberhangs sind die Liefertermine aber allokationsabhängig: Über den OEM-Prioritätskanal sind laut Branchenberichten typischerweise 8 bis 16 Wochen realistisch, Integratoren mit bestehender Allokation liefern Einzelsysteme teils in wenigen Wochen. Nelpx prüft konkrete Slots direkt im GIGABYTE-Partnerkanal - je früher die Anfrage, desto besser der Termin.
Wo kann man einen NVIDIA HGX B200 kaufen?
Nicht bei NVIDIA direkt: HGX ist eine Plattform, die Serverhersteller wie GIGABYTE in eigene Systeme integrieren - verkauft wird über deren Partner und Systemhäuser. Nelpx liefert HGX-B200-Systeme als offizieller GIGABYTE-Partner EU-weit, inklusive Konfiguration, Integration und Support - auf dieser Seite direkt konfigurierbar.
HGX B200 oder HGX B300 - lohnt sich der Aufpreis?
Der B300 bietet 50 Prozent mehr GPU-Speicher (2,1 statt 1,4 TB), 50 Prozent mehr dichte FP4-Leistung (108 statt 72 PFLOPS) und die doppelte Scale-out-Bandbreite mit ConnectX-8 ab Werk - bei identischem NVLink. Für Reasoning-Workloads, sehr lange Kontexte und maximalen Inferenz-Durchsatz lohnt sich der Aufpreis; für Training, Fine-Tuning und Standard-Inferenz bleibt der B200 der Preis-Leistungs-Einstieg in die Blackwell-Generation - und er ist aktuell breiter verfügbar. Details: zur B300-Seite.
HGX B200 oder HGX H200 - was soll ich kaufen?
Der B200 liefert gut die doppelte FP8-Leistung (72 gegenüber rund 32 PFLOPS mit Sparsity), zusätzlich FP4-Inferenz und NVLink 5 mit doppelter GPU-zu-GPU-Bandbreite - in MLPerf Inference v5.0 (Llama 2 70B Offline, Einreicher NVIDIA) 98.858 gegenüber 34.988 Token/s, wobei der B200 in FP4 und der H200 in FP8 lief. Der H200 aus Restverfügbarkeit liegt bei FP64 über den Tensor-Core-Pfad vorn (rechnerisch 536 gegenüber 296 TFLOPS je System; reines FP64 rechnerisch 272 gegenüber 296 TFLOPS) und braucht luftgekühlt 5 statt 8 Höheneinheiten. Faustregel: Maximaler KI-Durchsatz spricht für den B200, klassisches HPC über den FP64-Tensor-Core-Pfad für den H200 - Nelpx rechnet beide Wege im Angebot gegen.
Was ist der Unterschied zwischen HGX B200 und DGX B200?
Beide nutzen dasselbe 8-GPU-Baseboard mit identischer GPU-Leistung. Der DGX B200 ist NVIDIAs fest definiertes Komplettsystem (feste CPUs, fester Speicherausbau, DGX OS, NVIDIA-Support). Ein HGX-B200-Server wie der GIGABYTE G893 ist die offene Variante: CPU wählbar (AMD EPYC oder Intel Xeon), RAM und Storage frei konfigurierbar, Luft- oder Flüssigkühlung, freie OS-Wahl. Nelpx liefert die HGX-Variante von GIGABYTE, das DGX-System bieten wir nicht an.
Welche KI-Modelle laufen auf einem HGX B200 mit 1,4 TB HBM3e?
Die 1,4 TB GPU-Speicher (8× 180 GB) fassen die größten offenen Modelle in FP8 mit deutlicher Reserve: DeepSeek-R1 671B (~685 GB Gewichte) läuft komplett auf einem System und behält über 700 GB für KV-Cache und lange Kontexte, Llama 3.1 405B FP8 (~406 GB) passt komfortabel. In FP4 halbiert sich der Speicherbedarf noch einmal - dann bleibt selbst beim 671B-Modell Platz für sehr hohe Parallelität. In MLPerf Inference v6.0 erreichte ein HGX B200 mit 8 GPUs bei DeepSeek-R1 58.582 Token/s (Offline) und 51.693 Token/s (Server), Einreicher Nebius.
Welche CPUs und Server-Basen sind beim HGX B200 wählbar?
Bei GIGABYTE vier luftgekühlte 8U-Basen: G893-ZD1 mit 2× AMD EPYC 9005/9004 (24 DIMM-Slots, 12-Kanal), G893-SD1 mit 2× Intel Xeon Scalable der 4./5. Generation (32 DIMM-Slots) sowie die neueren G894-Modelle mit Intel Xeon 6 (6700/6500 bzw. 6900). Wichtig für die Terminplanung: Intel-Xeon-CPUs haben aktuell sehr lange Lieferzeiten (Stand August 2026) - Nelpx empfiehlt daher die kurzfristiger lieferbare AMD-EPYC-Basis G893-ZD1.
Wie viel Strom verbraucht ein HGX-B200-Server und welche Kühlung braucht er?
GIGABYTE veröffentlicht für den G893 keinen Verbrauchswert, nur die Netzteile. NVIDIA nennt für sein eigenes luftgekühltes 8-GPU-System mit diesem Baseboard maximal 14,3 kW; die 8 GPUs sind mit bis zu 8× 1.000 W konfigurierbar. Der GIGABYTE G893 ist als luftgekühlter 8U-Server mit 12× 3.000-W-Titanium-Netzteilen für Kaltgang-Umgebungen ausgelegt und von GIGABYTE für 10 bis 30 °C Betriebstemperatur spezifiziert - bei klassischen Bestands-Racks begrenzt das Strombudget allerdings die Dichte. Für hohe Dichte gibt es die 4U-DLC-Varianten (G4L3/G4L4) mit Kaltplatten auf CPU, GPU und NVSwitch - laut GIGABYTE bis 64 GPUs und 103 kW pro GIGAPOD-Rack mit In-Rack-CDU.
Ist NVIDIA AI Enterprise beim HGX B200 enthalten?
Nein - NVIDIA AI Enterprise ist nicht im Systempreis enthalten: Lizenzierung je GPU laut NVIDIA-Lizenzleitfaden vom 02.09.2026. Der Server läuft alternativ vollständig ohne AI-Enterprise-Lizenz: eine gängige Linux-Distribution mit dem frei verfügbaren CUDA-Stack, dazu Open-Source-Serving wie vLLM, SGLang oder Triton. Nelpx weist Lizenzkosten im Angebot transparent aus.
Kann ich mehrere HGX B200 Server zu einem Cluster ausbauen?
Ja - über bis zu 8× 400G-NICs als Steckkarten (ConnectX-7 oder BlueField-3, 12 PCIe-Gen5-Slots sind vorhanden) bekommt jede GPU ihre eigene Cluster-Anbindung, wahlweise als InfiniBand-NDR- oder Ethernet-Fabric. GIGABYTE skaliert das im GIGAPOD-Konzept: 8 DLC-Systeme mit 64 GPUs pro Rack. Nelpx plant Fabric, Switches und Verkabelung mit. Mehr dazu auf der Seite KI-Cluster kaufen.
Ist ein HGX-B200-Server DSGVO-konform betreibbar?
Ja - als On-Premise-System bleiben Trainingsdaten, Prompts und Modelle vollständig in der eigenen Infrastruktur, was DSGVO-Bewertung und EU-AI-Act-Einordnung deutlich vereinfacht. Mit 1,4 TB GPU-Speicher laufen auch die größten offenen Modelle lokal; Nelpx konzipiert die Umgebung inklusive Netzwerk- und Sicherheitsarchitektur.
HGX B200 konfigurieren und anfragen
Ab 370.000 € zzgl. MwSt. in der Basiskonfiguration. Blackwell ist Allokationsware und die Speicherpreise steigen: Wer früh anfragt, kommt früher in die Allokationsprüfung - Preise und Slots bestätigen wir im Angebot. Wir liefern als offizieller GIGABYTE-Partner direkt aus dem Herstellerkanal - EU-weit.
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