RTX PRO 6000 Server kaufen - GIGABYTE-Plattformen von 2U bis 8 GPUs
Die NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition bringt 96 GB GDDR7 mit ECC, FP4-Tensor-Cores und Grafik-Power in den Serverschrank - als 2U-System mit 2-4 Karten oder als dedizierter NVIDIA RTX PRO Server mit 8 GPUs und ConnectX-8-Switch. Nelpx konfiguriert, beschafft und integriert über den direkten Herstellerkanal.
IT-Systemhaus für HPC & AI-Infrastruktur · Lieferung EU-weit · Direkter Herstellerkanal
Was ist ein RTX PRO 6000 Server?
Ein RTX PRO 6000 Server ist ein GPU-Server mit NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition-Karten: je 96 GB GDDR7 mit ECC, PCIe Gen 5, passiv gekühlt, bis 600 W konfigurierbar - ohne NVLink, dafür mit FP4-Tensor-Cores, RT-Cores und MIG. GIGABYTE validiert die Karte quer durch sein Server-Portfolio; Nelpx konfiguriert die sechs wichtigsten Plattformen - vom 2U-Server mit 2-4 GPUs bis zum dedizierten „NVIDIA RTX PRO Server" (XL44/XL43) mit 8 GPUs, ConnectX-8-SuperNIC-Switch und BlueField-3 ab Werk. Bei Nelpx als offiziellem GIGABYTE-Partner beginnen 8-GPU-Systeme bei 149.000 € zzgl. MwSt..
- Die Karte
- 96 GB GDDR7 ECC · 1.597 GB/s · 24.064 CUDA-Cores · MIG (4× 24 GB) · vGPU ab 19.0 · Einzelkarte bei Nelpx aktuell 15.200 € netto (auf Lager).
- Die Server
- 2U (2-4 GPUs, Intel oder AMD) · 4U mit 8 GPUs fest + ConnectX-8-Switch · 6U mit Direct Liquid Cooling · G494 mit 12 NVMe-Bays.
- Wofür
- LLM-Inferenz (70B auf einer Karte, 480B-MoE-Quants auf acht), Rendering/Omniverse, vGPU-Farmen, DSGVO-konforme On-Prem-KI.
Stand: 4. August 2026 · Quellen: NVIDIA-Datenblatt/Produktseite, GIGABYTE-Produktseiten und -Datenblätter (XL44, XL43, XLS4, XV23, XV24, G494), Marktpreise DELTA Computer/primeLine/Geizhals - Herstellerclaims sind gekennzeichnet.
Sechs GIGABYTE-Plattformen, ein GPU-Baustein
GIGABYTE validiert die RTX PRO 6000 Server Edition quer durch das Portfolio - aktuell 15 Modelle. Die sechs wichtigsten konfigurieren Sie hier; weitere liefert Nelpx auf Anfrage:
Der NVIDIA RTX PRO Server: 8 GPUs ab Werk, ConnectX-8-SuperNIC-Switch (8× QSFP 400G, PCIe-Gen6-Switching), BlueField-3, 2× Xeon 6700/6500, 32 DIMMs, 8× Gen5-NVMe. Lieferbar - zur XL44-Detailseite.
Die EPYC-Variante des RTX PRO Servers: 2× AMD EPYC 9005, 24 DIMMs (12-Kanal), gleicher ConnectX-8-Switch und BlueField-3, 8× Gen5-NVMe, 4× 3.200-W-Titanium. Neuvorstellung - Liefertermin auf Anfrage.
Direct Liquid Cooling für GPUs, CPUs und DIMMs: 8 flüssigkeitsgekühlte RTX PRO 6000, 2× Xeon 6700/6500, 8× E1.S Gen5, 6× 3.200-W-Titanium - für hohe Rack-Dichte. Anschluss über 2× UQD08 - zur DLC-Anbindung. Neuvorstellung - Liefertermin auf Anfrage.
Kompakter MGX-Server: 2× Xeon 6700/6500, 32 DIMMs, 4× Gen5-NVMe, dedizierte Slots für ConnectX-7 und BlueField-3. GPU-Vollbestückung validiert bei 25 °C Umgebung.
Der Einstieg mit einem Sockel: 1× EPYC 9005 (12-Kanal-RAM, 12 DIMMs), 2× Gen5-NVMe, 3+1× 2.000-W-Titanium - vier GPUs mit minimalem Host-Overhead.
Die Storage-starke Alternative: 2× EPYC 9005/9004, 48 DIMMs, 12× Gen5-NVMe/SATA/SAS-Bays, 6 freie Zusatz-Slots. 8× 600-W-GPUs mit zusätzlichem GIGABYTE-Lüfter-Kit (25 °C Umgebung).
Quellen: NVIDIA-Produktseite/PNY-Datenblatt RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition, Lenovo Press LP2263, GIGABYTE-Produktseiten der sechs Plattformen (Stand 04.08.2026). FP-Werte sind NVIDIA-„Peak"-Angaben ohne separaten dense/sparse-Ausweis.
Ihr RTX-PRO-Server.
In 2 Minuten konfiguriert.
Plattform wählen - CPU-, RAM- und Storage-Optionen passen sich automatisch an die gewählte Basis an. Als PDF herunterladen oder direkt an Nelpx senden.
Die 8-GPU-Referenz - Details auf der XL44-Produktseite.
= 8 GPUs · 768 GB VRAM · ca. 6,1 kW (Richtwert)
Unser Rechenzentrumspartner ist die nexspace data centers GmbH. Das Colocation-Angebot erhalten Sie direkt von nexspace.
Bis zur Bestellung geben wir keine Daten an nexspace weiter. Die Colocation sprechen wir danach mit Ihnen ab.
Ohne Einwilligung geben wir keine Daten weiter - Ihre Anfrage können Sie trotzdem absenden.
Datenschutz: Konfiguration und Kontaktdaten bleiben beim Ausfüllen vollständig in Ihrem Browser - übertragen wird erst beim aktiven Absenden der E-Mail.
RTX PRO 6000 vs. H200 NVL vs. L40S: die Zahlen
Die RTX PRO 6000 besetzt die Mitte zwischen der Grafik-Generation L40S und den HBM-Beschleunigern - mit doppeltem L40S-Speicher und einem Bruchteil des H200-Preises.
GPU-Speicher je Karte
GB - GDDR7 ECC bzw. HBM3e (H200 NVL)
Speicherbandbreite je Karte
GB/s - der größte Architektur-Unterschied
GPU-Speicher pro 8-GPU-Server
GB gesamt - Basis für die maximale Modellgröße
Marktpreis je Karte (netto)
EUR - RTX PRO/H200: aktuelle Anker (tagesaktuell, volatil)
Quellen: NVIDIA-Produktseiten RTX PRO 6000 SE / H200 / L40S (Stand 04.08.2026); H200-NVL-Preis: Nelpx-Angebotsseite (ab 26.200 € netto); RTX-PRO-Preis: Nelpx-Kartenseite (15.200 € netto, auf Lager, Stand 20.08.2026) - Tagespreise. Kein NVLink bei RTX PRO 6000 und L40S; H200 NVL mit 2-/4-Wege-NVLink-Bridges.
Alle technischen Daten anzeigen (Karte + die 6 GIGABYTE-Plattformen)
| Spezifikation | NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition |
|---|---|
| Architektur | NVIDIA Blackwell · 24.064 CUDA-Cores · 752 Tensor-Cores (5. Gen) · 188 RT-Cores (4. Gen) |
| Speicher | 96 GB GDDR7 mit ECC · 512-bit · 1.597 GB/s |
| AI-Leistung | FP4 4 PFLOPS · FP8 2 PF · FP16/BF16 1 PF · TF32 234 TF · FP32 120 TF (Herstellerangaben, peak) |
| Formfaktor | Dual-Slot FHFL, passiv (Luft) · Single-Slot FHXL (Liquid-Variante) · PCIe Gen5 x16 · 16-Pin (CEM5) |
| Leistung | Bis 600 W konfigurierbar, auf 450 W kappbar |
| Partitionierung | MIG: bis 4 Instanzen à 24 GB · vGPU ab 19.0 (RTX vWS, vPC/vApps) · Confidential Computing |
| Multi-GPU | PCIe Gen 5 - kein NVLink · 4× DisplayPort 2.1 (ab Werk deaktiviert) |
| Video | 4× NVENC (9. Gen) · 4× NVDEC (6. Gen) · 4× JPEG-Engines |
| Plattform | GPUs (RTX PRO 6000 SE) | CPUs | RAM | Storage | Netzteile | Netzwerk |
|---|---|---|---|---|---|---|
| XL44-SX2-AAS1 · 4U Luft | 8 (fest konfiguriert) | 2× Intel Xeon 6700/6500 (bis 350 W) | 32× DIMM, 8-Kanal, RDIMM/MRDIMM bis 8000 MT/s | 8× 2,5" Gen5 NVMe + 2× M.2 | 3+1× 3.200 W Titanium | CX8-Switch: 8× QSFP 400G + BlueField-3 ab Werk · 2× 10 GbE |
| XL43-ZX2-AAS1 · 4U Luft · Neuvorstellung | 8 (fest konfiguriert) | 2× AMD EPYC 9005 | 24× DIMM, 12-Kanal RDIMM | 8× 2,5" Gen5 NVMe + 2× M.2 | 4× 3.200 W Titanium | CX8-Switch + BlueField-3 ab Werk · 2× 10 GbE |
| XLS4-SX2-LAS1 · 6U DLC · Neuvorstellung | 8 (flüssigkeitsgekühlt) | 2× Intel Xeon 6700/6500 (bis 350 W, flüssigkeitsgekühlt) | 32× DIMM, flüssigkeitsgekühlt, RDIMM/MRDIMM | 8× E1.S Gen5 + 2× M.2 Gen5 x4 | 6× 3.200 W Titanium | CX8-Switch: 8× QSFP 400G + BlueField-3 ab Werk · 1× Management-LAN · I/O komplett vorne · Kühlung: 2× UQD08 hinten |
| XV24-SX0-AAJ1 · 2U Luft | bis 4 (25 °C, einheitlich) | 2× Intel Xeon 6700/6500 (bis 350 W) | 32× DIMM, 8-Kanal, RDIMM/MRDIMM | 4× 2,5" Gen5 + 2× M.2 Gen5 x2 | 3+1× 2.000 W Titanium | 2× 10 GbE · Slots für 2× CX-7 + BlueField-3 |
| XV23-ZU0-AAJ1 · 2U Luft | bis 4 (25 °C, einheitlich) | 1× AMD EPYC 9005/9004 (cTDP bis 400 W) | 12× DIMM, 12-Kanal RDIMM (9005: 6400 MT/s) | 2× 2,5" Gen5 + 2× M.2 Gen5 x4 | 3+1× 2.000 W Titanium | 2× 10 GbE · Slots für 2× CX-7 + BlueField-3 |
| G494-ZB4-AAP2 · 4U Luft | bis 8 (mit Lüfter-Kit, 25 °C, einheitlich) | 2× AMD EPYC 9005/9004 (cTDP bis 400 W) | 48× DIMM, 12-Kanal RDIMM (2DPC möglich) | 12× 2,5" Gen5 NVMe/SATA/SAS + 2× M.2 | 4× 3.000 W Titanium | 2× 1 GbE · 6 freie Gen5-Slots für NICs/DPUs |
Vom 2U-Server zur RTX PRO AI Factory
NVIDIA führt die RTX PRO 6000 in einer eigenen Enterprise-Referenzarchitektur - mit dem Knotenprofil 2-8-5-200 skaliert die Plattform bis 256 GPUs:
Konfiguration, Verfügbarkeitsprüfung und Lieferung laufen direkt über den Herstellerkanal - mit kurzen Wegen bei Kontingenten, Ersatzteilen und Eskalationen. Lieferung EU-weit.
XLS4-SX2-LAS1: DLC-Anbindung ans Rack-Manifold
Der GIGABYTE XLS4-SX2-LAS1 wird über zwei UQD08-Schnellkupplungen (1× Vorlauf, 1× Rücklauf) an den Kühlkreislauf angeschlossen. Die Kupplungen sitzen auf der Rückseite neben den Netzteilen und sind am Server als Stecker (male) ausgeführt. Der Kühlkreislauf braucht 10 l/min bei bis zu 45 °C Vorlauftemperatur.
| Kupplungen | 2× UQD08 1× Vorlauf, 1× Rücklauf |
|---|---|
| Ausführung am Server | Stecker (male) |
| Hersteller / Standard | CEJN konform zur OCP-UQD-Spezifikation (Universal Quick Disconnect) |
| Position | Rückseite, neben den Netzteilen Richtung Rack-Manifold |
| Durchfluss | 10 l/min bei ca. 0,3 bar (4,3 psi) Druckverlust |
| Vorlauftemperatur | bis 45 °C |
| Max. Betriebsdruck Cold Plates | ca. 3,8 bar (55 psi) |
| Flüssigkeitsgekühlt | 8 GPUs, 2 CPUs, 32 DIMMs zusätzlich 6 Systemlüfter (60 mm) |
| I/O-Anschlüsse | komplett vorne 8× QSFP 400 Gb/s, Management-LAN, USB, Mini-DP - hinten nur Strom und Kühlwasser |
| Gehäuse | 6U · 438 × 264 × 805 mm · 108 kg netto |
Die Schläuche zwischen Rack-Manifold und Server gehören nicht zum Lieferumfang und werden kundenseitig gestellt. Als Gegenstück zu den Steckern am Server brauchen sie UQD08-Buchsen (female).
- Rack-Manifold mit einem freien Vorlauf- und einem Rücklauf-Abgang je Server
- 2 Adapterschläuche mit UQD08-Buchsen je Server
- Kühlkreislauf, der je Server 10 l/min bei höchstens 45 °C Vorlauf liefert
- Ab 50 % relativer Luftfeuchte: Vorlauf wärmer als die Raumluft, damit kein Kondensat entsteht
- C19-Netzkabel für 6 Netzteile (ebenfalls nicht im Lieferumfang)
Server XLS4-SX2-LAS1, 3-teiliges Schienen-Kit und 4 CPU-Carrier.
Quellen: Herstellerangaben GIGABYTE zur DLC-Anbindung (Kupplungen, Durchfluss, Druck; Stand 17.09.2026) und GIGABYTE-Produktseite XLS4-SX2-LAS1 (I/O, Maße, Gewicht, Betriebsbedingungen, Lieferumfang). Druck- und Durchflusswerte sind Circa-Angaben des Herstellers.
Was läuft auf 96, 384 und 768 GB VRAM?
Belegte Benchmark-Beispiele statt Bauchgefühl - gemessen mit NVIDIAs TensorRT-LLM bzw. unabhängigen vLLM-Benchmarks:
| Ausbau | VRAM | Belegte Beispiele |
|---|---|---|
| 1× RTX PRO 6000 | 96 GB | Llama 3.3 70B FP4: 1.724 Token/s · Qwen3-30B-A3B FP4: 9.938 Token/s (offizielle TensorRT-LLM-Benchmarks) · 70B-Modelle in FP8 passen mit moderaten Batches; 70B FP16 (~140 GB) passt nicht |
| 4× RTX PRO 6000 | 384 GB | Qwen3-235B-A22B FP4: 1.731 Token/s je GPU (TensorRT-LLM, 4-GPU-Konfiguration) |
| 8× RTX PRO 6000 | 768 GB | Qwen3-Coder-480B-A35B als 4-Bit-Quantisierung (~320 GB): läuft produktiv · dichte FP8-Riesen (z. B. GLM-4.6) laufen, sind aber auf NVLink-Systemen wie H200 pro Token günstiger |
Quellen: NVIDIA TensorRT-LLM Performance Overview (offizielle Benchmarks, RTX PRO 6000 SE), CloudRift-Benchmark 8× RTX PRO 6000 vs. 8× H200 (07/2026). Durchsatz hängt stark von Kontextlänge, Batchgröße und Serving-Stack ab.
70B-Modelle auf einer Karte in FP4/FP8, MoE-Giganten als Quantisierung auf acht - bei Einzel-GPU-Inferenz rund 28 % günstigere Kosten pro Token als H100-Systeme (unabhängiger Benchmark).
188 RT-Cores und 4× DisplayPort-Silizium, das die HBM-Beschleuniger nicht haben: Omniverse, OpenUSD und fotorealistisches Rendering sind offiziell unterstützte Kern-Workloads.
MIG partitioniert jede Karte in bis zu 4 isolierte 24-GB-Instanzen, vGPU 19.0 virtualisiert sie - ein 8-GPU-Server bedient bis zu 32 Teams, Projekte oder Kunden.
Prompts, Trainingsdaten und Modelle bleiben im Haus; Confidential Computing mit Secure Boot schützt Modelle und Daten auch zur Laufzeit.
Je 4 Encoder- und Decoder-Engines (NVENC 9. Gen/NVDEC 6. Gen) plus JPEG-Beschleuniger - für Transcoding-Farmen, Video-KI und Computer-Vision-Ströme.
Vom 2U-Einstieg bis zur 256-GPU-AI-Factory nach NVIDIA-Referenzarchitektur - gleicher CUDA-Stack, gleiche Karten, gleicher Partnerkanal für jede Ausbaustufe.
RTX PRO 6000, H200 NVL oder gleich HGX?
Die ehrliche Entscheidungshilfe - denn nicht jeder Workload braucht HBM und NVLink:
Darum der RTX PRO 6000 Server
- Preis-Leistung Inferenz: Karte 15.200 € netto - rund 40 % günstiger als eine H200 NVL; bei Einzel-GPU-Inferenz ~28 % günstigere Kosten pro Token als H100 (unabhängiger Benchmark).
- FP4 der Blackwell-Generation: 4 PFLOPS je Karte (Herstellerangabe) mit offiziellen TensorRT-LLM-Rezepten - Hopper und Ada haben kein FP4.
- Grafik und Inferenz auf einer Karte: RT-Cores, NVENC/NVDEC und Omniverse-Support - Grafik-Silizium, das den HBM-Beschleunigern H200 und B300 fehlt.
- Multi-Tenant ab Werk: MIG (4× 24 GB) + vGPU - als einzige in dieser Klasse auch fürs Grafik-Provisioning.
- Skalierbar nach Referenz: NVIDIA-ERA „RTX PRO AI Factory" bis 256 GPUs, XL44/XL43 mit ConnectX-8-Switch ab Werk.
Die Alternativen ehrlich betrachtet
- H200 NVL: 141 GB HBM3e, 4,8 TB/s und NVLink - bei langen Kontexten und dichtem Multi-GPU-Betrieb klar überlegen (zur H200-Seite, ab 26.200 € netto).
- HGX B300: Für Training und größte Modelle führt an SXM, NVLink-Domäne und 2,1 TB HBM3e nichts vorbei (zum HGX-B300-Konfigurator).
- L40S: Solide Vorgänger-Generation, oft günstig verfügbar - aber halber Speicher, kein FP4 (zur L40S-Seite).
- Nur die Karte gesucht? Einzelkarten und Nachrüstung: RTX PRO 6000 Blackwell SE kaufen.
- Workstation statt Server: RTX-PRO-Karten im Tower - zum Workstation-Konfigurator.
Häufige Fragen zu RTX PRO 6000 Servern
Was kostet ein RTX PRO 6000 Server?
Bei Nelpx beginnen 8-GPU-Systeme (GIGABYTE XL44 mit 8× RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition) bei 149.000 € zzgl. MwSt. Kompaktere 2U-Server mit 2-4 GPUs liegen deutlich darunter - Preis auf Anfrage, da die Kartenpreise stark schwanken: Die Einzelkarte kostet bei Nelpx aktuell 15.200 € netto (auf Lager) und hat seit dem Launch um mehr als 50 % zugelegt (US-Listenpreis). Am schnellsten geht es über den Konfigurator auf dieser Seite.
Welche GIGABYTE-Server unterstützen die RTX PRO 6000 - und wie viele GPUs passen hinein?
Bei Nelpx konfigurierbar sind die sechs wichtigsten Plattformen (Stand August 2026): Die dedizierten NVIDIA RTX PRO Server XL44-SX2 (Intel Xeon 6) und XL43-ZX2 (AMD EPYC 9005) kommen fest mit 8 GPUs plus ConnectX-8-SuperNIC-Switch, der XLS4-SX2 mit 8 flüssigkeitsgekühlten GPUs in 6U. Dazu die flexiblen Modelle XV24-SX0 und XV23-ZU0 (2U, je bis 4 GPUs, validiert bei 25 °C Umgebung) und der G494-ZB4 (4U, bis 8 GPUs - bei 600-W-Karten mit zusätzlichem Lüfter-Kit). GIGABYTE validiert dabei nur einheitliche GPU-Bestückung. Insgesamt listet GIGABYTE aktuell 15 Modelle mit RTX-PRO-6000-Support - weitere konfiguriert Nelpx auf Anfrage. Andere Serien wie der G493 führen die Karte ausdrücklich nicht auf der Kompatibilitätsliste. Weitere freigegebene Plattformen - auch für andere Karten - zeigt der GPU-Kompatibilitäts-Finder.
Hat die RTX PRO 6000 NVLink - und was bedeutet das praktisch?
Nein, die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition hat kein NVLink - Multi-GPU läuft über PCIe Gen 5. Für Inferenz, viele parallele Modelle und MoE-Quantisierungen ist das in der Praxis unkritisch; unabhängige Benchmarks messen bei Einzel-GPU-Inferenz rund 28 % niedrigere Kosten pro Token als bei der H100. Bei dichtem 8-Wege-Tensor-Parallel großer Modelle liefern NVLink-Systeme wie die H200 NVL dagegen ein Mehrfaches des Durchsatzes - für solche Workloads beraten wir Richtung H200.
Welche LLMs laufen auf 96 GB, 384 GB und 768 GB VRAM?
Eine Karte (96 GB): Llama 3.3 70B in FP4 mit 1.724 Token/s oder Qwen3-30B in FP4 mit knapp 10.000 Token/s (offizielle TensorRT-LLM-Benchmarks); 70B-Modelle in FP8 passen mit moderaten Batchgrößen, FP16-70B nicht. Vier Karten (384 GB): Qwen3-235B-A22B in FP4. Acht Karten (768 GB): MoE-Modelle wie Qwen3-Coder-480B als 4-Bit-Quantisierung (~320 GB). Nelpx dimensioniert die Konfiguration passend zum Zielmodell.
Unterstützt die RTX PRO 6000 MIG und vGPU?
Ja. Multi-Instance GPU (MIG) partitioniert jede Karte in bis zu 4 vollständig isolierte Instanzen mit je 24 GB - ideal für Multi-Team- und Multi-Tenant-Betrieb. Virtualisierung ist ab NVIDIA vGPU 19.0 unterstützt (RTX vWS, vPC/vApps), auch kombiniert mit MIG. Ein 8-GPU-Server lässt sich so in bis zu 32 isolierte GPU-Instanzen aufteilen.
RTX PRO 6000 oder H200 NVL - was soll ich kaufen?
Die H200 NVL bietet 141 GB HBM3e mit 4,8 TB/s und NVLink - überlegen bei langen Kontexten, speicherbandbreiten-limitierter Inferenz und dichtem Multi-GPU-Betrieb, aber mit rund 26.200 € netto pro Karte rund 70 % teurer. Die RTX PRO 6000 (96 GB GDDR7, 1.597 GB/s, FP4-Unterstützung, RT-Cores für Grafik/Omniverse) kostet bei Nelpx aktuell 15.200 € netto und liefert bei Einzel-GPU-Inferenz die besseren Kosten pro Token. Faustregel: Inferenz, Grafik und Multi-Tenant → RTX PRO 6000; HBM-Bandbreite, NVLink-Skalierung und Training → H200 NVL.
Lohnt sich der Umstieg von der L40S?
Die RTX PRO 6000 verdoppelt den Speicher (96 statt 48 GB), fast verdoppelt die Bandbreite (1.597 statt 864 GB/s) und bringt FP4-Unterstützung der 5. Tensor-Core-Generation mit. NVIDIA nennt bis zu 5× höheren LLM-Inferenz-Durchsatz gegenüber der L40S (Herstellerangabe). Für bestehende L40S-Flotten bleibt die Karte gut nutzbar - für neue KI-Projekte ist die RTX PRO 6000 der klar modernere Baustein.
Was unterscheidet Server Edition und Workstation Edition - darf die Workstation-Karte in den Server?
Gleicher Chip, anderes Kühlkonzept: Die Server Edition ist passiv gekühlt (Dual-Slot, bis 600 W konfigurierbar, auf 450 W kappbar, 1.597 GB/s) und auf den Front-to-Back-Luftstrom von Servern ausgelegt. Die Workstation Edition hat einen aktiven Kühler (fix 600 W, 1.792 GB/s) für Tower-Workstations. In GIGABYTE-Servern ist ausschließlich die Server Edition validiert - aktiv gekühlte Workstation-Karten sind für dichtes Stacking im Server nicht vorgesehen. Für Workstations mit RTX-PRO-Karten: siehe unsere KI-Workstations.
Wie viel Strom braucht ein RTX PRO 6000 Server und welche Kühlung ist nötig?
Jede Karte ist mit bis zu 600 W konfigurierbar und lässt sich auf 450 W kappen. Ein 8-GPU-System liegt als Richtwert bei rund 6-7 kW (XL44: 3+1 redundante 3.200-W-Titanium-Netzteile); die 2U-Systeme mit 4 GPUs bei rund 3-4 kW. Die Karten sind passiv gekühlt und brauchen Server-Airflow; bei den flexiblen Plattformen (XV23, XV24, G494) validiert GIGABYTE die GPU-Bestückung bis 25 °C Umgebungstemperatur, der XL44 ist für 10-30 °C spezifiziert. Fürs Büro sind die Systeme nicht geeignet. Wer höhere Dichte will: Der XLS4-SX2 kühlt GPUs, CPUs und DIMMs per Direct Liquid Cooling (2× UQD08, Vorlauf bis 45 °C).
Wie wird der GIGABYTE XLS4-SX2-LAS1 an die Flüssigkühlung angeschlossen?
Über zwei UQD08-Schnellkupplungen auf der Rückseite, direkt neben den Netzteilen: eine für den Vorlauf, eine für den Rücklauf. Die Kupplungen stammen von CEJN, entsprechen der OCP-UQD-Spezifikation und sind am Server als Stecker (male) ausgeführt. Der Kühlkreislauf muss je Server 10 l/min liefern, der Druckverlust liegt dabei bei ca. 0,3 bar (4,3 psi). Die Vorlauftemperatur darf bis 45 °C betragen, der maximale Betriebsdruck der Cold Plates liegt bei ca. 3,8 bar (55 psi). Flüssigkeitsgekühlt sind die 8 GPUs, beide CPUs und die 32 DIMMs. Alle Daten- und Management-Anschlüsse (8× QSFP 400 Gb/s, Management-LAN, USB, Mini-DP) liegen vorne, hinten befinden sich nur Strom und Kühlwasser. Alle Werte in der Übersicht zur DLC-Anbindung.
Sind die Schläuche zum Rack-Manifold beim XLS4-SX2-LAS1 im Lieferumfang?
Nein. Die Adapterschläuche zwischen Rack-Manifold und Server sind nicht im Lieferumfang und werden kundenseitig gestellt. Weil die Kupplungen am Server als UQD08-Stecker (male) ausgeführt sind, brauchen die Schläuche am Server-Ende UQD08-Buchsen (female). Pro Server sind zwei Schläuche nötig: Vorlauf und Rücklauf. Im Lieferumfang sind der Server, ein 3-teiliges Schienen-Kit und 4 CPU-Carrier; C19-Netzkabel gehören ebenfalls nicht dazu.
Sind RTX PRO 6000 Server lieferbar?
Ja - die Referenzplattform GIGABYTE XL44-SX2 ist lieferbar (aktuelle Lieferzeit typisch 6-12 Wochen je nach GPU-Allokation), die Einzelkarten sind im Handel lagernd. Die 2U-Modelle XV23/XV24 und der G494 sind reguläre GIGABYTE-Serienprodukte. Die Neuvorstellungen XL43-ZX2 (AMD-Variante) und XLS4-SX2 (Flüssigkühlung) sind angekündigt - Liefertermine klärt Nelpx auf Anfrage direkt im Herstellerkanal.
Kann ich mehrere RTX PRO 6000 Server zu einem Cluster ausbauen?
Ja - NVIDIA definiert dafür die Enterprise-Referenzarchitektur „RTX PRO AI Factory“: Knotenprofil 2-8-5-200 (2 CPUs, 8 GPUs, 5× 200-Gb/s-NICs), skalierbar von 4 Servern (32 GPUs) bis 32 Server mit 256 GPUs über Spectrum-X-Ethernet und BlueField-3. Die XL44/XL43-Server bringen den ConnectX-8-SuperNIC-Switch mit QSFP-400G-Ports dafür ab Werk mit. Nelpx plant Fabric, Switches und Verkabelung mit.
Ist ein RTX PRO 6000 Server DSGVO-konform betreibbar?
Ja - als On-Premise-System bleiben Daten, Prompts und Modelle vollständig in der eigenen Infrastruktur, was DSGVO-Bewertung und EU-AI-Act-Einordnung deutlich vereinfacht. Die Karte unterstützt zudem Confidential Computing mit Secure Boot. Nelpx konzipiert die Umgebung inklusive Netzwerk- und Sicherheitsarchitektur und liefert EU-weit.
Ihr RTX-PRO-Server - konfiguriert in 2 Minuten
8-GPU-Systeme ab 149.000 € zzgl. MwSt., 2U-Einstieg auf Anfrage. Die Kartenpreise steigen seit Monaten - wer jetzt konfiguriert, sichert Preis und Lieferslot. Nelpx liefert als offizieller GIGABYTE-Partner direkt aus dem Herstellerkanal.
Jetzt konfigurieren & Angebot einholenDirekter Herstellerkanal · Konfiguration, Angebot und Lieferung aus einer Hand · Lieferung & Integration EU-weit
RTX PRO 6000 Server kaufen - GIGABYTE-Plattformen von 2U bis 8 GPUs
Die NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition bringt 96 GB GDDR7 mit ECC, FP4-Tensor-Cores und Grafik-Power in den Serverschrank - als 2U-System mit 2-4 Karten oder als dedizierter NVIDIA RTX PRO Server mit 8 GPUs und ConnectX-8-Switch. Nelpx konfiguriert, beschafft und integriert über den direkten Herstellerkanal.
IT-Systemhaus für HPC & AI-Infrastruktur · Lieferung EU-weit · Direkter Herstellerkanal
Was ist ein RTX PRO 6000 Server?
Ein RTX PRO 6000 Server ist ein GPU-Server mit NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition-Karten: je 96 GB GDDR7 mit ECC, PCIe Gen 5, passiv gekühlt, bis 600 W konfigurierbar - ohne NVLink, dafür mit FP4-Tensor-Cores, RT-Cores und MIG. GIGABYTE validiert die Karte quer durch sein Server-Portfolio; Nelpx konfiguriert die sechs wichtigsten Plattformen - vom 2U-Server mit 2-4 GPUs bis zum dedizierten „NVIDIA RTX PRO Server" (XL44/XL43) mit 8 GPUs, ConnectX-8-SuperNIC-Switch und BlueField-3 ab Werk. Bei Nelpx als offiziellem GIGABYTE-Partner beginnen 8-GPU-Systeme bei 149.000 € zzgl. MwSt..
- Die Karte
- 96 GB GDDR7 ECC · 1.597 GB/s · 24.064 CUDA-Cores · MIG (4× 24 GB) · vGPU ab 19.0 · Einzelkarte bei Nelpx aktuell 15.200 € netto (auf Lager).
- Die Server
- 2U (2-4 GPUs, Intel oder AMD) · 4U mit 8 GPUs fest + ConnectX-8-Switch · 6U mit Direct Liquid Cooling · G494 mit 12 NVMe-Bays.
- Wofür
- LLM-Inferenz (70B auf einer Karte, 480B-MoE-Quants auf acht), Rendering/Omniverse, vGPU-Farmen, DSGVO-konforme On-Prem-KI.
Stand: 4. August 2026 · Quellen: NVIDIA-Datenblatt/Produktseite, GIGABYTE-Produktseiten und -Datenblätter (XL44, XL43, XLS4, XV23, XV24, G494), Marktpreise DELTA Computer/primeLine/Geizhals - Herstellerclaims sind gekennzeichnet.
Sechs GIGABYTE-Plattformen, ein GPU-Baustein
GIGABYTE validiert die RTX PRO 6000 Server Edition quer durch das Portfolio - aktuell 15 Modelle. Die sechs wichtigsten konfigurieren Sie hier; weitere liefert Nelpx auf Anfrage:
Der NVIDIA RTX PRO Server: 8 GPUs ab Werk, ConnectX-8-SuperNIC-Switch (8× QSFP 400G, PCIe-Gen6-Switching), BlueField-3, 2× Xeon 6700/6500, 32 DIMMs, 8× Gen5-NVMe. Lieferbar - zur XL44-Detailseite.
Die EPYC-Variante des RTX PRO Servers: 2× AMD EPYC 9005, 24 DIMMs (12-Kanal), gleicher ConnectX-8-Switch und BlueField-3, 8× Gen5-NVMe, 4× 3.200-W-Titanium. Neuvorstellung - Liefertermin auf Anfrage.
Direct Liquid Cooling für GPUs, CPUs und DIMMs: 8 flüssigkeitsgekühlte RTX PRO 6000, 2× Xeon 6700/6500, 8× E1.S Gen5, 6× 3.200-W-Titanium - für hohe Rack-Dichte. Anschluss über 2× UQD08 - zur DLC-Anbindung. Neuvorstellung - Liefertermin auf Anfrage.
Kompakter MGX-Server: 2× Xeon 6700/6500, 32 DIMMs, 4× Gen5-NVMe, dedizierte Slots für ConnectX-7 und BlueField-3. GPU-Vollbestückung validiert bei 25 °C Umgebung.
Der Einstieg mit einem Sockel: 1× EPYC 9005 (12-Kanal-RAM, 12 DIMMs), 2× Gen5-NVMe, 3+1× 2.000-W-Titanium - vier GPUs mit minimalem Host-Overhead.
Die Storage-starke Alternative: 2× EPYC 9005/9004, 48 DIMMs, 12× Gen5-NVMe/SATA/SAS-Bays, 6 freie Zusatz-Slots. 8× 600-W-GPUs mit zusätzlichem GIGABYTE-Lüfter-Kit (25 °C Umgebung).
Quellen: NVIDIA-Produktseite/PNY-Datenblatt RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition, Lenovo Press LP2263, GIGABYTE-Produktseiten der sechs Plattformen (Stand 04.08.2026). FP-Werte sind NVIDIA-„Peak"-Angaben ohne separaten dense/sparse-Ausweis.
Ihr RTX-PRO-Server.
In 2 Minuten konfiguriert.
Plattform wählen - CPU-, RAM- und Storage-Optionen passen sich automatisch an die gewählte Basis an. Als PDF herunterladen oder direkt an Nelpx senden.
Die 8-GPU-Referenz - Details auf der XL44-Produktseite.
= 8 GPUs · 768 GB VRAM · ca. 6,1 kW (Richtwert)
Unser Rechenzentrumspartner ist die nexspace data centers GmbH. Das Colocation-Angebot erhalten Sie direkt von nexspace.
Bis zur Bestellung geben wir keine Daten an nexspace weiter. Die Colocation sprechen wir danach mit Ihnen ab.
Ohne Einwilligung geben wir keine Daten weiter - Ihre Anfrage können Sie trotzdem absenden.
Datenschutz: Konfiguration und Kontaktdaten bleiben beim Ausfüllen vollständig in Ihrem Browser - übertragen wird erst beim aktiven Absenden der E-Mail.
RTX PRO 6000 vs. H200 NVL vs. L40S: die Zahlen
Die RTX PRO 6000 besetzt die Mitte zwischen der Grafik-Generation L40S und den HBM-Beschleunigern - mit doppeltem L40S-Speicher und einem Bruchteil des H200-Preises.
GPU-Speicher je Karte
GB - GDDR7 ECC bzw. HBM3e (H200 NVL)
Speicherbandbreite je Karte
GB/s - der größte Architektur-Unterschied
GPU-Speicher pro 8-GPU-Server
GB gesamt - Basis für die maximale Modellgröße
Marktpreis je Karte (netto)
EUR - RTX PRO/H200: aktuelle Anker (tagesaktuell, volatil)
Quellen: NVIDIA-Produktseiten RTX PRO 6000 SE / H200 / L40S (Stand 04.08.2026); H200-NVL-Preis: Nelpx-Angebotsseite (ab 26.200 € netto); RTX-PRO-Preis: Nelpx-Kartenseite (15.200 € netto, auf Lager, Stand 20.08.2026) - Tagespreise. Kein NVLink bei RTX PRO 6000 und L40S; H200 NVL mit 2-/4-Wege-NVLink-Bridges.
Alle technischen Daten anzeigen (Karte + die 6 GIGABYTE-Plattformen)
| Spezifikation | NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition |
|---|---|
| Architektur | NVIDIA Blackwell · 24.064 CUDA-Cores · 752 Tensor-Cores (5. Gen) · 188 RT-Cores (4. Gen) |
| Speicher | 96 GB GDDR7 mit ECC · 512-bit · 1.597 GB/s |
| AI-Leistung | FP4 4 PFLOPS · FP8 2 PF · FP16/BF16 1 PF · TF32 234 TF · FP32 120 TF (Herstellerangaben, peak) |
| Formfaktor | Dual-Slot FHFL, passiv (Luft) · Single-Slot FHXL (Liquid-Variante) · PCIe Gen5 x16 · 16-Pin (CEM5) |
| Leistung | Bis 600 W konfigurierbar, auf 450 W kappbar |
| Partitionierung | MIG: bis 4 Instanzen à 24 GB · vGPU ab 19.0 (RTX vWS, vPC/vApps) · Confidential Computing |
| Multi-GPU | PCIe Gen 5 - kein NVLink · 4× DisplayPort 2.1 (ab Werk deaktiviert) |
| Video | 4× NVENC (9. Gen) · 4× NVDEC (6. Gen) · 4× JPEG-Engines |
| Plattform | GPUs (RTX PRO 6000 SE) | CPUs | RAM | Storage | Netzteile | Netzwerk |
|---|---|---|---|---|---|---|
| XL44-SX2-AAS1 · 4U Luft | 8 (fest konfiguriert) | 2× Intel Xeon 6700/6500 (bis 350 W) | 32× DIMM, 8-Kanal, RDIMM/MRDIMM bis 8000 MT/s | 8× 2,5" Gen5 NVMe + 2× M.2 | 3+1× 3.200 W Titanium | CX8-Switch: 8× QSFP 400G + BlueField-3 ab Werk · 2× 10 GbE |
| XL43-ZX2-AAS1 · 4U Luft · Neuvorstellung | 8 (fest konfiguriert) | 2× AMD EPYC 9005 | 24× DIMM, 12-Kanal RDIMM | 8× 2,5" Gen5 NVMe + 2× M.2 | 4× 3.200 W Titanium | CX8-Switch + BlueField-3 ab Werk · 2× 10 GbE |
| XLS4-SX2-LAS1 · 6U DLC · Neuvorstellung | 8 (flüssigkeitsgekühlt) | 2× Intel Xeon 6700/6500 (bis 350 W, flüssigkeitsgekühlt) | 32× DIMM, flüssigkeitsgekühlt, RDIMM/MRDIMM | 8× E1.S Gen5 + 2× M.2 Gen5 x4 | 6× 3.200 W Titanium | CX8-Switch: 8× QSFP 400G + BlueField-3 ab Werk · 1× Management-LAN · I/O komplett vorne · Kühlung: 2× UQD08 hinten |
| XV24-SX0-AAJ1 · 2U Luft | bis 4 (25 °C, einheitlich) | 2× Intel Xeon 6700/6500 (bis 350 W) | 32× DIMM, 8-Kanal, RDIMM/MRDIMM | 4× 2,5" Gen5 + 2× M.2 Gen5 x2 | 3+1× 2.000 W Titanium | 2× 10 GbE · Slots für 2× CX-7 + BlueField-3 |
| XV23-ZU0-AAJ1 · 2U Luft | bis 4 (25 °C, einheitlich) | 1× AMD EPYC 9005/9004 (cTDP bis 400 W) | 12× DIMM, 12-Kanal RDIMM (9005: 6400 MT/s) | 2× 2,5" Gen5 + 2× M.2 Gen5 x4 | 3+1× 2.000 W Titanium | 2× 10 GbE · Slots für 2× CX-7 + BlueField-3 |
| G494-ZB4-AAP2 · 4U Luft | bis 8 (mit Lüfter-Kit, 25 °C, einheitlich) | 2× AMD EPYC 9005/9004 (cTDP bis 400 W) | 48× DIMM, 12-Kanal RDIMM (2DPC möglich) | 12× 2,5" Gen5 NVMe/SATA/SAS + 2× M.2 | 4× 3.000 W Titanium | 2× 1 GbE · 6 freie Gen5-Slots für NICs/DPUs |
Vom 2U-Server zur RTX PRO AI Factory
NVIDIA führt die RTX PRO 6000 in einer eigenen Enterprise-Referenzarchitektur - mit dem Knotenprofil 2-8-5-200 skaliert die Plattform bis 256 GPUs:
Konfiguration, Verfügbarkeitsprüfung und Lieferung laufen direkt über den Herstellerkanal - mit kurzen Wegen bei Kontingenten, Ersatzteilen und Eskalationen. Lieferung EU-weit.
XLS4-SX2-LAS1: DLC-Anbindung ans Rack-Manifold
Der GIGABYTE XLS4-SX2-LAS1 wird über zwei UQD08-Schnellkupplungen (1× Vorlauf, 1× Rücklauf) an den Kühlkreislauf angeschlossen. Die Kupplungen sitzen auf der Rückseite neben den Netzteilen und sind am Server als Stecker (male) ausgeführt. Der Kühlkreislauf braucht 10 l/min bei bis zu 45 °C Vorlauftemperatur.
| Kupplungen | 2× UQD08 1× Vorlauf, 1× Rücklauf |
|---|---|
| Ausführung am Server | Stecker (male) |
| Hersteller / Standard | CEJN konform zur OCP-UQD-Spezifikation (Universal Quick Disconnect) |
| Position | Rückseite, neben den Netzteilen Richtung Rack-Manifold |
| Durchfluss | 10 l/min bei ca. 0,3 bar (4,3 psi) Druckverlust |
| Vorlauftemperatur | bis 45 °C |
| Max. Betriebsdruck Cold Plates | ca. 3,8 bar (55 psi) |
| Flüssigkeitsgekühlt | 8 GPUs, 2 CPUs, 32 DIMMs zusätzlich 6 Systemlüfter (60 mm) |
| I/O-Anschlüsse | komplett vorne 8× QSFP 400 Gb/s, Management-LAN, USB, Mini-DP - hinten nur Strom und Kühlwasser |
| Gehäuse | 6U · 438 × 264 × 805 mm · 108 kg netto |
Die Schläuche zwischen Rack-Manifold und Server gehören nicht zum Lieferumfang und werden kundenseitig gestellt. Als Gegenstück zu den Steckern am Server brauchen sie UQD08-Buchsen (female).
- Rack-Manifold mit einem freien Vorlauf- und einem Rücklauf-Abgang je Server
- 2 Adapterschläuche mit UQD08-Buchsen je Server
- Kühlkreislauf, der je Server 10 l/min bei höchstens 45 °C Vorlauf liefert
- Ab 50 % relativer Luftfeuchte: Vorlauf wärmer als die Raumluft, damit kein Kondensat entsteht
- C19-Netzkabel für 6 Netzteile (ebenfalls nicht im Lieferumfang)
Server XLS4-SX2-LAS1, 3-teiliges Schienen-Kit und 4 CPU-Carrier.
Quellen: Herstellerangaben GIGABYTE zur DLC-Anbindung (Kupplungen, Durchfluss, Druck; Stand 17.09.2026) und GIGABYTE-Produktseite XLS4-SX2-LAS1 (I/O, Maße, Gewicht, Betriebsbedingungen, Lieferumfang). Druck- und Durchflusswerte sind Circa-Angaben des Herstellers.
Was läuft auf 96, 384 und 768 GB VRAM?
Belegte Benchmark-Beispiele statt Bauchgefühl - gemessen mit NVIDIAs TensorRT-LLM bzw. unabhängigen vLLM-Benchmarks:
| Ausbau | VRAM | Belegte Beispiele |
|---|---|---|
| 1× RTX PRO 6000 | 96 GB | Llama 3.3 70B FP4: 1.724 Token/s · Qwen3-30B-A3B FP4: 9.938 Token/s (offizielle TensorRT-LLM-Benchmarks) · 70B-Modelle in FP8 passen mit moderaten Batches; 70B FP16 (~140 GB) passt nicht |
| 4× RTX PRO 6000 | 384 GB | Qwen3-235B-A22B FP4: 1.731 Token/s je GPU (TensorRT-LLM, 4-GPU-Konfiguration) |
| 8× RTX PRO 6000 | 768 GB | Qwen3-Coder-480B-A35B als 4-Bit-Quantisierung (~320 GB): läuft produktiv · dichte FP8-Riesen (z. B. GLM-4.6) laufen, sind aber auf NVLink-Systemen wie H200 pro Token günstiger |
Quellen: NVIDIA TensorRT-LLM Performance Overview (offizielle Benchmarks, RTX PRO 6000 SE), CloudRift-Benchmark 8× RTX PRO 6000 vs. 8× H200 (07/2026). Durchsatz hängt stark von Kontextlänge, Batchgröße und Serving-Stack ab.
70B-Modelle auf einer Karte in FP4/FP8, MoE-Giganten als Quantisierung auf acht - bei Einzel-GPU-Inferenz rund 28 % günstigere Kosten pro Token als H100-Systeme (unabhängiger Benchmark).
188 RT-Cores und 4× DisplayPort-Silizium, das die HBM-Beschleuniger nicht haben: Omniverse, OpenUSD und fotorealistisches Rendering sind offiziell unterstützte Kern-Workloads.
MIG partitioniert jede Karte in bis zu 4 isolierte 24-GB-Instanzen, vGPU 19.0 virtualisiert sie - ein 8-GPU-Server bedient bis zu 32 Teams, Projekte oder Kunden.
Prompts, Trainingsdaten und Modelle bleiben im Haus; Confidential Computing mit Secure Boot schützt Modelle und Daten auch zur Laufzeit.
Je 4 Encoder- und Decoder-Engines (NVENC 9. Gen/NVDEC 6. Gen) plus JPEG-Beschleuniger - für Transcoding-Farmen, Video-KI und Computer-Vision-Ströme.
Vom 2U-Einstieg bis zur 256-GPU-AI-Factory nach NVIDIA-Referenzarchitektur - gleicher CUDA-Stack, gleiche Karten, gleicher Partnerkanal für jede Ausbaustufe.
RTX PRO 6000, H200 NVL oder gleich HGX?
Die ehrliche Entscheidungshilfe - denn nicht jeder Workload braucht HBM und NVLink:
Darum der RTX PRO 6000 Server
- Preis-Leistung Inferenz: Karte 15.200 € netto - rund 40 % günstiger als eine H200 NVL; bei Einzel-GPU-Inferenz ~28 % günstigere Kosten pro Token als H100 (unabhängiger Benchmark).
- FP4 der Blackwell-Generation: 4 PFLOPS je Karte (Herstellerangabe) mit offiziellen TensorRT-LLM-Rezepten - Hopper und Ada haben kein FP4.
- Grafik und Inferenz auf einer Karte: RT-Cores, NVENC/NVDEC und Omniverse-Support - Grafik-Silizium, das den HBM-Beschleunigern H200 und B300 fehlt.
- Multi-Tenant ab Werk: MIG (4× 24 GB) + vGPU - als einzige in dieser Klasse auch fürs Grafik-Provisioning.
- Skalierbar nach Referenz: NVIDIA-ERA „RTX PRO AI Factory" bis 256 GPUs, XL44/XL43 mit ConnectX-8-Switch ab Werk.
Die Alternativen ehrlich betrachtet
- H200 NVL: 141 GB HBM3e, 4,8 TB/s und NVLink - bei langen Kontexten und dichtem Multi-GPU-Betrieb klar überlegen (zur H200-Seite, ab 26.200 € netto).
- HGX B300: Für Training und größte Modelle führt an SXM, NVLink-Domäne und 2,1 TB HBM3e nichts vorbei (zum HGX-B300-Konfigurator).
- L40S: Solide Vorgänger-Generation, oft günstig verfügbar - aber halber Speicher, kein FP4 (zur L40S-Seite).
- Nur die Karte gesucht? Einzelkarten und Nachrüstung: RTX PRO 6000 Blackwell SE kaufen.
- Workstation statt Server: RTX-PRO-Karten im Tower - zum Workstation-Konfigurator.
Häufige Fragen zu RTX PRO 6000 Servern
Was kostet ein RTX PRO 6000 Server?
Bei Nelpx beginnen 8-GPU-Systeme (GIGABYTE XL44 mit 8× RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition) bei 149.000 € zzgl. MwSt. Kompaktere 2U-Server mit 2-4 GPUs liegen deutlich darunter - Preis auf Anfrage, da die Kartenpreise stark schwanken: Die Einzelkarte kostet bei Nelpx aktuell 15.200 € netto (auf Lager) und hat seit dem Launch um mehr als 50 % zugelegt (US-Listenpreis). Am schnellsten geht es über den Konfigurator auf dieser Seite.
Welche GIGABYTE-Server unterstützen die RTX PRO 6000 - und wie viele GPUs passen hinein?
Bei Nelpx konfigurierbar sind die sechs wichtigsten Plattformen (Stand August 2026): Die dedizierten NVIDIA RTX PRO Server XL44-SX2 (Intel Xeon 6) und XL43-ZX2 (AMD EPYC 9005) kommen fest mit 8 GPUs plus ConnectX-8-SuperNIC-Switch, der XLS4-SX2 mit 8 flüssigkeitsgekühlten GPUs in 6U. Dazu die flexiblen Modelle XV24-SX0 und XV23-ZU0 (2U, je bis 4 GPUs, validiert bei 25 °C Umgebung) und der G494-ZB4 (4U, bis 8 GPUs - bei 600-W-Karten mit zusätzlichem Lüfter-Kit). GIGABYTE validiert dabei nur einheitliche GPU-Bestückung. Insgesamt listet GIGABYTE aktuell 15 Modelle mit RTX-PRO-6000-Support - weitere konfiguriert Nelpx auf Anfrage. Andere Serien wie der G493 führen die Karte ausdrücklich nicht auf der Kompatibilitätsliste. Weitere freigegebene Plattformen - auch für andere Karten - zeigt der GPU-Kompatibilitäts-Finder.
Hat die RTX PRO 6000 NVLink - und was bedeutet das praktisch?
Nein, die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition hat kein NVLink - Multi-GPU läuft über PCIe Gen 5. Für Inferenz, viele parallele Modelle und MoE-Quantisierungen ist das in der Praxis unkritisch; unabhängige Benchmarks messen bei Einzel-GPU-Inferenz rund 28 % niedrigere Kosten pro Token als bei der H100. Bei dichtem 8-Wege-Tensor-Parallel großer Modelle liefern NVLink-Systeme wie die H200 NVL dagegen ein Mehrfaches des Durchsatzes - für solche Workloads beraten wir Richtung H200.
Welche LLMs laufen auf 96 GB, 384 GB und 768 GB VRAM?
Eine Karte (96 GB): Llama 3.3 70B in FP4 mit 1.724 Token/s oder Qwen3-30B in FP4 mit knapp 10.000 Token/s (offizielle TensorRT-LLM-Benchmarks); 70B-Modelle in FP8 passen mit moderaten Batchgrößen, FP16-70B nicht. Vier Karten (384 GB): Qwen3-235B-A22B in FP4. Acht Karten (768 GB): MoE-Modelle wie Qwen3-Coder-480B als 4-Bit-Quantisierung (~320 GB). Nelpx dimensioniert die Konfiguration passend zum Zielmodell.
Unterstützt die RTX PRO 6000 MIG und vGPU?
Ja. Multi-Instance GPU (MIG) partitioniert jede Karte in bis zu 4 vollständig isolierte Instanzen mit je 24 GB - ideal für Multi-Team- und Multi-Tenant-Betrieb. Virtualisierung ist ab NVIDIA vGPU 19.0 unterstützt (RTX vWS, vPC/vApps), auch kombiniert mit MIG. Ein 8-GPU-Server lässt sich so in bis zu 32 isolierte GPU-Instanzen aufteilen.
RTX PRO 6000 oder H200 NVL - was soll ich kaufen?
Die H200 NVL bietet 141 GB HBM3e mit 4,8 TB/s und NVLink - überlegen bei langen Kontexten, speicherbandbreiten-limitierter Inferenz und dichtem Multi-GPU-Betrieb, aber mit rund 26.200 € netto pro Karte rund 70 % teurer. Die RTX PRO 6000 (96 GB GDDR7, 1.597 GB/s, FP4-Unterstützung, RT-Cores für Grafik/Omniverse) kostet bei Nelpx aktuell 15.200 € netto und liefert bei Einzel-GPU-Inferenz die besseren Kosten pro Token. Faustregel: Inferenz, Grafik und Multi-Tenant → RTX PRO 6000; HBM-Bandbreite, NVLink-Skalierung und Training → H200 NVL.
Lohnt sich der Umstieg von der L40S?
Die RTX PRO 6000 verdoppelt den Speicher (96 statt 48 GB), fast verdoppelt die Bandbreite (1.597 statt 864 GB/s) und bringt FP4-Unterstützung der 5. Tensor-Core-Generation mit. NVIDIA nennt bis zu 5× höheren LLM-Inferenz-Durchsatz gegenüber der L40S (Herstellerangabe). Für bestehende L40S-Flotten bleibt die Karte gut nutzbar - für neue KI-Projekte ist die RTX PRO 6000 der klar modernere Baustein.
Was unterscheidet Server Edition und Workstation Edition - darf die Workstation-Karte in den Server?
Gleicher Chip, anderes Kühlkonzept: Die Server Edition ist passiv gekühlt (Dual-Slot, bis 600 W konfigurierbar, auf 450 W kappbar, 1.597 GB/s) und auf den Front-to-Back-Luftstrom von Servern ausgelegt. Die Workstation Edition hat einen aktiven Kühler (fix 600 W, 1.792 GB/s) für Tower-Workstations. In GIGABYTE-Servern ist ausschließlich die Server Edition validiert - aktiv gekühlte Workstation-Karten sind für dichtes Stacking im Server nicht vorgesehen. Für Workstations mit RTX-PRO-Karten: siehe unsere KI-Workstations.
Wie viel Strom braucht ein RTX PRO 6000 Server und welche Kühlung ist nötig?
Jede Karte ist mit bis zu 600 W konfigurierbar und lässt sich auf 450 W kappen. Ein 8-GPU-System liegt als Richtwert bei rund 6-7 kW (XL44: 3+1 redundante 3.200-W-Titanium-Netzteile); die 2U-Systeme mit 4 GPUs bei rund 3-4 kW. Die Karten sind passiv gekühlt und brauchen Server-Airflow; bei den flexiblen Plattformen (XV23, XV24, G494) validiert GIGABYTE die GPU-Bestückung bis 25 °C Umgebungstemperatur, der XL44 ist für 10-30 °C spezifiziert. Fürs Büro sind die Systeme nicht geeignet. Wer höhere Dichte will: Der XLS4-SX2 kühlt GPUs, CPUs und DIMMs per Direct Liquid Cooling (2× UQD08, Vorlauf bis 45 °C).
Wie wird der GIGABYTE XLS4-SX2-LAS1 an die Flüssigkühlung angeschlossen?
Über zwei UQD08-Schnellkupplungen auf der Rückseite, direkt neben den Netzteilen: eine für den Vorlauf, eine für den Rücklauf. Die Kupplungen stammen von CEJN, entsprechen der OCP-UQD-Spezifikation und sind am Server als Stecker (male) ausgeführt. Der Kühlkreislauf muss je Server 10 l/min liefern, der Druckverlust liegt dabei bei ca. 0,3 bar (4,3 psi). Die Vorlauftemperatur darf bis 45 °C betragen, der maximale Betriebsdruck der Cold Plates liegt bei ca. 3,8 bar (55 psi). Flüssigkeitsgekühlt sind die 8 GPUs, beide CPUs und die 32 DIMMs. Alle Daten- und Management-Anschlüsse (8× QSFP 400 Gb/s, Management-LAN, USB, Mini-DP) liegen vorne, hinten befinden sich nur Strom und Kühlwasser. Alle Werte in der Übersicht zur DLC-Anbindung.
Sind die Schläuche zum Rack-Manifold beim XLS4-SX2-LAS1 im Lieferumfang?
Nein. Die Adapterschläuche zwischen Rack-Manifold und Server sind nicht im Lieferumfang und werden kundenseitig gestellt. Weil die Kupplungen am Server als UQD08-Stecker (male) ausgeführt sind, brauchen die Schläuche am Server-Ende UQD08-Buchsen (female). Pro Server sind zwei Schläuche nötig: Vorlauf und Rücklauf. Im Lieferumfang sind der Server, ein 3-teiliges Schienen-Kit und 4 CPU-Carrier; C19-Netzkabel gehören ebenfalls nicht dazu.
Sind RTX PRO 6000 Server lieferbar?
Ja - die Referenzplattform GIGABYTE XL44-SX2 ist lieferbar (aktuelle Lieferzeit typisch 6-12 Wochen je nach GPU-Allokation), die Einzelkarten sind im Handel lagernd. Die 2U-Modelle XV23/XV24 und der G494 sind reguläre GIGABYTE-Serienprodukte. Die Neuvorstellungen XL43-ZX2 (AMD-Variante) und XLS4-SX2 (Flüssigkühlung) sind angekündigt - Liefertermine klärt Nelpx auf Anfrage direkt im Herstellerkanal.
Kann ich mehrere RTX PRO 6000 Server zu einem Cluster ausbauen?
Ja - NVIDIA definiert dafür die Enterprise-Referenzarchitektur „RTX PRO AI Factory“: Knotenprofil 2-8-5-200 (2 CPUs, 8 GPUs, 5× 200-Gb/s-NICs), skalierbar von 4 Servern (32 GPUs) bis 32 Server mit 256 GPUs über Spectrum-X-Ethernet und BlueField-3. Die XL44/XL43-Server bringen den ConnectX-8-SuperNIC-Switch mit QSFP-400G-Ports dafür ab Werk mit. Nelpx plant Fabric, Switches und Verkabelung mit.
Ist ein RTX PRO 6000 Server DSGVO-konform betreibbar?
Ja - als On-Premise-System bleiben Daten, Prompts und Modelle vollständig in der eigenen Infrastruktur, was DSGVO-Bewertung und EU-AI-Act-Einordnung deutlich vereinfacht. Die Karte unterstützt zudem Confidential Computing mit Secure Boot. Nelpx konzipiert die Umgebung inklusive Netzwerk- und Sicherheitsarchitektur und liefert EU-weit.
Ihr RTX-PRO-Server - konfiguriert in 2 Minuten
8-GPU-Systeme ab 149.000 € zzgl. MwSt., 2U-Einstieg auf Anfrage. Die Kartenpreise steigen seit Monaten - wer jetzt konfiguriert, sichert Preis und Lieferslot. Nelpx liefert als offizieller GIGABYTE-Partner direkt aus dem Herstellerkanal.
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